Ihr Unternehmen?

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Gedak 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Teilweise ganz nett, aber es geht viel besser

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 im Bereich IT in Kempen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass man als junger Mensch lernt, dass auch Menschen mit tollem Titel nur einfache Menschen sein können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ausstattung von Büro und Mitarbeiter, Diensthandys sind hier der Führungsriege vorbehalten. Mangelhafte Kommunikation sowie Ehrlichkeit und Respekt.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Führungskräfte einstellen, die natürlich im IT-Bereich auch entsprechend Geld kosten. Gleitzeit ohne eng abgesteckte Kernarbeitszeit etablieren. Mehr machen statt zu (alternativen Fakten) zu schwadronieren. Endlich renovieren und die gesundheitsschädlichen Umstände beseitigen wie z. B. schimmlige Deckenpanele, jahrzehnte gealterte Teppich, Risse und pfeifende Löcher im Mauerwerk..

Mehr auf eigene Grenzen achten und z.B. Juristen als Profis ihre Arbeit machen lassen, statt zu glauben man könnte das ohne juristische Grundkenntnisse selbst.

Arbeitsatmosphäre

Wer eine ruhige Kugel schieben möchte, kann das oftmals tun. Ob das glücklich macht, muss jeder für sich wissen.

Image

Im kleinen Kempen nicht sonderlich gut, aber auch nicht sonderlich schlecht. Übrigens ist die Muttergesellschaft für schlechte Gehälter bekannt.

Work-Life-Balance

Siehe Arbeitsatmosphäre.

Karriere/Weiterbildung

Naja, was man selbst als Karriere definiert ist wohl die Frage.

Gehalt/Benefits

Nachher ist man immer schlauer, meine Bezahlung war aus heutiger Sicht die Zeit nicht wert. In vergleichbaren Jobs bekommt man am Markt leicht das 1,5 - 2 fache. (So meine Erfahrung)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teilweise wurde sich zu Themen des Umweltschutz bekannt, zielführende Maßnahmen habe ich jedoch nicht miterlebt. Ob es solche gegen hat, kann ich leider nicht beantworten.

Kollegenzusammenhalt

Je nach Kollegen, aber es wurde nicht durch geeignete Maßnahmen gefördert.

Umgang mit älteren Kollegen

Schadhaft, so habe ich es zumindest empfunden einen Mitarbeiter in Gesprächen zur einvernehmliche Auflösung des Arbeitsvertrages bewegen zu wollen. Anschließend wurde besagter Kollege mit einem KI-generierten Text verabschiedet. Immerhin, es gab dafür ein etwa 30 minütiges Zusammenkommen, so war die empfundene Fremdscham perfekt.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt auch gute Führungskräfte, habe sie zu meiner Zeit nur nicht gefunden.

Arbeitsbedingungen

Sehr in die Jahre gekommen und renovierungsbedürftig. Nichts für Allergiker und solche, die nicht zum Allergiker werden wollen.

Kommunikation

Lobhudigungen mit alternativen Fakten von oben nach unten. Kritisches Nachfragen zu den alternativen Fakten sollte nur passieren bei der Bereitschaft den AG zu wechseln. Sonderzahlungen wurden zumindest zu meiner Zeit kurzfristig gesenkt oder fielen ganz aus. Regelmäßiges Feedback gab es nicht, für eine substanzielle Bewertung fehlte sowieso den meisten das Wissen über die Tätigkeiten des gemeinen Mitarbeiters. Zudem sollte, so wurde ich auch ab Tag 1 indoktriniert, alles an Zusagen schriftlich erfolgen, ansonsten ist die Gültigkeit des gesprochenen Wortes schon morgen wieder vergessen.

Gleichberechtigung

Ja.. ältere Menschen werden nicht wie junge Menschen behandelt. Es gibt keine weibliche Top-Führungskraft, generell wenige weibliche Vorgesetzte (gibts die überhaupt noch dort?)

Interessante Aufgaben

Kommt auf die Vorlieben des AN an, ich fand die meisten Tätigkeiten i. O. aber wirklich spannend fand ich es nicht. Oft habe ich mich gefragt, wie gut die Wirtschaftlichkeit sein muss, so dass man fast täglich nicht wertschöpfende Tätigkeiten aufgetragen bekam.

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Arbeitgeber-Kommentar

Stefan SchulteGeschäftsführer

Lieber ehemaliger Kolleg*in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen bei uns zu reflektieren, auch wenn Ihre aktive Zeit im Unternehmen bereits einige Jahre zurückliegt.

Zunächst möchte ich betonen: Kritik, auch wenn sie deutlich formuliert ist, nehmen wir ernst, gerade weil sie uns Hinweise darauf geben kann, wo wir uns weiterentwickeln müssen. Ihre Kritik betrifft eine Zeit, die lange vor meinem Eintritt als Geschäftsführer im Jahr 2023 lag. Dennoch ist es mir wichtig, auf einige Aspekte einzugehen.

Veränderung braucht Mut – und Zeit

Seit Anfang 2023 haben wir in vielen Bereichen spürbare und sichtbare Veränderungen angestoßen, sowohl strukturell als auch kulturell.

Ich möchte an dieser Stelle auf die Vielzahl der sehr positiven Bewertungen und Kommentaren von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden hier auf Kununu hinweisen.
Die Themen moderne Arbeitsumgebung, transparente Kommunikation und respektvoller Umgang sind heute zentrale Bestandteile unserer Führungsprinzipien.

Wir haben sehr aktiv an einer offenen und ehrlichen Kommunikation gearbeitet und diese etabliert. Dazu gehört u. a. regelmäßiges Feedback, partizipative Entscheidungsprozesse und auch ein anderer Umgang mit Kritik – intern wie extern. Es stimmt: Vertrauen muss man sich verdienen. Wir sehen darin eine tägliche Aufgabe, der wir uns bewusst stellen.

Es wäre nicht aufrichtig zu behaupten, dass in der Vergangenheit alles richtig lief. Aber es wäre auch nicht korrekt, zu ignorieren, was sich seitdem bereits zum Positiven verändert hat. Wir, und das sind alle Kolleginnen und Kollegen bei GEDAK, arbeiten jeden Tag engagiert für unsere Kunden und daran, GEDAK jeden Tag ein Stück besser zu machen. Keiner ihrer ehemaligen Kolleginnen und Kollegen schiebt hier "eine ruhige Kugel".

Wenn ehemalige Mitarbeitende unsere Entwicklung beobachten, freuen wir uns natürlich besonders, wenn sich auch diese Wahrnehmung mit der Zeit wandelt.

Ich wünsche Ihnen persönlich und beruflich alles Gute und danke nochmals für Ihre offenen Worte.

Da Sie, wie geschrieben, im Jahr 2021 die GEDAK verlassen haben und wir uns zeitlich hier bei GEDAK nicht über den Weg gelaufen sind, lade ich Sie herzlich gerne auf einen Kaffee bei uns ein. Überzeugen Sie sich selbst von der heutigen GEDAK. In unregelmäßigen Abständen kommen immer wieder Ehemalige auf einen Kaffee und Schnack mit den Kollegen vorbei, wie es auch zufällig heute ein ehemaliger Kollege, welchen wir im letzten Jahr (nach über 20 Jahren Betriebszugehörigkeit) in die Rente verabschiedet haben, macht.

Mit besten Grüßen
Stefan Schulte
Geschäftsführer (seit 2023)

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