"Wir sind eine kleine Familie"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Arbeitgeber war stets flexibel wenn man z.B. private Termine hatte oder zum Arzt musste. Manchmal haben wir gegrillt. Da das Miteinander von der Geschäftsführung lediglich einer Scharade gleicht, ist dies leider rückblickend betrachtet auch nichts wert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Viel. Die nicht existierende Kommunikation, die allgemeine Gesprächslautstärke, falsche Versprechungen und moralische Entscheidungen hinsichtlich der Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Hab ich meinem Arbeitgeber persönlich mitgeteilt. Es wäre zu viel um dies hier aufzuführen.
Arbeitsatmosphäre
Wenn der Chef im Haus ist, herrscht eine unangenehme, angespannte Stimmung.
Image
Wird gut gepflegt siehe Social Media
Work-Life-Balance
9-5 wie üblich.
Karriere/Weiterbildung
Da tut sich nichts. Leere Versprechungen allerdings kriegt man ohne Ende.
Gehalt/Benefits
Absolute Verhandlungssache. Ich für meinen Teil konnte mich nicht beschweren - bis auf das Ausbleiben zugesicherter Provision.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach Außen wird hier ein perfektes Image gepflegt.
Kollegenzusammenhalt
Meine fachliche Leitung und ein weiterer Kollege, wurden beauftragt, den Vertrieb, also meinen Kollegen und mich auszuspionieren.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch den älteren Kollegen gegenüber wird der Ton regelmäßig lauter.
Vorgesetztenverhalten
Unter aller Sau. Wichtigste Dinge, welche vom Arbeitnehmer kommuniziert wurden, werden vergessen. Man wird regelmäßig angeschrien.
Arbeitsbedingungen
Mal ist die Heizung defekt und man friert Tage lang im Büro - im Sommer bei 35• Celsius im Brüo - keine Klima. Lediglich ein Ventilator erhielt ich auf Nachfrage. Büro befindet sich im Dachgeschoss. Prost, Mahlzeit.
Kommunikation
Nichts wird kommuniziert. Man wird stets ins kalte Wasser geschmissen. Man muss die Geschäftsführung an eine zielführende Kommunikation erinnern.
Gleichberechtigung
Gibt es hier nicht. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
Interessante Aufgaben
Angestellt als Vertriebsleiter wurde ich zweieinhalb Jahre ans Telefon gesetzt. Emails gehörten auch dazu. Ich konnte meinem Beruf nicht nachkommen. Dies habe ich mehrfach kommuniziert. Dennoch wurde ich entlassen mit der Begründung dass der Vertrieb nicht genug Umsatz erzielt.