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Dömer 
GmbH
Vorstellungsgespräche

Ein sehr unprofessionelles, wenig ehrliches und vor allem unstrukturiertes Unternehmen

2,6
Absage
Bewerber/inHat sich 2025 bei Dömer GmbH in Lennestadt als Mitarbeiter Qualitätssicherung / Qualitätsassistent beworben und eine Absage erhalten.

Verbesserungsvorschläge

Die Firma Dömer GmbH sollte sich angewöhnen, seine Bewerber ehrlich zu behandeln und vor allem im Kontext einer Absage keine offensichtlichen Unwahrheiten verkünden. Ein wenig mehr Struktur und klare Rollenverteilungen würden dem Unternehmen sehr gut zu Gesicht stehen.

Ich habe mich Ende September 2025 bei der Firma Dömer im Qualitätswesen beworben und bereits Anfang Oktober eine sehr nette Einladung zum Vorstellungsgespräch von der ehemaligen kaufmännischen Leitung erhalten, welche sich zu diesem Zeitpunkt auch um die Personalangelegenheiten kümmerte. Weshalb ich "ehemalige kaufmännische Leitung" schreibe, wird zu einem späteren Zeitpunkt deutlich.

Das Gespräch, an welchem abgesehen von der ehemaligen kaufmännischen Leitung noch die Leitung der Qualitätssicherung teilnahm, war durchaus sehr angenehm. Beide Gesprächspartner waren sehr interessiert an meiner Person und haben sich aktiv am Gespräch beteiligt. Die Fragen waren stichhaltig und zielten eindeutig darauf ab meine Beweggründe für die Bewerbung zu erfahren, meine Vorerfahrungen und Qualifikationen abzufragen und vor allem herauszufinden, welche Charakterzüge ich besitze und was meine Person ausmacht. Alles in allem ein sehr angenehmes Gespräch, welches den Anschein erweckte, dass man großes Interesse besitzt mich in das Unternehmen zu integrieren. Dass ich mit dieser Einschätzung völlig falsch lag, konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen.

Im Gespräch versprach man mir, dass man sich innerhalb einer Woche bei mir melden würde. Nach ca. anderthalb Wochen hatte ich noch immer keine Rückmeldung, weshalb ich mich dazu entschied, einmal nachzufragen, wann ich mit einer Rückmeldung rechnen könne. Da diese E-Mail unterbeantwortet blieb, entschied mich zwei Wochen nach dem Vorstellungsgespräch erneut nachzufragen. Ich erhielt auf die erneute Nachfrage eine automatisierte Nachricht, in welcher man darauf hinwies, dass die kaufmännische Leitung, mit welcher ich zuvor das Vorstellungsgespräch führte, nicht mehr im Unternehmen tätig ist und sich eine Vertretung um mein Anliegen kümmern würde. Ob es sich um eine Selbstkündigung oder um eine Kündigung des Unternehmens handelt, kann ich nicht sagen, da ich hierzu keine Informationen habe.

Ich ließ mich von diesem neuen Umstand erst einmal nicht beirren und hakte sofort telefonisch beim Unternehmen nach. Dabei stellte man mich vom einen zum anderen Mitarbeiter durch und riet mir am Ende, dass ich mich in der darauffolgenden Woche mit meinem Anliegen beim Geschäftsführer des Unternehmens melden solle, dies hielt ich für einen recht sonderbaren Rat, dachte mir diesbezüglich jedoch nichts weiter und stellte mich auf ein Gespräch mit dem Geschäftsführer ein.

Am darauffolgenden Wochenende entschied ich mich dazu, ein wenig Recherche im Bezug auf die zuvor ausgeschriebenen Stellen des Unternehmens anzustellen. Die Stelle, auf welche ich mich zuvor beworben hatte, war bereits gelöscht, jedoch suchte ich erneut mit demselben Namen des Stellengesuchs, welches die Firma Dömer zuvor verwendet hatte. Und siehe da – ein Treffer. Die Firma Dömer hatte sich scheinbar am selben Tag, an dem man sich dazu entschied, die automatisierte E-Mail über die E-Mail-Adresse der ehemaligen kaufmännischen Leitung zu versenden auch dazu entschieden, sämtliche offenen Stellen des Unternehmens über eine regionale Zeitarbeitsfirma ausschreiben zu lassen. Damit allerdings nicht genug, denn es handelte sich nicht wie angenommen darum, dass die Firma Dömer die Mitarbeiter nun per Direktvermittlung über die Zeitarbeitsfirma suchen lässt, man entschied sich obendrein auch noch dazu, dass sämtliche Beschäftigungsverhältnisse, die daraus entstehen, lediglich im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung stattfinden sollen und eine direkte Anstellung im Unternehmen lediglich optional bleibt.

In der darauffolgenden Woche erhielt ich dann noch eine generische Absage des Unternehmens, in der man darauf hinwies, mich im weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses nicht berücksichtigen zu können. Die Nachricht war dabei so formuliert, dass der Absender scheinbar nicht wusste, dass ich bereits zum Vorstellungsgespräch im Unternehmen war. Aber vor allem sollte diese Nachricht natürlich implizieren, dass man sich zwar nicht für mich entschieden hat, aber der Prozess natürlich weiterläuft. Dass es sich hierbei um eine dreiste Lüge handelt und man mich damit für blöd verkaufen wollte, sollte bis hierhin klar sein. Der Bewerbungs- bzw. Einstellungsprozess ging bzw. geht natürlich nicht weiter, da man als Unternehmen nicht mehr selbst einstellt, sondern man diese Aufgabe wie zuvor erwähnt an eine Zeitarbeitsfirma abgetreten hat, um sich eben dem fragwürdigen Modell der Arbeitnehmerüberlassung hinzugeben.

Ich war durchaus enttäuscht und auch schockiert darüber, wie ein Unternehmen sich derart unprofessionell verhalten kann und so mit einem motivierten und engagierten Bewerber umgeht.

Bewerbungsfragen

  • Stärken, Hobbys, Zukunftsziele
  • Gründe für den Positionswechsel von Vertrieb zu Qualitätswesen und Vorerfahrungen und Qualifikationen
  • Lediglich Fragen die darauf abzielten meine Persönlichkeit einschätzen zu können

Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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