5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess bei greenventory wirkte auf mich insgesamt unstrukturiert und unkoordiniert. Auch dadurch war es für mich nicht leicht, mich mit einer konsistenten Linie zu präsentieren.
Kennenlernen und erstes Gespräch
Das erste Gespräch fand circa drei Wochen nach meiner Bewerbung statt und wurde vom Recruiter mit einem der drei Geschäftsführer terminiert. Ich war sehr gespannt und nervös, besonders da es nur um ein kurzes Kennenlernen gehen sollte. Während des Erstgesprächs hatte ich das Gefühl, dass mein Gesprächspartner meinen Namen nicht kannte und meinen Lebenslauf erst im weiteren Verlauf des Gesprächs zum ersten Mal öffnete. Das machte es mir schwer, mich während dieser 25 Minuten sicher zu bewegen. Unter anderem wurde ich gefragt, warum ich nicht weiter ausschließlich ehrenamtlich arbeiten möchte, auch wenn aus den Unterlagen klar ersichtlich war, dass ich zu dieser Zeit mit über 30 Jahren und ordentlicher Ausbildung keine Unterstützung mehr von staatlicher Seite empfangen konnte.
Nach dem Gespräch war ich daher sehr enttäuscht. Als die Rückmeldung 10 Tage später als vereinbart kam, hatte ich das Erstgespräch innerlich verarbeitet und fest mit einer Absage gerechnet. Ich wurde von der Geschäftsleitung aus dem Erstgespräch gebeten, selbst einen Termin mit der potenziellen Arbeitsgruppe vor Ort zu organisieren. Nach ausbleibender Rückmeldung meinerseits (ich war zu dieser Zeit im Urlaub) wurden dann drei Terminvorschläge von der Arbeitsgruppe gesetzt – ich entschied mich für einen der späteren, um den Fokus auf weitere laufende Bewerbungen legen zu können.
Zweites Gespräch vor Ort
Das Gespräch mit zwei Mitarbeitern aus der Arbeitsgruppe verlief respektvoll und angenehm. Diesmal waren meine Gesprächspartner im Vergleich zum Erstgespräch so gut vorbereitet und kollegial, dass ich ein weiteres Mal ein wenig verwirrt durch das Gespräch ging. Letzen Endes entschied ich mich für eine Zusage und damit zu einem Go für ein mögliches Abschlussgespräch von meiner Seite.
Negativ aufgefallen war mir im Laufe des Bewerbungsprozesses der Umgang mit meinen Bewerbungsunterlagen: Die Leistungsübersicht aus meinem Studium wurde auf Anfrage des Recruiters nachgereicht, ein paar Wochen später nochmals an die Geschäftsführung gesendet, da das Join-Bewerberportal dort weiterhin „keine Antwort“ angezeigt hatte. In der Zwischenzeit wurde die Mailfunktion mit dem Recruiter im Portal entfernt, was die Kommunikation erschwerte – besonders, da ich darüber nicht aktiv informiert wurde. Bis zur finalen Absage durch greenventory per standardisierter Mail war beim Punkt „Transcript of Records“ im Bewerberportal immer noch „keine Antwort“ hinterlegt.
Fazit
Insgesamt waren die persönlichen Gespräche freundlich, aber der gesamte Prozess wirkte unkoordiniert und zeigte deutliche Lücken zwischen Recruiting, Bewerberportal und den beteiligten Personen. Für Bewerbende ist dies zeitaufwändig, teilweise frustrierend und lässt Druck entstehen, wo er eventuell nicht nötig wäre.
Auch wenn ich nach der Absage enttäuscht war – besonders da ich teilweise das Gefühl hatte, unterstützen zu können - wünsche ich greenventory weiterhin alles Gute. Nach wie vor finde ich ihre Softwarelösungen spannend und das Konzept durchdacht. Meine drei Gesprächspartner waren freundlich und kompetent – in der Gesprächsatmosphäre war für mich jedoch ab und an ein latenter Frust von greenventory’s Seite aus erahnbar.
Proaktive und klarere Kommunikation sowie ein kurzes Anschauen des Lebenslaufs vor dem Erstgespräch hätten den Prozess aus Bewerbendensicht erleichtert.
Ein bisschen strukturierter wirken im Bewerbungsprozess
Die bereits vorhandenen Fortbildungsangebote sind super! Vielleicht könnte man noch spezifischere Trainings oder Workshops für verschiedene Abteilungen anbieten, um individuelle Stärken weiter zu fördern.
Ich arbeite nun seit einiger Zeit bei Greenventory und bin mehr als zufrieden! Die Arbeitsatmosphäre ist einfach großartig. Das Team ist motiviert, freundlich und es herrscht ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Hier wird nicht nur gearbeitet, sondern auch zusammen gelacht und Erfolge gemeinsam gefeiert.
Es wäre gut, wenn Ansprechpartner ordentlich kommunizieren. Also bei einer Sprache bleiben und Mails schreiben, wie es in der Berufswelt gängig ist - mit Schlussformel und vor allem Freundlichkeit. Auf meine Fragen wurde nicht eingegangen und Rückfragen gestellt. Nach meinen Erläuterungen bekam ich keine Rückmeldung mehr, also habe ich mich auch nicht beworben. Der Erstkontakt war wirklich kein guter.
Auf Bewerbungen reagieren und nicht die Bewerber ghosten.