Am Anfang war es ein sehr lehrreiches Praktikum, doch dann wendete sich alles.
Arbeitsatmosphäre
An einigen Tagen war die Stimmung sehr gut, jedoch waren die Kollegen oft unter Stress und dadurch nahmen Sie sich nicht genug Zeit für mich. Wenn man Fragen hatte, kamen da manchmal Antworten wie "Ich bin hier keine Auskunft". Es ist völlig normal, dass ein Praktikant viele Fragen hat und solche Antworten demotivieren im höchsten Maße.
Work-Life-Balance
10 Minuten vor Kernzeit gehen, obwohl die Arbeitszeit erfüllt wurde und man einen Arzttermin hatte? Möglich. Aber jedes Mal mit einem Unterton. Ich hatte sehr viele Überstunden, was gar kein Problem für mich darstellte, jedoch fand ich es schade, dass es da trotz Gleitzeit so streng genommen wurde.
Kollegenzusammenhalt
Praktikanten werden nicht gleich behandelt. Manche bekommen eine schöne Abschiedsfeier organisiert und die anderen nichts. Wirklich sehr schade. Man merkte leider, dass der Abschied gar nicht organisiert wurde und die Blumen und der (LOWCARB) Schokoriegel in letzter Minute organisiert wurden. Schenkt bitte allen Praktikanten dasselbe, sodass alle Praktikanten Wertschätzung erfahren und denjenigen, die außerordentliches geleistet haben, ein Bonus.
Vorgesetztenverhalten
Manche waren wirklich sehr nett und brachten einem auch was bei. Doch leider gab es auch oft die andere Seite.
Kommunikation
Erzählt nicht all zu viel über euer Privatleben. Es wird später gegen euch verwendet.
Es gab viele Tage, in dem man den ganzen Tag gar keine Kommunikation mit der Person hatte, die mit einem im Büro saß. Schade!
Am Anfang habe ich nachgefragt, ob es einen Dresscode gibt und es wurde verneint. Dann zog ich mich büroadäquat an, um dann am Ende Kritik für meinen Kleidungsstil zu bekommen.
Interessante Aufgaben
Am Anfang war alles so neu und hat wirklich sehr Spaß gemacht. Doch nach einem Monat fühlte man sich unterfordert und auf sich selbst gestellt. Ich fragte oft nach, ob jemand noch Aufgaben für mich hatte, doch oft kam da nichts. Dann suchte man sich selbstständig Aufgaben, was natürlich in einer Zeit von sechs Monaten nicht so einfach war. Auf der anderen Seite gab es auch Tage, wo die Kollegen selbst auf einen zukamen und Aufgaben gaben und das hat echt Spaß gemacht.

