30 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
30 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
30 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Leider gibt es hier keine Wertschätzung für erbrachte Bewerbungsangaben.
Der Prozess: Im Online-Formular werden detaillierte Pflichtangaben zu Gehaltsvorstellung (Von/Bis), möglichem Startdatum, Sprachniveau sowie ein freies Nachrichtenfeld abgefragt. Dennoch passierte tagelang gar nichts. Erst nach meiner proaktiven Nachfrage nach einer Woche wurden die Unterlagen überhaupt gesichtet.
Die Absage: Kurze Zeit später folgte eine generische Textbaustein-Absage ohne jegliche Begründung oder inhaltlichen Bezug („Nach Durchsicht Deiner Unterlagen müssen wir Dir leider mitteilen, dass wir Dich im Auswahlprozess nicht weiter berücksichtigen können.“).
Das Feedback: Auf der eigenen Karriereseite wird in den FAQ betont: „Wir versuchen immer, eine Rückmeldung zu geben, wenn wir können.“ Auf meine im Anschluss sehr höfliche Bitte um ein kurzes, fachliches Feedback zur persönlichen Weiterentwicklung wurde jedoch über 4 Wochen hinweg komplett geschwiegen.
Fazit: Wer von Bewerbern umfangreiche Formularangaben erwartet und online Transparenz ankündigt, sollte zumindest ein Minimum an Verbindlichkeit und wertschätzender Kommunikation bieten. Menschlich und professionell eine enttäuschende Erfahrung.
Verbesserungsvorschlag: Einlösen der eigenen Versprechens auf der Karriereseite! Wenn im Bewerbungsformular detaillierte Rahmendaten abgefragt werden und in den FAQ eine Rückmeldung in Aussicht gestellt wird, sollte das HR-Team Statusupdates nicht erst auf proaktive Nachfrage versenden. Zu einem professionellen Candidate Experience Management gehört es zudem, auf höfliche Nachfragen nach Feedback zumindest kurz zu antworten, anstatt die Kommunikation nach der Absage schlagartig einzustellen.
Mir wurde bei den ersten beiden Runden gutes Gefühl vermittelt und schon in Gesprächen mitgeteilt, man würde mit mir gerne weiter machen. (Soetwas im Bewerbungsgespräch zu sagen ist etwas schwierig.)
Die dritte und letzte Runde begann damit, dass der Vorstand mir mitteilt, er habe leider nicht die Zeit gehabt, sich vorzubereiten und sich meinen Lebenslauf (1 DIN-A4-Seite) anzuschauen. Ein Vergleich: Bei anderen Bewerbungsprozessen, wo noch wesentlich mehr Unterlagen verlangt wurden, wurden diese gelesen und anschließend gezielte, sinnvolle Fragen gestellt. Darüber hinaus war nur einer der Vorstände vor Ort und der zweite remote zugeschaltet (obwohl mir mitgeteilt worden ist, dass am besagten Tag Office-Day ist). Leider wirkte der remote zugschaltete Vorstand sehr abwesend und es fühlte sich für mich mehr an, als sei ich in einer hybriden Teams-Konferenz, die ineffizient duchgeführt, als bei der letzten Runde eines Bewerbungsprozesses mit dem Vorstand.
Die ersten beiden Runden verliefen professionell und wenn auch herausfordernd wertschätzend und auf Augenhöhe. Bei der zweiten Runde gab es zwei intensive Case Studys und mir wurde noch im Anschluss der Case Studys Feedback angeboten, obwohl die eingeplante Zeit bereits durch war. Das Feedback war wirklich sehr hilfreich und nachvollziehbar. Bei der letzten Runde hatte ich sehr stark das Gefühl, es wird nach Details gesucht, die nicht in die Rolle passen. Die Fragen wurde eher offensiv als fair und auf Augenhöhe gestellt. Im Vergleich zu anderen Bewerbungsprozess wirkte das für mich insgesamt eher unprofessionell.
Die ersten beiden Runden verliefen fair und nach Bauchgefühl gut, aber nach der letzten Runde hatte ich kein gutes Bauchgefühl mehr. Tatsächlich kam die Absage. Allerdings generisch via E-Mail, ohne Angebot fürs Feedback und auch ohne auf meine Anfrage oder Anruf einzugehen. Das war für mich im Nachhinein leider eine große Red-Flag, weil es gegen die Regeln von wertschätzendem Umgang und offener Kommunikation geht.
Insgesamt fand ich diese Entwicklung am Ende sehr schade. Denn die ersten beiden Runden formten ein sehr positives Bild vom Unternehmen, von der Kultur und von der Rolle. Dieses Bild wurde in der letzten Runde und durch das fehlende Feedback bzw. fehlender Reaktion wieder zunichte gemacht.
Es wurden die typischen Fragen zum Werdegang gestellt, also z. B. die Motivationen hinter Jobwechseln, hinter der angestrebten Rolle und so weiter.
Hobbies, persönliche Ziele, beruflicher Werdegang, Stressbewältigung und ähnliches.
Ich habe keine Verbesserungsvorschläge :).
- Im Gespräch wurde aufs Handy geschaut / getippt, was wenig wertschätzend wirkt
- Nach den zweiten Gespräch habe ich leider entgegen der Ankündigung keine Rückmeldung mehr erhalten. Erst nach Nachfragen erhielt ich eine (leider recht unpersönliche) Absage
- Auf Nachfragen nach Feedback woran es gescheiter ist, habe ich erneut keine Antwort mehr erhalten
--> BewerberInnen investieren beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen und den Vorbereitungen auf Gespräche viel Zeit. Als Wertschätzung sollte dann zumindest ein Absagen des Jobs erfolgen und gerade nach Führen von zwei Gesprächen auch eine Begründung.
Scheinbar freundliches Team und ein schönes, offenes Büro, aber wirken leider unorganisiert teilweise. Das wurde aber im Gespräch auch selber von endios thematisiert, dass es dort teilweise noch etwas Probleme mit den Zuständigkeiten gibt. Vielleicht habe ich daher einfach zuviel erwartet. :)
Eine Rückmeldung sollte es spätestens am Freitag geben (8 Tage nach dem Gespräch), allerdings musste ich dann erstmal selber nochmal auf endios zugehen, um dann am Samstagabend eine automatisierte Rückmeldung per Mail zu bekommen.
So verdient kununu Geld.