Teilweise ganz nett, aber es geht viel besser
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass man als junger Mensch lernt, dass auch Menschen mit tollem Titel nur einfache Menschen sein können.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ausstattung von Büro und Mitarbeiter, Diensthandys sind hier der Führungsriege vorbehalten. Mangelhafte Kommunikation sowie Ehrlichkeit und Respekt.
Verbesserungsvorschläge
Bessere Führungskräfte einstellen, die natürlich im IT-Bereich auch entsprechend Geld kosten. Gleitzeit ohne eng abgesteckte Kernarbeitszeit etablieren. Mehr machen statt zu (alternativen Fakten) zu schwadronieren. Endlich renovieren und die gesundheitsschädlichen Umstände beseitigen wie z. B. schimmlige Deckenpanele, jahrzehnte gealterte Teppich, Risse und pfeifende Löcher im Mauerwerk..
Mehr auf eigene Grenzen achten und z.B. Juristen als Profis ihre Arbeit machen lassen, statt zu glauben man könnte das ohne juristische Grundkenntnisse selbst.
Arbeitsatmosphäre
Wer eine ruhige Kugel schieben möchte, kann das oftmals tun. Ob das glücklich macht, muss jeder für sich wissen.
Image
Im kleinen Kempen nicht sonderlich gut, aber auch nicht sonderlich schlecht. Übrigens ist die Muttergesellschaft für schlechte Gehälter bekannt.
Work-Life-Balance
Siehe Arbeitsatmosphäre.
Karriere/Weiterbildung
Naja, was man selbst als Karriere definiert ist wohl die Frage.
Gehalt/Benefits
Nachher ist man immer schlauer, meine Bezahlung war aus heutiger Sicht die Zeit nicht wert. In vergleichbaren Jobs bekommt man am Markt leicht das 1,5 - 2 fache. (So meine Erfahrung)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Teilweise wurde sich zu Themen des Umweltschutz bekannt, zielführende Maßnahmen habe ich jedoch nicht miterlebt. Ob es solche gegen hat, kann ich leider nicht beantworten.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Kollegen, aber es wurde nicht durch geeignete Maßnahmen gefördert.
Umgang mit älteren Kollegen
Schadhaft, so habe ich es zumindest empfunden einen Mitarbeiter in Gesprächen zur einvernehmliche Auflösung des Arbeitsvertrages bewegen zu wollen. Anschließend wurde besagter Kollege mit einem KI-generierten Text verabschiedet. Immerhin, es gab dafür ein etwa 30 minütiges Zusammenkommen, so war die empfundene Fremdscham perfekt.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt auch gute Führungskräfte, habe sie zu meiner Zeit nur nicht gefunden.
Arbeitsbedingungen
Sehr in die Jahre gekommen und renovierungsbedürftig. Nichts für Allergiker und solche, die nicht zum Allergiker werden wollen.
Kommunikation
Lobhudigungen mit alternativen Fakten von oben nach unten. Kritisches Nachfragen zu den alternativen Fakten sollte nur passieren bei der Bereitschaft den AG zu wechseln. Sonderzahlungen wurden zumindest zu meiner Zeit kurzfristig gesenkt oder fielen ganz aus. Regelmäßiges Feedback gab es nicht, für eine substanzielle Bewertung fehlte sowieso den meisten das Wissen über die Tätigkeiten des gemeinen Mitarbeiters. Zudem sollte, so wurde ich auch ab Tag 1 indoktriniert, alles an Zusagen schriftlich erfolgen, ansonsten ist die Gültigkeit des gesprochenen Wortes schon morgen wieder vergessen.
Gleichberechtigung
Ja.. ältere Menschen werden nicht wie junge Menschen behandelt. Es gibt keine weibliche Top-Führungskraft, generell wenige weibliche Vorgesetzte (gibts die überhaupt noch dort?)
Interessante Aufgaben
Kommt auf die Vorlieben des AN an, ich fand die meisten Tätigkeiten i. O. aber wirklich spannend fand ich es nicht. Oft habe ich mich gefragt, wie gut die Wirtschaftlichkeit sein muss, so dass man fast täglich nicht wertschöpfende Tätigkeiten aufgetragen bekam.