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Last updated on 31.5.2026
Die Bertrandt Group erhält ein gemischtes Gesamtbild. Während der Kollegenzusammenhalt von vielen als echte Stärke hervorgehoben wird, fallen das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation deutlich negativ auf. Vorgesetzte werden häufig als wenig unterstützend, intransparent und unzuverlässig beschrieben — direkte Führungskräfte schneiden dabei besser ab als das höhere Management. Die interne Kommunikation gilt als lückenhaft: Informationen kommen zu spät, fließen kaum von oben nach unten und werden nach Meinung vieler Bewertender gezielt zurückgehalten.
Beim Gehalt kritisieren Mitarbeiter:innen seit Jahren ausbleibende Anpassungen, ein als intransparent empfundenes Vergütungssystem und Leistungen, die sukzessive gestrichen wurden. Karriere- und Weiterbildungsangebote werden ähnlich bewertet: Viele sehen kaum real...
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Die Arbeitsatmosphäre bei der Bertrandt Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf Teamebene beschreiben viele die Stimmung als angenehm und kollegial, wobei einzelne Standorte wie Düsseldorf besonders positiv hervorgehoben werden. Einige Nutzer:innen betonen, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Bereich, Projekt oder der Auftragslage abhängt.
Deutlich kritischer fällt das Bild auf Führungsebene aus. Viele Nutzer:innen bemängeln mangelnde Wertschätzung, fehlende Transparenz und zunehmenden Druck, der durch wirtschaftlich schwierige Phasen verstärkt wird. Sparmaßnahmen seit 2024, steigende Arbeitsbelastung und als unzureichend empfundenes Führungsverhalten belasten die Stimmung spürbar. Unsicherheit und fehlende Orientierung mindern laut einigen Nutzer:innen Motivation und Zusammenhalt. Während das direkte Miteinander im Team oft positiv erlebt wird, sorgen Entscheidungen des Managements wiederholt für Unmut.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Bertrandt Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zum Führungsverhalten auf höheren Ebenen: Vorgesetzte werden häufig als abwesend, unehrlich und wenig unterstützend beschrieben. Einige Bewertungen bemängeln, dass Versprechen nicht eingehalten werden, Verantwortung delegiert statt übernommen wird und persönliche Anerkennung kaum stattfindet. Auch fehlendes Einfühlungsvermögen sowie mangelnde Transparenz bei Entscheidungen werden von Nutzer:innen kritisch hervorgehoben. Hinzu kommt, dass direkten Vorgesetzten oft die Handlungsbefugnis fehlt, was ihre Wirkung als Führungspersonen einschränkt.
Positiver werden hingegen unmittelbare Vorgesetzte bewertet: Einige Nutzer:innen berichten von respektvollem Umgang auf Augenhöhe, offener Kommunikation und echtem Interesse an den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen. Diese positiven Erfahrungen stehen jedoch im Widerspruch zur negativen Grundstimmung und scheinen stark vom jeweiligen Vorgesetzten abzuhängen, da einige Bewertungen ausdrücklich auf große Unterschiede je nach Führungsperson hinweisen.
Die Kommunikation bei Bertrandt wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch fällt auf, dass wichtige Informationen häufig zu spät, unvollständig oder gar nicht weitergegeben werden. Viele bemängeln eine fehlende Transparenz, etwa bei Themen wie Gehalt, Entwicklungsperspektiven und Jobsicherheit. Inoffizielle Kanäle wie der Flurfunk gelten oft als zuverlässiger als offizielle Kommunikationswege. Zudem sehen einige Mitarbeiter:innen die Kommunikation als stark hierarchisch geprägt: Informationen gelten als Privileg höherer Ebenen, während Ideen und Anliegen von unten kaum Gehör finden.
Auf Teamebene berichten einige Nutzer:innen von funktionierender Kommunikation mit direkten Vorgesetzten, die gut erreichbar und ansprechbar seien. Dieser positive Eindruck steht jedoch im Widerspruch zur übergeordneten Unternehmenskommunikation, die als wenig verlässlich und intransparent gilt. Führungskräfte werden teils als schlecht informiert beschrieben, und konstruktives Feedback sowie Lob bleiben häufig aus.
Das Gehalt bei Bertrandt Group wird von vielen Nutzer:innen als unterdurchschnittlich bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die langjährige Gehaltsstagnation: Viele Mitarbeiter:innen berichten, dass Anpassungen über Jahre ausgeblieben sind und ein neu eingeführtes Gehaltsmodell wenig Transparenz bietet sowie Verhandlungsspielraum weitgehend eliminiert hat. Die Gehälter liegen nach Meinung vieler Bewertenden unter dem Branchendurchschnitt, was besonders für Ingenieure und erfahrene Fachkräfte als unbefriedigend empfunden wird.
Hinzu kommt, dass Sozialleistungen wie die Edenred-Karte oder Mitarbeiteraktienprogramme gestrichen wurden, ohne gleichwertigen Ersatz zu schaffen. Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld werden als minimal beschrieben. Einige Nutzer:innen räumen ein, dass das Gehalt zu Beginn akzeptabel oder pünktlich gezahlt war, sehen jedoch kaum Entwicklungsperspektiven. Leistungsbezogene Steigerungen gelten als selten, und ein fehlender Tarifvertrag schwächt die Position der Mitarbeiter:innen zusätzlich.
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