Sinnstiftende Arbeit mit viel Eigenverantwortung in einem kleinen Team
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt habe ich die Arbeitsatmosphäre als positiv erlebt. Besonders der persönliche Austausch und die Zusammenarbeit im kleinen Team haben für mich dazu beigetragen, dass ich mich mit dem Unternehmen verbunden gefühlt habe. Natürlich gab es auch stressigere Phasen und gelegentlich unterschiedliche Stimmungen, wie es im Arbeitsalltag dazugehört. Insgesamt habe ich mich aber wohlgefühlt und meine Arbeit meist gerne gemacht.
Image
Ich habe den Eindruck, dass die Mitarbeitenden offen und realistisch über das Unternehmen sprechen. Die positiven Aspekte, insbesondere die sinnstiftende Ausrichtung und die Identifikation mit dem Unternehmenszweck, werden geschätzt und auch so kommuniziert. Gleichzeitig werden Bereiche mit Verbesserungspotenzial nicht ausgeblendet. Insgesamt habe ich das Bild, dass sowohl die Stärken als auch die Herausforderungen des Unternehmens wahrgenommen werden.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten boten grundsätzlich Flexibilität und ließen in Abstimmung mit dem Team Spielraum für die persönliche Planung. Durch die geregelten Erreichbarkeitszeiten gab es dabei einen gewissen Rahmen, der sich möglicherweise von den flexibleren Arbeitszeitmodellen anderer Unternehmen unterscheidet. Auch bei der Urlaubsplanung wurde in der Regel eine Lösung gefunden. Aufgrund der kleinen Teamgröße war hier jedoch etwas mehr Abstimmung erforderlich, damit die Aufgaben weiterhin gut abgedeckt werden konnten.
Karriere/Weiterbildung
Durch die begrenzte Teamgröße waren die klassischen Aufstiegsmöglichkeiten naturgemäß begrenzt. Ich konnte Verantwortung übernehmen und selbstständig arbeiten, langfristig waren für mich jedoch nur wenige weitere Entwicklungsschritte erkennbar.
Gehalt/Benefits
Mit meinem Gehalt war ich persönlich zufrieden. Die Vergütung empfand ich insgesamt als angemessen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein hatten aus meiner Sicht einen hohen Stellenwert. Wo möglich, wurde digital gearbeitet und auf unnötigen Papierverbrauch verzichtet. Auch soziale Initiativen wurden unterstützt, beispielsweise durch Aktionen zu Weihnachten oder Gutscheine von Fairtrade-Anbietern. Ich hatte insgesamt den Eindruck, dass Nachhaltigkeit und soziales Engagement im Rahmen der Möglichkeiten des Unternehmens bewusst berücksichtigt wurden.
Kollegenzusammenhalt
Den Kollegenzusammenhalt habe ich persönlich als positiv erlebt. Die Zusammenarbeit mit meinen direkten Kolleginnen und Kollegen war für mich eine wichtige Grundlage für den Arbeitsalltag. Besonders schön finde ich, dass aus der gemeinsamen Zeit auch Kontakte entstanden sind, die über das Arbeitsverhältnis hinaus bestehen geblieben sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Da ich nur mit wenigen älteren Kollegen zusammengearbeitet habe, kann ich diesen Aspekt nur eingeschränkt beurteilen.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe die Führung als vertrauensvoll erlebt und hatte viel Freiraum, meine Aufgaben eigenständig zu gestalten. Das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, selbstständig Verantwortung zu übernehmen, haben gut zu meiner Arbeitsweise gepasst. Aufgrund der räumlichen Distanz war die direkte Führungskraft nicht immer unmittelbar erreichbar. Für mich persönlich hat das Führungsmodell insgesamt aber gut funktioniert.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung. Allerdings wurde es im Sommer in den Räumen recht warm. Hier könnten Verbesserungen der räumlichen Bedingungen den Arbeitsalltag zusätzlich angenehmer gestalten. Das Team war jedoch immer bemüht sich so zu organisieren, dass Ausweichmöglichkeit wie beispielsweise Home Office wahrgenommen werden konnten und Ventilatoren wurden bereit gestellt.
Kommunikation
Die für meine Arbeit relevanten Informationen habe ich grundsätzlich erhalten. Durch die internationale Aufstellung und die räumliche Distanz zur Führungskraft war nicht immer ein unmittelbarer Austausch möglich. Insgesamt habe ich die Kommunikation jedoch als ausreichend und für meine Aufgaben als gut handhabbar erlebt.
Gleichberechtigung
Das Team war zu meiner aktiven Zeit überwiegend weiblich geprägt, und auch meine Führungskräfte waren Frauen. Dies ist in der Branche Educational Travel grundsätzlich nicht unüblich. Frauen in verantwortungsvollen Positionen zu erleben, war für mich daher selbstverständlich. Insgesamt habe ich in meinem Arbeitsumfeld keine offensichtlichen Benachteiligungen von Frauen wahrgenommen. Zu den konkreten Aufstiegschancen oder zur Situation von Wiedereinsteigerinnen kann ich allerdings nur eingeschränkt eine Aussage treffen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben fand ich fachlich interessant und sinnstiftend. Besonders motivierend war für mich, dass ich mich mit dem Zweck und den Zielen des Unternehmens identifizieren konnte. Aufgrund der Breite und Vielfalt der Themen wurde es nie langweilig. Zudem hatte ich die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Insgesamt war dieser Aspekt für mich mit einer der größten Pluspunkte meiner Tätigkeit.