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8 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
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8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Schlechtestes Praktikum: unqualifizierte Führung und Angstkultur

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2024 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei C&L INT GmbH in Aachen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Management ist völlig unqualifiziert – keiner der Führungskräfte hat einen relevanten Studienabschluss oder formale betriebswirtschaftliche Qualifikationen. Der Chef verhält sich unberechenbar und emotional instabil mit Stimmungsschwankungen, emotionalen Ausbrüchen und manipulativen Feedbackgesprächen. Die Atmosphäre ist von Angst, Misstrauen und extremem Mikromanagement geprägt. Als junge Frau erlebte ich abfällige Kommentare über Frauen und grenzüberschreitendes Verhalten von Führungskräften. Praktikantinnen werden ohne Einarbeitung mit verantwortungsvollen Aufgaben überhäuft und dann für Fehler verantwortlich gemacht.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen braucht dringend Führungskräfte mit externer Erfahrung und richtiger betriebswirtschaftlicher Ausbildung. Bessere und strukturierte Einarbeitung für Praktikanten und Azubis, weniger Mikromanagement, respektvoller Umgang mit Mitarbeitern (besonders Frauen) und echte langfristige Planung statt Chaos und Schuldzuweisungen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von Angst geprägt. Niemand traut sich, offen zu sprechen, weil jedes Wort verdreht und gegen einen verwendet werden kann. Es herrscht extremes Mikromanagement und ständige Kontrolle.

Image

Das nach außen gezeigte professionelle Bild entspricht in keiner Weise der Realität im Unternehmen. Es wirkt wie Greenwashing.

Work-Life-Balance

Starre Arbeitszeiten ohne jede Flexibilität. Keine Rücksicht auf Krankheit oder persönliche Belange.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keinerlei Weiterbildungsmöglichkeiten oder Entwicklungsperspektiven. Praktikanten werden nur als billige Arbeitskräfte genutzt.

Gehalt/Benefits

Praktikanten werden sehr schlecht bezahlt. Es gibt kaum Benefits und die Bezahlung steht in keinem Verhältnis zur Verantwortung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird soziale und ökologische Verantwortung vorgegaukelt (Greenwashing), intern sieht die Realität ganz anders aus.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Praktikanten und Azubis gibt es etwas Zusammenhalt, aber insgesamt wird Misstrauen geschürt und Mitarbeiter gegeneinander ausgespielt.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich wenig sagen, da hauptsächlich junge Praktikanten und Azubis beschäftigt werden.

Vorgesetztenverhalten

Der Chef ist völlig unberechenbar und emotional instabil. Stimmungsschwankungen, manipulative und persönliche Feedbackgespräche sowie ständige Kontrolle statt echter Führung.

Arbeitsbedingungen

Veraltete Ausstattung, chaotische Prozesse und hoher Anteil an unerfahrenen Praktikanten ohne ausreichende Anleitung führen zu schlechten Arbeitsbedingungen.

Kommunikation

Kommunikation ist intransparent, widersprüchlich und von Angst geprägt. Informationen werden zurückgehalten.

Gleichberechtigung

Es gibt subtile Diskriminierung gegenüber Frauen. Abfällige Kommentare und grenzüberschreitendes Flirtverhalten von Führungskräften kommen vor.

Interessante Aufgaben

Aufgaben werden ohne Einarbeitung oder Struktur übertragen. Es gibt keine sinnvollen Lernmöglichkeiten, nur Stress und Verantwortung ohne Unterstützung.

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Fehlende Struktur, hoher Druck und wenig Wertschätzung

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei C&L INT GmbH in Aachen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein belastendes und aus meiner Sicht toxisches Arbeitsumfeld, in dem emotionaler Druck, unprofessionelle Kommunikation und fehlende Selbstreflexion in der Führung deutlich spürbar waren. Nach außen wirkte vieles professioneller, als es intern tatsächlich gelebt wurde.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen braucht aus meiner Sicht grundlegende Veränderungen in Führung, Kommunikation und Organisation. Notwendig wären klare Prozesse, transparente Verantwortlichkeiten, echte Teamstrukturen, respektvolle Kommunikation und ein professioneller Umgang mit Krankheit.

Mitarbeitende sollten nicht einzeln kontrolliert, sondern als Team geführt und als Arbeitskräfte ernst genommen werden. Außerdem sollte das Unternehmen dringend daran arbeiten, Vertrauen, Planbarkeit und menschlichen Respekt als Mindeststandard zu etablieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als dauerhaft angespannt, ungesund und belastend. Es fehlte aus meiner Sicht an Vertrauen, Wertschätzung und echter Teamkultur. Statt eines professionellen Miteinanders hatte ich häufig den Eindruck, dass Mitarbeitende unter Druck stehen und einzeln kontrolliert werden.

Die Atmosphäre war für mich eher von Unsicherheit, kurzfristigem Druck und fehlender Orientierung geprägt.

Image

Nach außen kann das Unternehmen interessant wirken. Intern habe ich jedoch eine ganz andere Realität erlebt. Aus meiner Sicht klafft eine deutliche Lücke zwischen äußerem Eindruck und tatsächlicher Arbeitskultur.

Work-Life-Balance

Eine gesunde Work-Life-Balance habe ich persönlich nicht erlebt. Durch unklare Prozesse, kurzfristige Anforderungen und fehlende Planung entstand häufig unnötiger Druck. Besonders kritisch empfand ich, dass Krankheit aus meiner Sicht nicht ausreichend respektiert wurde.

Ein Unternehmen sollte verstehen, dass Mitarbeitende keine Maschinen sind. Wer nach Krankheit zurückkehrt, sollte nicht zusätzlich unter Druck gesetzt oder für organisatorische Probleme verantwortlich gemacht werden.

Karriere/Weiterbildung

Eine klare Entwicklungsperspektive oder strukturierte Förderung habe ich nicht wahrgenommen. Es gab aus meiner Sicht wenig systematisches Feedback, keine klare Weiterbildungsstruktur und kaum echte Perspektive für langfristiges Wachstum.

Man trägt Verantwortung, bekommt aber nicht unbedingt die professionelle Unterstützung, die dafür notwendig wäre. Für Berufseinsteiger mag es zunächst nach einer Chance aussehen, aber ohne klare Führung und Struktur kann es schnell überfordernd werden.

Gehalt/Benefits

Ich kann hierzu nur begrenzt etwas sagen. Was ich jedoch allgemein sagen kann: Ein wirklich respektvolles und faires Arbeitsumfeld setzt voraus, dass alle Mitarbeitenden transparent, professionell und menschlich behandelt werden. Dieses Gefühl hatte ich insgesamt nicht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team konnte sich aus meiner Sicht kaum gesund entwickeln, weil echte Teamstrukturen fehlten. Viele Mitarbeitende wirkten sehr jung oder unerfahren, was an sich kein Problem ist. Problematisch wird es jedoch, wenn ein Unternehmen stark auf junge Mitarbeitende und Praktikantinnen oder Praktikanten setzt, ohne klare Prozesse, erfahrene Führung und stabile Strukturen bereitzustellen.

Dadurch entstand für mich kein professionelles Teamgefühl, sondern eher ein unruhiges und unsicheres Arbeitsumfeld.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führung empfand ich als sehr problematisch. Die regelmäßigen Einzelgespräche wirkten auf mich nicht wie konstruktive Führung, sondern eher wie permanente Kontrolle. Ich hatte selten das Gefühl, als Mitarbeitender wirklich respektiert oder ernst genommen zu werden.

Aus meiner Sicht wurde Verantwortung häufig nach unten weitergegeben, während klare Planung, Unterstützung und Orientierung von oben fehlten. Besonders enttäuschend war für mich der Umgang mit Krankheit. Meinem Eindruck nach wurde Krankheit nicht mit Verständnis oder Professionalität behandelt, sondern eher als Störung des Betriebsablaufs betrachtet.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren aus meiner Sicht stark von fehlenden Prozessen und unklarer Organisation geprägt. Es gab kaum verlässliche Strukturen, die den Arbeitsalltag planbar gemacht hätten. Vieles wirkte spontan, reaktiv und abhängig von Einzelentscheidungen.

Für ein professionelles Arbeitsumfeld braucht es klare Abläufe, transparente Verantwortlichkeiten und eine nachvollziehbare Organisation. Genau daran fehlte es meiner Erfahrung nach deutlich.

Kommunikation

Die Kommunikation war aus meiner Sicht eines der größten Probleme. Aufgaben, Prioritäten und Erwartungen wurden oft nicht klar genug kommuniziert oder änderten sich kurzfristig. Dadurch entstanden unnötige Missverständnisse, Stress und Unsicherheit.

Statt transparenter und strukturierter Kommunikation hatte ich oft den Eindruck, dass Informationen ungleich verteilt wurden. Vieles lief über einzelne Gespräche mit der Geschäftsführung, wodurch keine echte Teamtransparenz entstand.

Gleichberechtigung

Ich kann hierzu nur begrenzt etwas sagen. Was ich jedoch allgemein sagen kann: Ein wirklich respektvolles und faires Arbeitsumfeld setzt voraus, dass alle Mitarbeitenden transparent, professionell und menschlich behandelt werden. Dieses Gefühl hatte ich insgesamt nicht.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Keine Empfehlung: Fehlende Perspektive und Transparenz

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei C&L INT GmbH in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass das Gehalt gezahlt wird. Aber das rechtfertigt in keiner Weise das toxische Umfeld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Extrem sprunghafte Führung ohne jegliche Langfristplanung oder klaren Fokus.

Sinnlose, improvisierte „Beschäftigungstherapie“ zur lückenlosen Überwachung.

Verbesserungsvorschläge

Ein Unternehmen, dessen Fundament auf Lügen und Planlosigkeit basiert, lässt sich kaum reparieren. Das Management braucht dringend einen Realitätscheck, grundlegende betriebswirtschaftliche Weiterbildung und muss aufhören, das eigene innere Chaos an den Mitarbeitern auszulassen.

Arbeitsatmosphäre

Sehr angespannte Stimmung. Der Arbeitsalltag ist geprägt von emotionaler Instabilität seitens der Vorgesetzten, was zu einer ständigen Verunsicherung im Team führt. Man hat das Gefühl, sich stets extrem vorsichtig bewegen zu müssen, da die Reaktionen der Führungsebene nicht vorhersehbar sind.

Image

Nach außen hin wird eine schöne, professionelle Fassade aufrechterhalten, aber hinter den Kulissen herrscht das absolute Chaos.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen sind gleich null. Es gibt weder eine strategische Ausrichtung des Unternehmens noch Raum für persönliche oder fachliche Weiterentwicklung. Reine Zeitverschwendung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird zwar gezahlt, ist aber kein Schmerzensgeld der Welt wert für die psychische Belastung, der man hier täglich ausgesetzt ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Spielt absolut keine Rolle. Hier geht es nur um das nackte Überleben des Unternehmens durch zielloses Mikromanagement. Soziale Verantwortung ist hier ein Fremdwort.

Kollegenzusammenhalt

Die Fluktuation spricht für sich: Wer kann, geht schnellstmöglich. Die verbleibenden Kollegen wirken oft desillusioniert und bleiben meist nur aus Mangel an kurzfristigen Alternativen auf dem Arbeitsmarkt. Ein echtes Teamgefühl kann in so einem Umfeld nicht entstehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrene Fachkräfte durchschauen das Chaos meist sehr schnell und verlassen das sinkende Schiff. Wer echte Berufserfahrung hat, wird vom Vorgesetzten oft als Bedrohung für das eigene fragile Ego angesehen.

Vorgesetztenverhalten

Mangelhaft. Aufgrund fehlender Management-Kompetenzen wird das Unternehmen unprofessionell und desorganisiert geführt. Es fehlt eine klare strategische Ausrichtung. Das Vorgesetztenverhalten ist sprunghaft und oft von emotionalen Ausbrüchen geprägt, was eine sachliche Zusammenarbeit erschwert. Managementfehler werden systematisch mit der „schwierigen Marktlage“ gerechtfertigt, um von eigener Unfähigkeit abzulenken.

Arbeitsbedingungen

Die Büros mögen nach außen hin okay wirken, aber die ständige Überwachung und das extreme Micromanagement machen ein produktives oder ungestörtes Arbeiten unmöglich.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist intransparent und unzuverlässig. Anstelle von offenem Austausch dominieren falsche Versprechungen und engmaschiges Micromanagement. Der Informationsfluss ist stark von der jeweiligen Tagesform der Führungskräfte abhängig.

Interessante Aufgaben

Sinnvolle Arbeit sucht man hier vergeblich. Da es an jeglicher Strategie mangelt, ändern sich die Aufgaben täglich je nach Impuls des Chefs. Statt echter Arbeit bekommt man jeden Tag völlig sinnlose, improvisierte "Beschäftigungstherapie" aufgedrückt, nur damit die Geschäftsführung das Gefühl hat, Kontrolle über die Mitarbeiter zu haben.


Work-Life-Balance

Gleichberechtigung

8Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Kein Job, sondern ein Albtraum – besonders wenn man eine weibliche Mitarbeiterin ist!

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei C&L INT GmbH in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Eine Sache, die beim Arbeitgeber auffällt, ist seine bemerkenswerte Fähigkeit, das Drehbuch umzuschreiben. An einem Tag wird man beleidigt, am nächsten wird man mit einem Lächeln begrüßt, als wäre man der beste Freund. Es ist, als würde man in einem ständigen Plot-Twist leben – wer kann Unberechenbarkeit schon widerstehen?

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wo soll ich anfangen? Mikromanagement ist ihre bevorzugte Methode – ständig wird jeder deiner Schritte überwacht, ob du arbeitest oder gerade eine Pause machst. Kein Raum für Eigenständigkeit, nur Kontrolle an jeder Ecke. Und was die Arbeitszeiten betrifft, erwarte keine Flexibilität. Es sind strikte 7:30 bis 16:30, weil das anscheinend der Schlüssel zum Erfolg ist. Und die subtile fehlende Achtung gegenüber bestimmten Mitarbeitern (vor allem Frauen) ist immer ein ‚charmantes‘ Extra. Alles in allem ist es der Ort, an dem du dein Bestes gibst, aber sie dir nicht mal den grundlegenden Respekt entgegenbringen, den du verdienst.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Mikromanagement und den Mitarbeitern mehr Autonomie zugestehen. Mehr Respekt gegenüber den Studenten zeigen und eine Kultur der Zusammenarbeit fördern, da dies derzeit fehlt. Entscheidungen strukturierter treffen. Mehr erfahrene Fachkräfte einstellen und den Studenten eine angemessene Ausbildung bieten. In bessere Tools und Ressourcen investieren. Faire Urlaubstage, wettbewerbsfähige Gehälter und flexible Arbeitszeiten anbieten.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre in diesem Unternehmen wird durch Stille bestimmt – nicht die friedliche Art, sondern die, die einen dazu bringt, Angst davor zu haben, zu sprechen. Jeder ist vorsichtig, weil alles, was du sagst, später gegen dich verwendet werden könnte. Gespräche werden vermieden, denn du weißt nie, wann man dir Fragen zu deinen Worten stellt oder sie gegen dich verwendet. Und was Teamarbeit betrifft? Die gibt es hier nicht. Das Management verhindert aktiv die Zusammenarbeit, um die Mitarbeiter isoliert zu halten und sie bis ins kleinste Detail zu mikromanagen. Anstatt Kooperation zu fördern, schaffen sie Konflikte, indem sie die Mitarbeiter gegeneinander ausspielen. Diese angespannte Atmosphäre lässt keinen Raum für Wachstum, Kreativität oder ein Gefühl der gegenseitigen Unterstützung.

Work-Life-Balance

Das einzig Gute an diesem Job ist, dass Überstunden nur selten vorkommen, es sei denn, es gibt Veranstaltungen. Aber Flexibilität? Fehlanzeige – der Laptop muss um Punkt 7:30 an sein, also besser früher da sein. Eine Minute vor 16:30 gehen? Kannst du vergessen.
Pausen werden wie in einer Kaserne überwacht, und schon eine Minute zu viel könnte eine Ermahnung nach sich ziehen. In manchen Fällen wurde Mitarbeitern sogar geraten, Toilettengänge während der Pausenzeit zu planen. Wenigstens kann man am Ende des Tages nach Hause gehen und so tun, als wäre nichts gewesen – bis zum nächsten Tag.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kollegen fehlt in diesem Unternehmen fast vollständig. Obwohl die Mitarbeiter selbst versuchen könnten, Beziehungen aufzubauen, arbeitet das Management aktiv dagegen, indem es Spaltungen schafft und Teamarbeit verhindert. Die Mitarbeiter werden oft isoliert und gegeneinander ausgespielt, was Vertrauen und Kameradschaft zerstört. Dieser fehlende Zusammenhalt macht das Arbeitsumfeld noch stressiger und unangenehmer.

Vorgesetztenverhalten

as Verhalten der Manager in diesem Unternehmen ist unbeständig und oft respektlos. Obwohl sie manchmal freundlich wirken, wird dies schnell durch Momente des Anschreiens von Mitarbeitern oder Studenten ohne jeglichen Respekt überschattet. Sie machen gemeine und herabwürdigende Kommentare und behandeln Menschen eher wie Objekte als wie Individuen. Es ist offensichtlich, dass sie alle anderen für inkompetent halten, während sie sich selbst als überlegen betrachten. Selbst Versuche, die Moral zu heben, wie das Veranstalten von Partys, können die Momente, in denen ihr Verhalten erniedrigend und abweisend wird, nicht vollständig verbergen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen hier sind etwas ungewöhnlich. Das Büro ist ein Open-Space, was nett klingt, aber sich eher wie Arbeiten in einem Aquarium anfühlt. Alle sind im selben großen Raum, und man ist ständig unter der Beobachtung des Managements. Privatsphäre ist hier ein Luxus, den man nicht bekommt. Die meisten Mitarbeiter und Studenten dürfen während der Arbeit keine Musik hören – sie müssen alles um sich herum mithören. Nur Designer dürfen Kopfhörer tragen, aber auch mit einer Einschränkung: Sie dürfen nur einen Ohrhörer benutzen, je nachdem, wo ihr Manager sitzt. Die Ausrüstung ist auch ziemlich veraltet. Wenn ein neuer Mitarbeiter kommt, bekommt er nicht einfach alles, was er braucht. Man muss um die guten Geräte kämpfen. Es ist fast so, als wäre es ein Kampf, um nicht mit der schlechtesten Ausrüstung dazustehen.

Kommunikation

Die Kommunikation in diesem Unternehmen ist praktisch nicht vorhanden. Entscheidungen werden von der Geschäftsleitung getroffen, ohne auch nur einen Hauch von Mitarbeitereinbeziehung, und Feedback wird weder geschätzt noch gefördert. Wenn Sie Ihre Meinung äußern, riskieren Sie, für das Ergebnis verantwortlich gemacht zu werden. Wenn Sie schweigen, sind Sie trotzdem schuld. Es ist wie ein Spiel, bei dem es für die Mitarbeiter keinen Gewinn gibt. Zusätzlich versäumen es die Manager oft, sich gegenseitig oder die zuständigen Mitarbeiter über wichtige Änderungen zu informieren, was zu Chaos und Verwirrung führt. Kurz gesagt: Schlechte Kommunikation ist die Geheimwaffe des Unternehmens, um sicherzustellen, dass nichts richtig erledigt wird.

Gehalt/Benefits

Was das Gehalt betrifft, erwarten Sie nicht viel – es sei denn, Sie sind ein Meister der Verhandlungskunst. Es liegt in der Regel knapp über dem Minimum. Für Studenten ist es noch schlimmer: Sie bekommen Aufgaben, die eigentlich für Vollzeitmitarbeiter gedacht sind, werden aber bezahlt, als wären sie nur zum Kaffeeholen da. Es scheint fast, als würde das Unternehmen glauben, je weniger sie zahlen, desto motivierter sind Sie, Ihren Wert zu beweisen.

Gleichberechtigung

Dieses Unternehmen ist für Frauen nicht gerade ideal, vor allem wegen zwei speziellen Managern. Der eine lässt keine Gelegenheit aus, Kommentare zu machen, die Frauen herabsetzen, und findet immer einen Weg, sie zu untergraben. Jede Fru, die hier gearbeitet hat, hat wohl unter ihm gelitten. Der andere glaubt, seine Flirtereien mit weiblichen Mitarbeitern seien harmlos, doch sie überschreiten oft die Grenze in unangenehmes Terrain – besonders, da er verheiratet ist. Es ist klar, dass Respekt vor Frauen hier nicht gerade an erster Stelle steht.


Image

Karriere/Weiterbildung

Interessante Aufgaben

10Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Zum Glück gilt die Probezeit für beide Seiten

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Kaufmann im Groß und Außenhandelsmanagement im Bereich Finanzen / Controlling bei C&L INT GmbH in Aachen absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der bereitgestellte Obstkorb wurde regelmäßig aufgefüllt und enthielt bis einschließlich Donnerstag auch frische Bananen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Ausbildungsbetrieb zeichnet sich durch fehlende Professionalität und unfaire Arbeitsbedingungen aus. Azubis übernehmen frühzeitig verantwortungsvolle Aufgaben ohne ausreichende Einarbeitung und Unterstützung durch qualifizierte Fachkräfte. Die Arbeitszeiten sind unflexibel, und es fehlt an Verständnis für grundlegende arbeitsrechtliche Standards, wie die korrekte Gestaltung von Ausbildungsverträgen. Zudem herrscht eine Atmosphäre von Misstrauen und Kontrolle, die den Arbeitsalltag belastet. Organisatorische Mängel, wie die Abhängigkeit der Buchhaltung von einem einzelnen Azubi, verdeutlichen die strukturellen Probleme des Unternehmens.
Im Abschlussgespräch nach der Kündigung wird man vom Chef persönlich darauf hingewiesen, wie enttäuscht er von einem sei. Es wird einem ein schlechter Charakter vorgeworfen, da man so kurz vor Ende der Probezeit die Entscheidung getroffen habe, das Unternehmen zu verlassen. Zudem wird subtil Druck ausgeübt, indem angedeutet wird, dass man in der Stadt nun einen schlechten Ruf habe und sich die Geschäftsführer untereinander kennen würden.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre wünschenswert, dass Ausbildungsverträge im Einklang mit dem Berufsbildungsgesetz gestaltet werden. Beispielsweise sollte sichergestellt sein, dass die maximale Probezeit von vier Monaten eingehalten wird – anstatt Azubis unwissentlich sechs Monate Probezeit aufzubürden. In der Berufsschule erfahren sie dann, dass diese Regelung gar nicht zulässig ist. Interessanterweise wird der IHK dennoch eine Probezeit von vier Monaten gemeldet, während dem Azubi gegenüber die sechs Monate "offiziell" durchgesetzt werden. Zudem scheint es ein Missverständnis darüber zu geben, dass Azubis während der Probezeit keine Kündigungsfrist einhalten müssen. Stattdessen wird erwartet, dass sie eine Frist von zwei Wochen beachten, was zu Verwirrung führt, wenn ein Azubi fristlos kündigen möchte.

Arbeitsatmosphäre

Im Großraumbüro herrscht bedrückende Stille. Jede Minute, die nicht direkt der Arbeit dient, steht unter Verdacht, als Zeitverschwendung angesehen zu werden. Unter Kollegen spricht man kaum – zu groß ist die Sorge, dass harmlose Bemerkungen falsch ausgelegt und später gegen einen verwendet werden könnten. Das Gefühl permanenter Überwachung ist allgegenwärtig: Jede Bewegung scheint registriert zu werden. Bereits bei der Einarbeitung wird subtil darauf hingewiesen, dass selbst kurze Toilettenpausen besser erfasst werden sollten, um Missverständnisse zu vermeiden.

Karrierechancen

Die Perspektive, dort langfristig Karriere zu machen, erschien mir schlichtweg unerträglich. Rückblickend bin ich äußerst erleichtert, dass ich während der Probezeit die Entscheidung getroffen habe, mich anderweitig zu orientieren.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten waren extrem unflexibel. Wenn der Bus morgens verspätet war, war es nahezu unmöglich, die verlorene Zeit nachzuholen, da die meisten Mitarbeitenden das Büro pünktlich um 16:30 verließen. Der Arbeitstag begann offiziell um 7:30, doch es wurde erwartet, dass der PC zu diesem Zeitpunkt bereits hochgefahren und einsatzbereit war. Der Begriff "Rüstzeit" war dort scheinbar völlig unbekannt.

Ausbildungsvergütung

Während der Bewerbungsphase wurde die Ausbildungsvergütung als deutlich über Tarif angepriesen. In der Realität stellte sie sich jedoch als allenfalls durchschnittlich heraus – gemessen an Tarifen, die vor fünf Jahren aktuell waren. Als ich schließlich anfing, entsprach das Gehalt nur noch dem Standard, ohne jeglichen besonderen Vorteil.

Aufgaben/Tätigkeiten

In den ersten drei Monaten übernehmen Azubis Aufgaben, die eigentlich ausgebildeten Fachkräften vorbehalten sein sollten. So erfolgt die Einarbeitung in die Buchhaltungssoftware DATEV durch einen anderen Azubi, einschließlich der Erstellung und Weiterleitung von Zahlungsaufträgen im fünfstelligen Bereich. Der Chef beschränkt sich darauf, diese mit einem Klick zu bestätigen, ohne die Vorgänge selbst zu prüfen. Wenn ein Azubi dann einmal krank ist, führt das schnell zu Problemen: Es flattern Mahnungen ins Haus, da die gesamte Buchhaltung des Unternehmens ausschließlich in den Händen eines Azubis liegt.


Variation

Respekt

8Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

unprofessionelles Chaos mit widersprüchlichen Erwartungen

1,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei C&L INT GmbH in Aachen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Obstkorb mit Bananen von montags bis donnerstags. In Q4 sogar mit Mandarinen.
Diversität wird gelebt. Alter, Herkunft oder Orientierung haben keinen negativen Einfluss auf die Arbeit (zumindest als Mann).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Fast 50% des Personals bestehen aus Azubis und Studenten. Deshalb mangelt es an Fachwissen.
- Mehr Projekte als man stemmen kann und darüber hinaus niemand mit Expertise zur Umsetzung.
- Das Management verfällt in ständiges Mikromanagement. Fachkräften mit jahrzehntelanger Erfahrung wird gesagt, dass sie doch keine Ahnung haben, obwohl die Führungskräfte keinerlei Expertise im jeweiligen Bereich haben. Einer der Gründe, warum festangestellte Fachkräfte das Unternehmen so schnell verlassen und die Azubi/Studenten-quotte so hoch ist.

Verbesserungsvorschläge

- Professionelle Schulungen, die nicht von den eigenen Praktikanten geleitet werden.
- Fachkräfte statt billige Erasmus-Studenten anstellen
- Neue Führungskräfte einstellen, die moderne Ideen mitbringen
- Lösungen finden, statt immer alles nach dem ersten leichten Misserfolg zu verwerfen
- sich als Führungskraft die Namen der 16 Mitarbeiter einprägen und diese nicht mit "Dings" ansprechen.

Arbeitsatmosphäre

Absolute Stille im Großraumbüro. Jede Minute, die nicht der Arbeit gewidmet wird, wird als "Diebstahl" vom Gehalt gesehen.
Man hat Angst, das einem die Worte im Mund verdreht werden und man schon im nächsten Meeting darauf angesprochen wird.

Image

Von mehreren Partnern, besonders für IT-Integration wird C&L als schlechtester Kunde gesehen.
In den Telefonaten wird krampfhaft versucht, kostenlos wichtige Informationen und Beratung zu erhalten, nur um Probleme provisorisch selbst zu Lösen. C&L verlangt immer besten Service, ohne dafür entsprechend zahlen zu wollen.

Work-Life-Balance

Um Punkt 16.30 verschwinden alle aus dem Büro. Danach hat man Ruhe und kann sich erholen. Sollte es doch zu Überstunden kommen, werden diese gar nicht kompensiert. Für eine Abwesenheit von 2 Stunden wird einem ein viertel Urlaubstag abgezogen. Nacharbeiten kann man die Zeit nicht.
Bei Messe-besuchen verschwindet Work-Life balance komplett für mehrere Tage. Man hat kaum Rückzugsmöglichkleiten. Die Mehrarbeit wird kaum kompensiert.

Karriere/Weiterbildung

Guter Ort für ein erstes Praktikum, da man schnell übermäßig viel Verantwortung zugespielt bekommt. Man lernt mit Stress und Problemen umzugehen.
Da viele Prozesse provisorisch von ehemaligen Praktikanten aufgestellt und von der Firma übernommen wurden, sind die Prozesse oft unprofessionell. Deshalb lässt sich nach wenigen Monaten nichts relevantes mehr lernen.

Gehalt/Benefits

ist pünktlich, aber unterdurchschnittlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird bestenfalls als Werbemittel genutzt. Pures "green washing"

Kollegenzusammenhalt

Hilfsbereit und freundlich. Besonders unter Studenten und Azubis herrscht eine solidarische und hilfsbereite Arbeitsweise. Auch wenn Teamarbeit von der Führungsebene nicht gerne gesehen wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden wie alle anderen behandelt. Es gibt jedoch keine Bemühungen, diese zu integrieren.

Vorgesetztenverhalten

- Nur oberflächliche Freundlichkeit. Obwohl es nur ein kleines Unternehmen ist, wird man behandelt wie ein Objekt. Leute werden von einer gewissen Führungskraft oftmals mit "Dings" angesprochen.
- Man stellt sich als aufgeschlossen dar, setzt aber dennoch immer den eigenen Willen durch, ohne neue Ideen zu beachten. Sehr konservativ. Die Führungsebene hat kaum Erfahrung aus anderen Firmen. Da sie fast nur bei C&L gelernt haben, sind ihre Ansichten sehr einseitig und veraltet.

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Tische und mehrere Bildschirme. Relevante Arbeitsmittel sind vorhanden.

Kommunikation

Arbeitsanweisungen sind teilweise widersprüchlich, oftmals unklar. Führungskräfte ändern häufig ihre Meinung, wie eine Aufgabe zu erledigen ist, teilen dies aber nicht mit. Deshalb wird man getadelt, da man sich nicht an die Anweisungen hält (die man nie erhalten hat). Es wird häufig vergessen, einzelne Kollegen über beispielsweise Firmenevents zu informieren.

Gleichberechtigung

Überraschender Weise ist diese trotz der konservativen Kultur sehr Stark. Es gibt Kollegen aus verschiedensten Ländern. In der Führungseben gibt es beispielsweise auch gleichgeschlechtliche Orientierung, weshalb auch dieses Thema besonders professionell angegangen wird.
Nur Frauen gegenüber fallen gelegentlich grenzwertige oder gar abwertende Kommentare. Manchmal wird vergessen, dass man sich in einer kollegialen und nicht in einer romantischen Beziehung befindet.

Interessante Aufgaben

Man erhält die ganze Zeit haufenweise neue Projekte. Niemand weiß wie man diese Umsetzen soll. Selbst die Führungsebene kann keine richtige Richtung angeben. Dennoch werden einschlägige Resultate erwartet. Deshalb sind die Aufgaben oft ohne Ziel und nur frustrierend.

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Arbeitgeber lässt Bewertungen löschen - spricht für sich.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei C&L INT GmbH in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Frisches Obst.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So ziemlich Alles.

Verbesserungsvorschläge

Zahl der Azubis und Studenten deutlich reduzieren. Fachkräfte einstellen, die Ahnung haben und langfristig etwas bewirken können. Management austauschen und Team Leader holen, die das Unternehmen nicht nur anführen, sondern MA motivieren und auch mitziehen.

Arbeitsatmosphäre

Steigende Stille im Großraum Büro, man hat Angst mit anderem Kollegium zusammenzuarbeiten. Teamwork wird nicht gerne gesehen & Wörter werden gegen einen verwendet.

Image

Bei vielen Kunden und Lieferanten unbeliebt aufgrund von schlechter Kommunikation und fehlender Professionalität.

Work-Life-Balance

Passabel, da fixe Arbeitszeiten. Dafür umso unflexibler bei Arztterminen o.ä. Arzttermine o.ä. während der Arbeitszeit unerlaubt. Oft wird hier aber auch nach persönlicher Präferenz entschieden - MA die gemocht werden, dürfen mehr als Andere.

Karriere/Weiterbildung

Quasi nicht vorhanden. Es wird immer von einem Weiterbildungs Budget gesprochen, aber nie angeboten. Wenn man fragt, ob man an etwas zusätzlichem teilnehmen kann, wird nur Ja gesagt, wenn es dem Unternehmen nützt, wenn nicht, dann nicht.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich. Für Azubis fair, für duale Studenten viel zu niedrig. Gehälter werden teilweise komplett unterschiedlich angeboten je nach Präferenz und Verhandlungsgeschick.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hauptsächlich für's Image. Das Management fährt Teslas, abgesehen davon gibt es keine wirklichen Initiativen.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Studenten und Azubis sehr gut, da 60% des Unternehmens daraus bestehen, 2 Sterne. Sonst würde ich lieber 1 Stern geben, da sonst kein Zusammenhalt herrscht. Man hat eher das Gefühl, das Management arbeite gegen einen, als mit einem zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Älteres Kollegium gibt es nicht wirklich, da die Haupt Arbeitskräfte (abgesehen vom Management) aus dualen Studenten und Azubis besteht

Vorgesetztenverhalten

Negativ:
Mikromanagement
Führungsebene kann und weiß alles besser.

Keine Feedback-Skills
Nicht in der Lage regelmäßiges konstruktives Feedback zu geben. Man wird sehr selten gelobt, immer wird alles nur in Frage gestellt, oder getadelt.

Schlechte Kommunikation
Es gibt keine klare Kommunikation, permanent ändern sich Entscheidungen und Führungsebene weiß selber nicht was Sache ist.

Nicht Kritikfähig
Kritik wird immer als persönlicher Angriff verstanden, weshalb sich eine Ja-Sager Mentalität im Unternehmen verbreitet, aus Angst vor Ärger.

Fehlendes Selbstmanagement
Nervosität, Hektik und Chaos in der Führungsebene . Schnelle Entscheidungen? Gibt es hier nicht. Das färbt auf alle MA ab.

Arbeitsbedingungen

In Ordnung, aber Betrieb gleicht eher einem Kindergarten, als einer professionellen Umgebung. Büromaterial muss man sich erkämpfen, da hier an jeglicher Stelle Kosten eingespart werden. Moderne Ausstattung? Nicht vorhanden. Selbst das Management nutzt alte Surfaces, die im Sommer überhitzen und im Kühlschrank gelagert werden müssen.

Kommunikation

Führungsebene schreit MA an, Aufgaben werden unklar weitergegeben und ändern sich zwischendurch, ohne Bescheid zu geben. Es wird wenig über Neuigkeiten informiert und man erfährt alles immer über Ecken. Teilweise werden MA vergessen über wichtige Themen informiert zu werden, sollen bei neuen Produkten dann aber innerhalb einer Woche alle Stammdaten ins ERP System eintragen, obwohl man dies schon vor Wochen hätte kommunizieren können - und dann wird man für seine Arbeit gerügt.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist vorhanden, vor allem durch das internationale Umfeld. Jedoch sollten manche MA ihr Verhalten gegenüber weiblichem Kollegium noch einmal überdenken.

Interessante Aufgaben

Teilweise ja, teilweise nein. Kommt auf das Verhältnis mit der Führungsebene an. Wenn man gemocht wird, bekommt man spannende und verantwortungsvolle Aufgaben. Sonst bekommt man nur Marktrecherchen und Analysen und sich permanent wiederholende Aufgaben.

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unprofessionelles Chaos mit widersprüchlichen Erwartungen

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei C&L INT GmbH in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Obstkorb mit Bananen von montags bis donnerstags. In Q4 sogar mit Mandarinen.
Diversität wird gelebt. Alter, Herkunft oder Orientierung haben keinen negativen Einfluss auf die Arbeit (zumindest als Mann).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Fast 50% des Personals bestehen aus Azubis und Studenten. Deshalb mangelt es an Fachwissen.
- Mehr Projekte als man stemmen kann und darüber hinaus niemand mit Expertise zur Umsetzung.
- Das Management verfällt in ständiges Mikromanagement. Fachkräften mit jahrzehntelanger Erfahrung wird gesagt, dass sie doch keine Ahnung haben, obwohl die Führungskräfte keinerlei Expertise im jeweiligen Bereich haben. Einer der Gründe, warum festangestellte Fachkräfte das Unternehmen so schnell verlassen und die Azubi/Studenten-quotte so hoch ist.

Verbesserungsvorschläge

- Professionelle Schulungen, die nicht von den eigenen Praktikanten geleitet werden.
- Fachkräfte statt billige Erasmus-Studenten anstellen
- Neue Führungskräfte einstellen, die moderne Ideen mitbringen
- Lösungen finden, statt immer alles nach dem ersten leichten Misserfolg zu verwerfen
- sich als Führungskraft die Namen der 16 Mitarbeiter einprägen

Arbeitsatmosphäre

Absolute Stille im Großraumbüro. Jede Minute, die nicht der Arbeit gewidmet wird, wird als "Diebstahl" vom Gehalt gesehen.
Man hat Angst, das einem die Worte im Mund verdreht werden und man schon im nächsten Meeting darauf angesprochen wird.

Image

Von mehreren Partnern, besonders für IT-Integration wird C&L als schlechtester Kunde gesehen.
In den Telefonaten wird krampfhaft versucht, kostenlos wichtige Informationen und Beratung zu erhalten, nur um Probleme provisorisch selbst zu Lösen. C&L verlangt immer besten Service, ohne dafür entsprechend zahlen zu wollen.

Work-Life-Balance

Um Punkt 16.30 verschwinden alle aus dem Büro. Danach hat man Ruhe und kann sich erholen.
Bei Messe-besuchen verschwindet Work-Life balance komplett für mehrere Tage. Man hat kaum Rückzugsmöglichkleiten. Die Mehrarbeit wird kaum kompensiert.

Karriere/Weiterbildung

Guter Ort für ein erstes Praktikum, da man schnell übermäßig viel Verantwortung zugespielt bekommt. Man lernt mit Stress und Problemen umzugehen.
Da viele Prozesse provisorisch von ehemaligen Praktikanten aufgestellt und von der Firma übernommen wurden, sind die Prozesse oft unprofessionell. Deshalb lässt sich nach wenigen Monaten nichts relevantes mehr lernen.

Gehalt/Benefits

ist pünktlich, aber unterdurchschnittlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird bestenfalls als Werbemittel genutzt. Pures "green washing"

Kollegenzusammenhalt

Hilfsbereit und freundlich. Besonders unter Studenten und Azubis herrscht eine solidarische und hilfsbereite Arbeitsweise. Auch wenn Teamarbeit von der Führungsebene nicht gerne gesehen wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden wie alle anderen behandelt. Es gibt jedoch keine Bemühungen, diese zu integrieren.

Vorgesetztenverhalten

- Nur oberflächliche Freundlichkeit. Obwohl es nur ein kleines Unternehmen ist, wird man behandelt wie ein Objekt. Leute werden von einer gewissen Führungskraft oftmals mit "Dings" angesprochen.
- Man stellt sich als aufgeschlossen dar, setzt aber dennoch immer den eigenen Willen durch, ohne neue Ideen zu beachten. Sehr konservativ. Die Führungsebene hat kaum Erfahrung aus anderen Firmen. Da sie fast nur bei C&L gelernt haben, sind ihre Ansichten sehr einseitig und veraltet.

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Tische und mehrere Bildschirme. Relevante Arbeitsmittel sind vorhanden.

Kommunikation

Arbeitsanweisungen sind teilweise widersprüchlich, oftmals unklar. Führungskräfte ändern häufig ihre Meinung, wie eine Aufgabe zu erledigen ist, teilen dies aber nicht mit. Deshalb wird man getadelt, da man sich nicht an die Anweisungen hält (die man nie erhalten hat). Es wird häufig vergessen, einzelne Kollegen über beispielsweise Firmenevents zu informieren.

Gleichberechtigung

Überraschender Weise ist diese trotz der konservativen Kultur sehr Stark. Es gibt Kollegen aus verschiedensten Ländern. In der Führungseben gibt es beispielsweise auch gleichgeschlechtliche Orientierung, weshalb auch dieses Thema besonders professionell angegangen wird.
Nur Frauen gegenüber fallen gelegentlich grenzwertige oder gar abwertende Kommentare. Manchmal wird vergessen, dass man sich in einer kollegialen und nicht in einer romantischen Beziehung befindet.

Interessante Aufgaben

Man erhalt die ganze Zeit haufenweise neue Projekte. Niemand weiß wie man diese Umsetzen soll. Selbst die Führungsebene kann keine richtige Richtung angeben. Dennoch werden einschlägige Resultate erwartet. Deshalb sind die Aufgaben oft ohne Ziel und nur frustrierend.

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