10 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
10 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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10 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich fand den Bewerbungsprozess super. Alles sehr klar und mit Struktur. Die probestunde mit den Systemen war auch sehr gut. Tiefe Einblicke werden gegeben. Ich fands gut und fange hier auch an ich freue mich auf den Job.
Alles, nur leere Versprechungen
Ich bekam eine Aufgabe um meine Kompetenz unter Beweis zu stellen. Die Aufgabenstellung war unvollständig und auch nach Vervollständigung mit den vorgegebenen Werkzeugen technisch nicht zu bewerkstelligen ohne ein kostenpflichtiges Abonnement abzuschließen. Diesen Umstand beschrieb ich äußerst exakt und reichte ersatzweise die Zwischenergebnisse ein.
Einer Antwort würdigt man mich auch Monate später noch immer nicht. Eine erneute Statusnachfrage bewirkte auch keine Reaktion.
Ich war im Bewerbungsprozess bei El-Kanuno und möchte meine Erfahrung teilen, damit andere wissen, worauf sie sich einlassen.
Zunächst gibt es ein erstes „Meetout“ mit rund 20 Bewerbern gleichzeitig. Dort werden allgemeine Fragen gestellt und man muss einen kleinen Case lösen. Schon nach diesem Schritt werden direkt Leute aussortiert – das ist grundsätzlich normal, aber alles wirkt eher wie ein Massenverfahren.
Danach folgt eine sogenannte „Akademie“, also ein Probetag, der etwa drei Stunden dauert. In dieser Zeit soll man Leads aus 2023 anrufen – also Datensätze, an denen schon viele andere gearbeitet haben. Die meisten Kunden sind dabei genervt, haben längst eine Versicherung oder kein Interesse mehr.
Obwohl vorher gesagt wird, dass es „nicht schlimm ist, wenn man nichts verkauft“, merkt man schnell: Nur wer etwas abschließt, hat überhaupt eine Chance auf Weiterkommen.
Das Ganze wird stark auf „Mindset“ getrimmt, aber realistisch betrachtet geht es schlicht darum, alte Leads abtelefonieren zu lassen – ohne echte Chance auf Erfolg. Wenn man darauf hinweist, dass die Kontakte ungeeignet sind, heißt es nur: „Dann gib sie einfach wieder zurück in den Pool – die nächsten Bewerber rufen sie dann an.“
Fazit: Wer wirklich fair beurteilt werden möchte, sollte wissen, dass der Bewerbungsprozess eher einem Callcenter-Test gleicht als einer seriösen Einarbeitung.
Zunächst einmal „for free“ zu arbeiten mit dem Versprechen auf das große Geld – das kann nicht euer Ernst sein.
Das hier ist kein klassischer Sales-Job, sondern vielmehr eine Tätigkeit als Call-Agent*in im Telefonvertrieb. Bitte benennt es auch entsprechend.
Die Call-Zeiten könnt ihr nicht einfach nach Belieben festlegen. Es gibt gesetzlich vorgeschriebene Pausenregelungen, insbesondere bei Bildschirmarbeit.
Ich gehe außerdem stark davon aus, dass die Gespräche von den Mitarbeitenden aufgezeichnet werden – falls das stimmt, ist das äußerst bedenklich.
Ein seriöser Arbeitgeber würde eine Festanstellung mit gesetzlich geregelter Probezeit anbieten. Das würde den finanziellen Druck für die Mitarbeitenden senken und ihnen ermöglichen, sich wirklich auf den Vertrieb zu konzentrieren.
Holt euch einen guten rekrutier anstatt Leute auf Massenveranstaltung zu locken.
Am Ende wird mit diesem Modell niemand glücklich – weder ihr, noch eure Mitarbeitenden und im schlimmsten Fall auch nicht eure Kundschaft. Ich wette, dass euer Image langfristig darunter leiden wird.
Die Bewerber nicht vor allen Mitbewerbern bloß stellen, Absagen nicht vor allen Bewerbern bekannt geben und nicht noch mit den verbliebenen Bewerbern über einen Bewerber reden, der rausfliegen soll - was ist das für eine Firmenkultur?
Offen und ehrlich antworten, nichts verbergen und auf individuelle Absprachen hinweisen, das wirkt unprofessionell.
So verdient kununu Geld.