2 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Bewerbungsgespräch verlief aus meiner Sicht sehr gut. Im Anschluss wurde ich gefragt, ob ich mir zusätzlich vorstellen könnte, auf der Internorga zu arbeiten, da ich bereits Messeerfahrung habe – unabhängig davon, ob ich die Stelle bekomme oder nicht. Ich habe dem zugestimmt, da das für mich völlig in Ordnung war.
Mir wurde außerdem mitgeteilt, dass die Entscheidung für die eigentliche Position erst am Donnerstag fallen soll und ich im Laufe der darauffolgenden Woche eine Rückmeldung erhalte. Umso überraschter war ich, als ich bereits am nächsten Tag nicht nur die Unterlagen für die Messe, sondern zusätzlich auch eine Zusage für die Stelle bekommen habe, verbunden mit dem Wunsch, dass ich zeitnah starte. Natürlich habe ich mich darüber gefreut, war aber gleichzeitig etwas verwundert über die sehr schnelle Entscheidung im Vergleich zu den vorherigen Aussagen.
Am darauffolgenden Tag fand ein Workshop für die Messe statt, bei dem ein anderer Ansprechpartner aus dem Team anwesend war, der offenbar nichts von meiner bereits erhaltenen Zusage wusste. Das hat bei mir erstmals für Irritation gesorgt. Während der Messe selbst lief dann alles durchweg positiv: Die Zusammenarbeit war angenehm, ich habe meine Aufgaben zuverlässig erfüllt und auch von den Ansprechpartnern vor Ort ein gutes Gefühl bezüglich meiner Arbeit bekommen. Gleichzeitig wurde mir dort jedoch erneut von einer weiteren Person gesagt, dass die Entscheidung für die Position noch aussteht und wie angekündigt am Donnerstag kommuniziert wird. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war ich deutlich verunsichert, da diese Aussagen den bisherigen Informationen widersprochen haben.
Nach der Messe erhielt ich zunächst keinerlei Rückmeldung mehr. Stattdessen habe ich festgestellt, dass der ursprüngliche Ansprechpartner, mit dem ich das Bewerbungsgespräch geführt habe und von dem ich auch die Zusage erhalten hatte, mich bei WhatsApp entfernt hat. Da ich für meine weitere Planung auf eine verlässliche Information angewiesen bin, habe ich daraufhin eigenständig nachgefragt.
Unabhängig davon, dass die Tätigkeit auf der Messe für mich gut lief und ich mein Geld wie vereinbart erhalten habe, hatte ich bereits im Vorfeld klar kommuniziert, dass ich mit jeder Entscheidung umgehen kann und mir auch eine Absage vollkommen in Ordnung gewesen wäre – mir ging es lediglich um eine verlässliche und transparente Rückmeldung. Gerade vor diesem Hintergrund und nach einer bereits ausgesprochenen Zusage hätte ich zumindest eine kurze, klare Information erwartet. So ein Umgang ist für mich schwer nachvollziehbar und wirkt leider sehr sehr respektvoll gegenüber Bewerbenden.
Der Bewerbungsprozess begann für mich sehr positiv. Ich hatte zwei angenehme Gespräche für die ausgeschriebene Position und gewann zunächst einen guten Eindruck vom Unternehmen.
Im Anschluss wurde ich zu einer Case Study eingeladen, um meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Die Aufgabenstellung verlangte im Grunde den Aufbau eines kompletten Geschäftskonzepts. Obwohl ich bereits hier ein mulmiges Gefühl bezüglich des Umfangs hatte (da dies den Rahmen einer üblichen Arbeitsprobe deutlich sprengte), habe ich den Aufwand gerne investiert, um meine Motivation zu zeigen.
Nach der Präsentation bat das Unternehmen sofort um die Zusendung meiner Unterlagen inklusive des erstellten Prototyps. Nachdem ich diese bereitwillig zur Verfügung gestellt hatte, brach die Kommunikation seitens GastroRocket abrupt ab. Auf eine direkte Antwort oder Feedback habe ich vergeblich gewartet. Stattdessen erhielt ich erst Wochen später eine standardisierte Absage über den Headhunter.
Es ist extrem frustrierend, wenn man als Bewerber Stunden an Arbeit und Herzblut in eine komplexe Aufgabenstellung investiert, es dem Unternehmen aber im Gegenzug nicht einmal zwei Minuten wert ist, eine persönliche Absage zu formulieren. Dass nach der Einforderung von Präsentation und Prototyp Funkstille herrschte, hinterlässt leider den sehr bitteren Eindruck, dass hier primär Interesse an kostenlosen Konzepten und nicht an einer fairen Einstellung bestand. Zukünftige Bewerber sollten bei umfangreichen Case Studies hier vorsichtig sein.
Verbesserungsvorschläge
Wertschätzung zeigen: Wenn ein Bewerber mehrere Stunden (oder Tage) in einen Case investiert, ist eine standardisierte Absage über Dritte absolut unangemessen. Ein persönliches Feedback ist das Mindeste an Respekt.
Transparenz bei Case Studies: Aufgaben sollten so gestellt sein, dass sie Kompetenz prüfen, ohne dass der Bewerber ein nutzbares Produkt oder Geschäftskonzept kostenlos abliefert.
Kommunikation: Nach Erhalt von Arbeitsergebnissen sollte eine zeitnahe Rückmeldung erfolgen, anstatt den Bewerber wochenlang zu ignorieren.