Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team! Allesamt und jeden einzelnen von euch! <3
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schwarz-rot ist wirklich keine ästhetische Farbe für Arbeitskleidung.
Verbesserungsvorschläge
-Sitzgelegenheiten an der Rezeption und am Info Point Nemo (Auch wenn es nur für kurz ist und keine Kunden da sind)
-Blazer als Arbeitsuniform (Sähe cooler aus, als diese "Beam-mich-hoch-Scotty-Vibes"-T-Shirts)
Arbeitsatmosphäre
Besser hätte eine Arbeitsatmosphäre nicht sein können. Mir kommen noch immer die Tränen, wenn ich an meine Lieblings-Boda-Borgis denken muss, da ich es so sehr vermisse, mit ihnen zusammen zuarbeiten. Alle sind so authentisch freundlich, vielfältig, offen und neurodivergentenfreundlich. Ich habe mich seit beginn an, mich sehr willkommen gefühlt und das in dem Ausmaß wie bei Boda Borg Bochum ist eine wahre Rarität. Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht dort zu arbeiten und ich habe meine Zeit dort wirklich sehr genossen.
Boda Borg, du hast mein Herz! <3
Image
Ich bin durch eine gute Freundin auf Boda Borg gekommen, da sie es empfolen hatte und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen.
Work-Life-Balance
Ich würde selbst meine Freizeit bei Boda Borg verbringen und das nicht nur zum questen. (Nicht, dass ich das je tun würde... *hust)
Karriere/Weiterbildung
Niemand bleibt im Service - es ist nur ein Werkstudentenjob.
Gehalt/Benefits
War ganz zufrieden mit meinem Gehalt bei Boda Borg für einen Werkstudentenjob. Man kommt gut auf seine Stunden, die fix sind und man nicht hoffen muss, dass vielleicht doch jemand bucht und man dann in Bereitschaft ist, wie es bei vielen Escape Räumen der Fall ist. Und die Schichtplanung ist maximal fair und alle Schichten werden gerecht aufgeteilt.
Benefits gehen auch ganz fit. Man hatte auf Essen und Trinken einen Mitarbeiterrabatt von 50% und alle 2 Monate konnte man mit einer Gruppe bis zu 5 Leuten 2h kostenlos questen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zwar wird der Müll in Boda Borg getrennt, landet aber im Ruhr Park trotzdem alles in die gleiche Tonne. Aber da kann Boda Borg nichts für. Und wenn der Ruhr Park schon eh nicht so viel auf Umwelt legt, können die uns doch wenigstens im Sommer eine Klimaanlage gönnen, statt diese LüFtUnG.
Kollegenzusammenhalt
Bessere Kollegen hätte ich mir nicht wünschen können. Jedes Mal als ich meinen Arbeitsplan checkte und sah mit welcher Person ich zusammen arbeiten werde, habe ich mich riesig auf die Schicht und die Kollegen gefreut. :) Manchmal finden auch "Get Togethers" statt, dann trifft man sich nach Feierabend in den Hallen Boda Borgs und spielt verstecken oder macht was anderes cooles. Die ganzen Mitarbeiter haben das äußerst positive Arbeitsklima echt gecarried.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht viel zu sagen, da wirklich alle gleich behandelt werden. Und das meine ich wirklich wort wörtlicher als mein Autismus erlaubt.
Vorgesetztenverhalten
Um ehrlich zu sein, habe ich den Sinn und die Funktion vom Chef/Standortleiter nie verstanden, aber glücklicherweise war der selten da.
Dafür hatten wir eine echt coole, maximal faire, äußerst kompetente, sehr respektvolle und richtig sweete (Lieblings-)Chefin, die in meiner Sicht immer Nr. 1 Ansprechpartnerin war. :)
Ansonsten gab es noch die Guest-Manager, die dann die Schichtleitung hatten. Sie habe ich sehr ins Herz geschlossen, da sie immer sehr lieb, offen, humorvoll, entspannt und maximal sweet waren. :)
Boda Borg ist nicht Boda Borg ohne euch! <3
Arbeitsbedingungen
Man steht und läuft den ganzen Tag. Irgendwann machen das Füße und Kreislauf nicht mehr mit, aber dafür gibt es Traubenzucker. Wobei eine Sitzgelegenheit da viel besser wäre, auch wenn es nur kurz für ein paar Minuten ist. (Aber das sieht die Standortleitung nicht gerne, wenn man sitzt.)
Kommunikation
Die Kommunikation im Team war sehr unterhaltsam, ausgelassen, interessant und ich habe sehr viel Privates über meine Kollegen erfahren... äh ich meinte natürlich stets äußerst freundlich, respektvoll und wertschätzend, selbst in gestressten Situationen, wenn die Hütte Samstag nachmittags brannte und es wurde immer sehr transparent kommuniziert. Selbst wenn man zum 100. Mal die selbe Frage hatte, war jeder immer sehr geduldig und hatte man NIE eine genervte Antwort erhalten. Das nahm wirklich die Scheu vor Fragen und Unsicherheiten.
Gleichberechtigung
Da die meisten Leute aus dem Team sehr neurodivergent sind, ist das Team super offen, vielfältig und neurodivergentenfreundlich auf eine echte und authentische Art. Es ist sehr erfrischend mit vielen neurodivergenten Personen zu arbeiten, v.a. wenn man selbst Autismus hat. Daher war das Klima stets mehr als angenehm. So weit, dass ich eigentlich gar keine Lust mehr habe, mit neurotypischen Menschen zusammen zu arbeiten (Ich bin Autist - natürlich meine ich das wörtlich).
Ein Mythos besagt, dass meine Chefin nur neurodivergente Leute einstellt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren sehr vielfältig. Von Tunnel morgens staubsaugen bis Briefings abhalten oder einsam am Info Point Nemo stehen und hoffen, dass irgendein Gast oder noch besser ein anderer Quest Guide sich dort hin verirrt und einen anspricht.
Es war jedes Mal Musik in meinen Ohren, wenn ein Guest Manager im Walkie zu hören ist, dass eine Quest Probleme bereitet und sie 1-2 Quest Guides braucht um diese Quest zu testen. <3
Hauptsächlich war die Aufgabe, Gäste an der Rezeption einzuchecken, Getränke und Speisen abzukassieren oder auf den Gängen die Leute anzusprechen und zu helfen. Abends hatte man dann eine Stunde, um den Laden zu schließen: Alle 138 Türen von den Quests öffnen, damit diese durchgelüftet werden können und (bzw. oder wenn man mit 1,54m zu klein für diese Türen ist) die Gastro aufräumen und putzen.
Ein Stern abzug wegen der berüchtigten Aufgabe "Fußleisten putzen".