Teilzeitstelle: Zusätzliche Aufgaben und Priorisierung klar regeln
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Tätigkeit war vielseitig, der tatsächliche Umfang der Aufgaben ging aus der Stellenbeschreibung aus meiner Sicht nicht annähernd hervor. Zu den laufenden Arbeiten kamen nahezu täglich neue Aufgaben hinzu. Häufig hatte ich eine Aufgabe noch nicht vollständig verstanden, ehe bereits mehrere weitere auf meinem Tisch lagen.
Zuständigkeiten waren für mich kaum ersichtlich, und auf Rückfragen fühlte sich gefühlt niemand verantwortlich – oft erhielt ich Antworten wie: „Das ist nicht mein Aufgabengebiet.“ Eine strukturierte Einarbeitung fand nach meiner Wahrnehmung nicht statt. Gleichzeitig habe ich regelmäßig deutlich mehr als die vereinbarten Stunden gearbeitet. Das Pensum empfand ich als so hoch, dass es aus meiner Sicht eher der Arbeitsumfang für zwei Vollzeitstellen war.
Mein Arbeitsverhältnis endete durch eine Kündigung in der Probezeit während meiner Krankschreibung. Bewerberinnen und Bewerbern empfehle ich, sich den vollständigen Aufgabenbereich sowie den erwarteten Arbeitsumfang schriftlich bestätigen zu lassen. Gerade bei einer Teilzeitstelle sollte auch klar geregelt sein, wie zusätzliche Aufgaben übertragen, zuständigkeitsmäßig zugeordnet und priorisiert werden.