Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Lebenserfahrung die er einem mitgegeben hat, dass man schlechte Menschen schon 50m gegen den Wind riechen kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das ich bis heute kein Arbeitszeugnis bekommen habe, welches ich mehrfach angefordert habe.
Verbesserungsvorschläge
Menschlichkeit kann man nicht lernen bzw. verbessern, man muss sie haben.
Arbeitsatmosphäre
Ganz am Anfang ok, später musste man noch vor Arbeitsbeginn das Auto mit Material und Werkzeug beladen und vor Arbeitsbeginn vom Hof sein sonst konnte man beim Chef antreten.
Karrierechancen
Länger als 1 Jahr ist kein Azubi nach seiner Lehre geblieben. Jeder hat nur das Weite gesucht. Alle anderen sind da stehen geblieben, wie sie angefangen haben.
Arbeitszeiten
Im Grunde konsequent eingehalten. Flexibel war da natürlich nichts. Auffällig war, dass kurz vor dem Urlaub einem Überstunden aufdiktiert wurden, dass man z.T. erst spät in der Nacht nachhause kam, obwohl man am nächsten Tag in den Sommerurlaub wollte.
Ausbildungsvergütung
Wie zu der Zeit in allen Betrieben eine Katastrophe.
Wie ich mein Auto in der Zeit unterhalten konnte und sogar noch Geld übrig hatte, ist für mich heute ein Rätsel.
Die Ausbilder
Die "Ausbilder"? Die Person mit einem AdA-Schein hat man nur wahrgenommen, wenn man eine Unterschrift für seinen Urlaubsschein brauchte. Den Rest haben wenige gute und sehr viele schlechte Gesellen übernommen. Man hat sich nicht mal die Zeit genommen das Prüfungsbrett anzusehen, damit man gut vorbereitet in die Gesellenprüfung gehen kann.
Spaßfaktor
Kam auf die Kollegen an. Die meisten haben einem den Tag vermiest. Von der Führungsebene erst garnicht zu sprechen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Bis zum 3,5 Lehrjahr kein einziges Bauteil in einer Unterverteilung gewechselt spricht für sich. Gut dass es noch die Berufsschule und die überbetrieblichen Lehrgänge im BBZ Hildesheim gab.
Variation
Man wurde in allen Unternehmensbereichen eingesetzt (Neubau, PV, Brandmelde, Einbruchmelde, DGUV V3 Geschäft, Erweiterungen, Instandsetzung etc.)
Respekt
Die Mitarbeiter aus den neuen Bundesländern haben witzigerweise die meiste Menschlichkeit an den Tag gelegt. Alle anderen hätte, mit EINER Ausnahme, einen halben Stern verdient. Manche Azubis haben nach dem ersten Lehrjahr das Handtuch geworfen, weil sie von Erwachsenen Männern tagtäglich gemobbt wurden.