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Dataport 
AöR
Review

Tolle Firma aber leider nicht die beste Ausbildung - Warten bis zur Übernahme lohnt sich!

3.6
Recommended
ApprenticeHas completed training as a/an Fachinformatiker at Dataport AöR in Kielcompleted.

What I like about the employer

Arbeitszeitmodell, Arbeitszeiten, Gehalt, After-Work Angebote, Betriebskultur, Benefits, Wasserspender, Vergünstigter Kaffee an den Standorten, Teilweise Moderne Standorte, Das Miteinander!

What I dislike about the employer

Ausbildungsplanung, Umgang mit Azubis (teilweise), Übernahmeprozess, Projektunterstützung, Zwang mit dem Öffentlichen Nahverkehr zu fahren bei Dienstreisen

Suggestions for improvement

Feedback zu den Hospitationen sollte Anonym möglich sein, es braucht eine Überprüfung der Eignung der Hauptausbilder und Führungskräfte. Vielleicht auch eine Anonymen "Kummerkasten" o.ä. Damit Probleme nicht in erster Instanz auf Kununu landen müssen, damit sie behandelt werden können. Vielleicht auch mal Interviews mit NWK/Ex-NWK durch eine Außenstehende Person.

Supervisor

Leider interessieren sich immer weniger Ausbildungsstationen für Azubis und viele der Ausbildungsstationen fühlen sich mehr in der Pflicht, als dass sie wirklich ausbilden möchten. In den meisten Fällen wird eine Aufgabe für 1-2 Wochen vergeben und am ende soll dann eine Präsentation darüber stattfinden. Präsentationen sind zwar auch in dieser Ausbildung sehr wichtig, diese fühlten sich aber mehr wie Lückenfüller an.

Die Qualität der Hauptausbilder variiert stark von Standort zu Standort. In den meisten Fällen ist das Interesse aber auch eher gering. Versäumte Probezeitgespräche, fehlender Kontakt, keine Glückwünsche zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss, keine Unterstützungsangebote bei Projekt oder Übernahmestationen. Am Anfang der Ausbildung wurde sich noch um die Azubis gekümmert, ab dem 2. Jahr hat man zu mindestens in unserem Jahrgang nichts mehr gehört. Das Team der Ausbildungsbegleitung ist leider auch nur in Teilen bemüht sich FÜR den Azubi einzusetzen und das beste aus der Ausbildung zu holen, während sich die anderen Teile hinter Dienstvereinbarungen und Regeln verstecken und anstatt zu helfen darauf verweisen, dass man diese lesen sollte.

Fun factor

Durch die gegebene Freiheit in der Zeit-Gestaltung in verschiedensten Teams und das gute Miteinander unter Nachwuchskräften hat sich die Ausbildung im Punkt Spaßfaktor sehr gut angefühlt. Man kann durch gemischte Gruppen bei Lehrgängen auch Nachwuchskräfte aus anderen Orten kennenlernen. Die Aufenthalte in Hotels konnte man gut für After-Work Events zum Connecten nutzen. Die Betriebsfeste sind immer groß ausgelegt und sehr unterhaltsam.

Assignments / Tasks

Absolut Team-Abhängig. Wie bereits beschrieben geben sich manche Teams wirklich mühe, die Ausbildungszeiten vorzubereiten, während manche kaum bis gar nicht vorbereitet sind. Technisch wurde ich in der Schule besser vorbereitet als im Betrieb, wobei der Betrieb eigentlich die Praktische Rolle übernehmen sollte.

Variety

Die meisten Hospitationszeiten waren eher kürzer, wodurch man theoretisch verschiedene Teams sehen kann und viele Bereiche kennenlernen kann. Das trifft aber nur dann zu, wenn man eingeplant wird - leider scheitert es auch hier an der Ausbildungsbereitschaft und man muss sich teilweise selber mit Teams kurzschließen um aufgenommen zu werden. Gleichzeitig wird gepredigt, dass wir genau das nicht tun sollen. Jeder ist wohl seines glückes Schmied.

Respect

In den verschiedenen Gruppen eher gut, auch private Termine werden genehmigt und man nimmt Rücksicht auf die Azubis/Dualis. Man fühlt sich nicht wie ein Azubi sondern wird überall ganz normal behandelt. Von Seiten der Ausbildungsleitung wirkt das nicht immer so . Hier fühlt man sich gerne unter Druck gesetzt und hat das Gefühl, dass man manche Fragen nicht stellen darf. Nachfragen, wenn man etwas nicht genau verstanden hat werden eher abgeschmettert als begleitet.

Career Opportunities

Die Übernahmegarantie wird als Grauzone gesehen. Nur wenn man sich selbstständig um eine Übernahmestation kümmert und selbstständig um Ausbildungsprojekte kümmert hat man eine Garantie. Sollte man beides nicht gefunden haben, wird Druck aufgebaut, anstatt Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Hier wird der Azubi/Duali leider dazu gedrängt, bei nicht erfolgreicher Suche die Pflicht der Ausbildungsstätte zu übernehmen und die Mittel zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung auf irgendeine Art und Weise zu stellen.

Working atmosphere

Teamabhängig aber meistens sehr gut.

Apprentice's pay

Die Ausbildungsvergütung ist geregelt und relativ hoch. Sonderzahlungen sind auch enthalten. Alles ist klar im Tarifvertrag geregelt. Die Ausbildungsvergütung ist somit sehr gut!

Working hours

Die Arbeitszeiten sind im Gleitzeitmodell auf Vertrauensbasis. Die Teams der Hospitationen haben die Möglichkeit Arbeitszeiten vorzugeben, damit man den ganzen Betrieb mitkriegt, das passiert aber eher selten und man ist relativ Frei in seiner Arbeitszeitgestaltung.

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Employer Comment

Isabella Woitschach, Employer Branding Manager
Isabella WoitschachEmployer Branding Manager

Vielen Dank für deine ausführliche und differenzierte Rückmeldung sowie dafür, dass du Dataport in vielen Bereichen – insbesondere beim Miteinander, den Rahmenbedingungen und der Vergütung – positiv wahrgenommen hast.
Du sprichst mehrere Punkte an, die für die Qualität einer Ausbildung zentral sind: die Planung der Einsatzstationen, die Rolle der Ausbilder*innen sowie die Unterstützung bei Projekten und im Übernahmeprozess. Unser Anspruch ist es, hier eine verlässliche und strukturierte Begleitung sicherzustellen. Dass du dies in Teilen anders erlebt hast, ist ein wichtiges Signal für uns. Gleichzeitig möchten wir auch eine Perspektive ergänzen: Eine funktionierende Ausbildung basiert immer auf einem beidseitigen Austausch. Wenn Nachwuchskräfte ihre Anliegen primär innerhalb der Teams oder untereinander klären, statt die vorgesehenen Anlaufstellen wie die Ausbildungsabteilung oder die JAV einzubeziehen, erschwert das unsere Möglichkeit, frühzeitig zu unterstützen und gezielt nachzusteuern. Genau dafür sind diese Strukturen da – und wir werben aktiv dafür, sie auch zu nutzen.
Deine Hinweise zu anonymem Feedback, zur stärkeren Einbindung externer Perspektiven oder zur Überprüfung der Ausbildungsqualität greifen wir gerne auf. Gleichzeitig gibt es bereits heute etablierte Wege, um Rückmeldungen zu geben – beispielsweise über die Dialogbögen zu den Einsatzstationen oder im direkten Austausch mit der JAV. Diese Rückmeldungen sind für uns entscheidend, um konkrete Verbesserungen anzustoßen. Erfolgen sie erst im Nachhinein über Plattformen wie kununu, können wir weder deinen eigenen Ausbildungsverlauf positiv beeinflussen noch kurzfristig in den Einsatzstationen reagieren.
Beim Thema Übernahme ist uns wichtig zu betonen, dass wir grundsätzlich eine sehr hohe Übernahmequote anstreben. Gleichzeitig gehört es zur Ausbildung dazu, sich aktiv mit möglichen Einsatzbereichen auseinanderzusetzen. Dieser Prozess soll jedoch begleiten – nicht unter Druck setzen. Wenn hier ein anderes Gefühl entstanden ist, komm gern noch einmal auf uns zu. Besonders freut uns, dass du den Zusammenhalt unter den Nachwuchskräften, die Flexibilität im Arbeitsalltag und die allgemeinen Rahmenbedingungen positiv hervorhebst.
Für uns bleibt entscheidend: Wir möchten im Dialog bleiben und konkrete Hinweise möglichst früh erhalten. Vielen Dank & Herzliche Grüße

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