Diskriminierender Prozess & Abrackern im wahrsten Sinne des Wortes
3,1
Bewerber/inHat sich 2026 in Berlin als Kassiererin beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.
Verbesserungsvorschläge
Ans Gesetz halten
Bewerbungsfragen
Zu meinem Lebenslauf oder mir wurden keine Fragen gestellt, mit Ausnahme der unzulässigen Frage, ob ich verheiratet wäre oder Kinder hätte. Ich gehe stark davon aus, dass es damit zu tun hat, dass der Arbeitgeber in der High Season eine 6-Tage-Woche von allen Arbeitnehmenden verlangt und private Verpflichtungen, wie sie *natürlich* nur durch eine Ehe oder Kinder entstehen können dem potentiell im Weg stehen.
Keine
Ich habe direkt nach meinem Gespräch vor Ort und einer mündlichen Zusage einen Vertragsentwurf erhalten. Als ich mir diesen in Ruhe im Anschluss durchlas, fand ich dort einen Absatz, in dem Arbeitnehmer*innen erklären sollen, dass sie nicht schwerbehindert (auch nicht gleichgestellt) sind, nicht an ansteckenden Krankheiten oder Alkohol- oder Drogensucht leiden. Solche Paragrafen sind absolut unzulässig, insbesondere bei einer reinen Verkaufstätigkeit.
Hier handelt es sich offensichtlich um einen Arbeitgeber, der nicht nur stark in das Privatleben seiner Mitarbeitenden eingreift, sondern darüber hinaus auch keine Arbeitsgesetze zu kennen scheint.