Ihr Unternehmen?

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ELKATEC 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Viel Schein, wenig Sein.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kostenloser Kaffee, pünktliche Bezahlung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles was im Detail beschrieben wurde.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Ehrlichkeit wagen. Dazu gehört auch, sich gerade zu machen und keine Bewertungen anwaltlich löschen zu lassen.

Arbeitsatmosphäre

Ich bewerte zwar die Elkatec GmbH, beziehe mich hier jedoch auf die komplette Demir Unternehmensgruppe in der Pahreser Str. 5, 90449 Nürnberg. Intern herrscht keine Aufteilung nach Unternehmen und alles wird maßgeblich von einer Person geführt.

Die Atmosphäre war sehr formell und angespannt. Mein Eindruck war, viele Mitarbeiter liefen auf sprichwörtlichen Eierschalen. Es gab vergleichsweise wenig Raum für lockeren Austausch oder persönlichen Smalltalk; dieser wurde von der Führungsebene bzw. dem Inhaber nicht gern gesehen bzw. erweckte den Eindruck, unterbunden zu werden. Daher fand solcher Austausch, wenn überhaupt, meist nur heimlich statt.

Image

Die klassische Red Flag: Wir sind hier nicht nur Unternehmen, wir sind eine Familie.

Work-Life-Balance

Die Möglichkeit zum Home Office bzw. Mobile Work wurde zwar prominent in Stellenanzeigen beworben und ist technisch möglich. In der Praxis war das jedoch für die breite Masse der Belegschaft de facto nicht verfügbar oder wurde nur in seltenen Ausnahmefällen genehmigt. Es gibt kein festes Home Office Modell im Sinne der Gleichbehandlung, von dem alle in Frage kommenden Mitarbeiter gleichermaßen profitieren oder Verlässlichkeit erwarten konnten. Dementsprechend wurde in der Belegschaft mit einem Augenzwinkern untereinander kommuniziert, dass es hier "gar kein Home Office" gäbe.

Dieser Kontrast zwischen Kommunikation/Werbung und gelebter Praxis erweckte den Eindruck eines Etikettenschwindels, der wohl dem Zweck dienen sollte, mehr Bewerber anzulocken.

Besonders widersprüchlich wirkte, dass Home Office, obwohl im Alltag kaum nutzbar, dann ausgerechnet bei Erkrankungen als Option ins Spiel gebracht wurde, um eine Krankschreibung zu vermeiden. Seitens des Inhabers wurde sinngemäß kommuniziert, dass Kranksein unkollegial sei und man anstatt sich krankschreiben zu lassen ja im Home Office arbeiten könne, dazu sei es ja da.

Karriere/Weiterbildung

Ich hatte den Eindruck, dass zumindest manche Kollegen mit Absicht kleingehalten werden.

Vorgesetztenverhalten

Der Führungsstil des Inhabers prägte das Arbeitsklima maßgeblich. Insbesondere im Umgang mit Problemen wurden meiner Beobachtung nach gerne externe Schuldige gesucht, anstatt eigenes Handeln zu hinterfragen. Dass man sich selbst scheinbar sehr wenig Raum für kritische Selbstbetrachtung erlaubt, hatte mich mehr als nur einmal sprachlos gemacht.

Die offiziellen Mitarbeitergespräche empfand ich als sehr unbeholfen und wenig professionell. Obwohl der Inhaber stets anwesend war, musste seine Assistentin größtenteils für ihn sprechen. Sobald er dann das Wort ergriff, fielen meiner Beobachtung nach bereits einfache Formalien wie eine einheitliche Verwendung von "Du" oder "Sie" bereits so schwer, dass es sehr schwer ernst zu nehmen war.

Meine Mitarbeitergespräche selbst hatten oft einen spürbar vorwurfsvollen Unterton. Der Gesprächsstil selbst war meiner Meinung nach unnötig persönlich und überschritt mehrfach berufliche Grenzen.

Arbeitsbedingungen

Zeitgemäße Technik, Arbeit in abgetrennten Glaskästen.

Kommunikation

Die Kommunikation empfand ich als sehr widersprüchlich. Es herrschte eine spürbare Unsicherheit im Umgang mit Rückfragen: Einerseits wurde kritisiert, wer zu viele stellte; andererseits wurde es negativ gewertet wenn aus Angst vor zu vielen Rückfragen letztenendes zu wenige gestellt wurden?

Basierend auf meinen Beobachtungen hatte ich zudem den Eindruck, dass eine durchgänig offene und ehrliche Kommunikation im gegenseitigen Umgang nicht gelebt wurde.

Interessante Aufgaben

Die Verteilung von Aufgaben schien nicht immer fair und/oder strategisch. Die Tätigkeitsbeschreibung im Arbeitsvertrag war zudem sehr allgemein gehalten. Es entstand der Eindruck, dass dies bewusst so gewählt wurde, um eine flexiblere Zuweisung von Aufgaben zu ermöglichen, auch wenn diese wenig mit der eigentlichen Kernaufgabe des Mitarbeiters zu tun hatten.

Konkret schien es, als würden im Rahmen der Hierarchie oft Aufgaben zugewiesen, die sich als reine Fleißaufgaben darstellten und deren Eigenart erkennen ließ, warum sie bisher liegengeblieben waren. Die Kommunikation seitens der Führungsebene, dass solche Sonderaufgaben der "beruflichen Weiterentwicklung" dienen, wirkte dabei eher unglaubwürdig und war als Vorwand erkennbar.


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.