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Küstenjunge 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Es könnte einiges besser sein

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Küstenjunge GmbH in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich glaube da habe ich fast alles zu gesagt.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Gehalt, viel länger Zeit lassen und vernünftig die Leute Schulen. Bei uns im Store wird nach der 1. Onlineschulung , Theorie, gesagt das derjenige jetzt piercen soll. Mir war es damals noch zu früh, ich habe Verantwortung gegenüber den Kunden, und ich wurde von der später zur Storeleitung beförderten Mitarbeiterin sowas von gemaßregelt deswegen. Sowas geht gar nicht!
Vielleicht wird es in anderen Stores ja auch anders gehandhabt. Wenn ja dann sollte da mal ein Auge drauf geworfen werden. Es wird ja damit beworben das die Piercer bei Glorious Art sehr lange Erfahrung haben und extrem gut ausgebildet sind.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre unter den Store Mitarbeitern ist eigentlich gut, wenn man sich untereinander gut versteht. Da ich die älteste im Store war und alle anderen mindestens 25 Jahre jünger waren gab es mit der neuen Storeleitung ständig zu Reibungspunkten ihrerseits, was der Arbeitsatmosphäre natürlich nicht zuträglich ist. Ansonsten hat die Arbeit Spaß gemacht, wie gesagt, wenn die richtigen Zusammenhänge waren, man hat sich gegenseitig geholfen, aisgeholfen und unterstützt..

Image

Das Image bröckelt , meine Meinung.

Work-Life-Balance

Wenn man sehr oft 8 Stunden alleine im Laden ist und keine vernünftige Pause machen kann, dann ist es eine Katastrophe. Man kann ja den Laden nicht eine halbe Stunde einfach zu machen, weggehen aus dem Laden geht auch nicht aber man muss die halbe Stunde Pause stempeln obwohl man sie nicht nehmen kann. Schwierig.
Der Arbeitsplan wurde teilweise mehrmals die Woche geändert, monatlich sowieso. Sich was vornehmen war schwierig. Samstags arbeiten war fast an der Tagesordnung obwohl es anders besprochen war.

Kollegenzusammenhalt

Unter uns Kollegen im Store war alles Top. Bis auf die Storeleitung eben.
Gerade mal 2 Wochen länger im Unternehmen als andere Mitarbeiter im Store und dementsprechend genauso wenig Erfahrung mit Abläufen aber sich als Chef darbieten.... weiss ich nicht ob das so sein sollte und gewünscht ist. Es hätte andere Mitarbeiter gegeben die besser geeignet wären und auch menschlich und Mitarbeiterführend wesentlich kompetenter gewesen wären. Man hätte sich einiges an Stress und Unmut ersparen können.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei uns im Store war ich die einzige ältere Kollegin alle anderen waren Anfang bis Mitte 20. Wie gesagt als Storeleiterin sollte man wissen wie man mit Kollegen umgeht, auch mit den Älteren. Respektlosigkeit und Überheblichkeit gehört nicht zu diesen Aufgaben.
Ansonsten kann ich nichts zum Umgang mit älteren Kollegen sagen weil es sie überwiegend einfach nicht gibt. Ja vielleicht vereinzelt in irgendeinem Store aber mit Ihnen kommt man ja nicht in Kontakt das man sich austauschen könnte.

Vorgesetztenverhalten

Da äußere ich mich besser nicht. Storeleitung war Katastrophe, keine Ahnung von Mitarbeiterführung geschweige Wissen wie man mit Menschen und vor allem Kunden umgeht.

Arbeitsbedingungen

Soweit in Ordnung . Das man als Unternehmer wirtschaftlich denkt, ist klar. Das es dadurch einen gewissen Druck gibt ist auch klar. Stundenlang ohne Pause arbeiten, ist eine Zumutung. Man arbeitet an Menschen und da sollte schon an Pause gedacht werden und auch möglich sein. Pausenraum gibt es keinen, zumindest bei uns im Store nicht. Man muss sich irgendeine ruhige Ecke suchen. Leider auch nicht schön.

Kommunikation

Kommunikation Vorgesetzte und Mitarbeiter, naja. Das ist auf jeden Fall ausbaufähig.

Gehalt/Benefits

Man arbeitet zum Mindestlohn, was meiner Meinung, zu wenig ist. Man hat Verantwortung den Kunden gegenüber, man möchte seine Dienstleistung gut machen. Das sollte auch ordentlich vergütet werden. Versprochen wird einem ja auch bei Einstellung mehr Gehalt, wenn man dann piercen darf. Ist nie passiert.

Interessante Aufgaben

Das Piercen hat Spaß gemacht, genauso wie dwr Umgang mit Kunden. Das habe ich geliebt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

Vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback.
Es ist grundsätzlich erfreulich, wenn sich ehemalige Mitarbeitende im Nachhinein doch noch intensiver mit ihrem Arbeitsplatz auseinandersetzen. Erfahrungsgemäß wäre ein früherer Fokus auf konstruktive Lösungen im laufenden Arbeitsverhältnis allerdings oft der deutlich sinnvollere Weg gewesen. Dauerhafte Unzufriedenheit, gepaart mit wenig belastbaren Lösungsansätzen, hilft im Arbeitsalltag selten weiter. Umso sinnvoller wäre es gewesen, die eigene Rolle und den eigenen Anteil an der Entwicklung der Zusammenarbeit ebenfalls kritisch zu reflektieren. Leider driftet die Darstellung stattdessen erneut in die gewohnte Richtung ab: viel Unmut, wenig Selbstreflexion und kaum ein erkennbar konstruktiver Ansatz.

Zum Thema Gehalt
Dass in den Verbesserungsvorschlägen an erster Stelle das Gehalt genannt wird, ist selbstverständlich zulässig und zugleich durchaus aufschlussreich. Es zeigt regelmäßig sehr klar, wo der eigene Schwerpunkt liegt. Weniger überzeugend wird es allerdings dann, wenn parallel hohe Ansprüche an Vergütung erhoben werden, während es bei Themen wie Belastbarkeit, Entwicklung, Führungsakzeptanz und professionellem Umgang mit Rückmeldung erkennbar schwieriger wird.

Zur Einarbeitung und fachlichen Entwicklung
Die Schilderung, nach einer einzigen Onlineschulung werde man praktisch „einfach auf Kundschaft losgelassen“, ist in dieser Pauschalität erwartbar zugespitzt. Richtig ist vielmehr, dass fachliche Entwicklung immer den Übergang von Theorie in Praxis voraussetzt. Wer Verantwortung gegenüber Kundinnen und Kunden betont, sollte deshalb nicht nur hervorheben, was alles zu früh, zu viel oder zu schwierig gewesen sei, sondern idealerweise auch, welchen eigenen Beitrag zur fachlichen Entwicklung und zur operativen Stabilität wir tatsächlich erwarten durften.

Zum Umgang mit Führung
Auffällig ist, dass sich Ihre Kritik an mehreren Stellen weniger auf nachprüfbare Prozesse als auf die Person einer jüngeren Führungskraft konzentriert. Das ist insofern bemerkenswert, als Führungsverantwortung weder vom Lebensalter noch vom subjektiven Sympathieempfinden abhängt. Wer sich vorrangig daran stört, von einer jüngeren Vorgesetzten geführt zu werden, beschreibt damit unter Umständen weniger ein Führungsproblem als vielmehr ein persönliches Autoritätsproblem.

Arbeitsatmosphäre und Team
Interessant ist zudem, dass der Kollegenzusammenhalt nach Ihrer eigenen Darstellung „eigentlich top“ war und Probleme im Wesentlichen immer dort begannen, wo Führung, Struktur und Vorgaben eine Rolle spielten. Auch das ist ein durchaus aufschlussreiches Muster. Nicht jede Spannung im Arbeitsalltag ist automatisch ein Beleg für schlechte Führung. Mitunter ist sie schlicht die Folge davon, dass Erwartungen, Rollenverständnis und Leistungsrealität nicht sauber zusammenpassen.

Work-Life-Balance und Planbarkeit
Unsere Standorte arbeiten im Retail- und Centerumfeld, nicht in einem konfliktfreien Verwaltungsmodell mit dauerhaft statischen Abläufen. Wochenendarbeit, operative Anpassungen und dynamische Personaleinsatzplanung sind in solchen Strukturen weder überraschend noch Ausdruck eines Sonderproblems. Wer ein Arbeitsumfeld sucht, in dem möglichst wenig betriebliche Bewegung, wenig situative Anpassung und maximale Vorhersehbarkeit herrschen, wird in anderen Bereichen zweifellos passendere Rahmenbedingungen finden. Wir empfehlen hier den öffentlichen Dienst.

Pausen und Belastung
Sollte es in einzelnen Konstellationen zu organisatorischen Defiziten gekommen sein, kann und muss man solche Punkte konkret adressieren. Eine anonyme pauschale Gesamtabrechnung, in der persönliche Frustration, Einzelfallwahrnehmung und grundsätzliche Ablehnung von Führungsentscheidungen miteinander vermischt werden, ersetzt eine belastbare Einordnung allerdings nicht.

Zum Thema Respekt
Besonders bemerkenswert finden wir, dass Sie wiederholt auf das Alter anderer Mitarbeitender und der Führungskraft abstellen. Respekt, Professionalität und Zusammenarbeit hängen nicht vom Geburtsjahr ab. Altersbezogene Abwertungen wirken selten reflektiert und noch seltener geeignet, der eigenen Kritik zusätzliches Gewicht zu verleihen.

Gehalt, Entwicklung und Verantwortung
Der Wunsch nach besserer Vergütung ist nachvollziehbar. Ebenso nachvollziehbar ist allerdings auch die Erwartung eines Unternehmens, dass Entwicklung und Vergütung nicht allein eingefordert, sondern durch Leistung, Lernfähigkeit, Verlässlichkeit und professionelles Verhalten getragen werden. Genau dieser Zusammenhang scheint in Ihrer Bewertung an mehreren Stellen eher randständig behandelt zu werden.

Nicht jedes Arbeitsumfeld passt zu jeder Person. Nicht jede Person kommt mit Dynamik, Führungsstrukturen, Verantwortung und operativen Anforderungen gleichermaßen gut zurecht. Das ist nicht dramatisch, aber es sollte sauber eingeordnet werden. Ihre Bewertung vermittelt insoweit stellenweise weniger das Bild eines strukturellen Arbeitgeberproblems als vielmehr das einer persönlichen Überforderung mit Führung, Realität und Anforderungen des Arbeitsalltags.

Wir wünschen alles Gute für den weiteren Weg.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.