Große Enttäuschung!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Einsatz des Unternehmens für Charity-Projekte und den Tierschutz ist sehr lobenswert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es werden große Versprechungen gemacht die nicht eingehalten werden. Evtl. will man da auch hin allerdings wäre in der Zusammenarbeit mit Menschen etwas Realitätsnähe wünschenswert.
Verbesserungsvorschläge
Versprechen, die gegenüber den Mitarbeitern gemacht werden, sollten eingehalten werden. Als Arbeitgeber trägt man Verantwortung, wenn man Menschen einstellt. Es werden große Versprechungen gemacht. Lieber kleinere Brötchen backen und kommunizieren was Sache ist. Dann kann man entscheiden ob die guten Gehaltaussichten einem das ganze wert sind.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war durch spontane und teils sprunghafte Ideen der Geschäftsführung geprägt. Phasen der Überlastung sind bei den einen keine Seltenheit. Bei anderen wiederum herrscht Langeweile. Es gibt keine strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Es wird erwartet, sofort zu funktionieren.
Image
In Foren liest man vermehrt kritische Stimmen, die mit meiner eigenen Erfahrung übereinstimmen.
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist kaum gegeben. Spontane Slack-Nachrichten, auch spät abends, machten eine Planung nahezu unmöglich. Es entstand der Eindruck, dass unerfahrenere Mitarbeiterinnen unter dem Deckmantel der "Radikalen Eigenverantwortung" (Unternehmenswert) ausgenutzt wurden.
Karriere/Weiterbildung
Die Möglichkeiten zur Weiterbildung sind sicherlich vorhanden, jedoch ist die Fluktuation hoch und nur wenige Kolleginnen schafften es über die Probezeit hinaus.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war überdurchschnittlich, jedoch fühlte es sich eher wie eine Kompensation für die schwierigen Arbeitsbedingungen an.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier zeigt sich das Unternehmen vorbildlich, besonders im Bereich Tierschutz und Charity-Projekte.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt wirkte grundsätzlich gut, aber eine gewisse Unsicherheit war unter den Mitarbeiterinnen spürbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Da das Team überwiegend jung war, kann ich hierzu wenig sagen.
Vorgesetztenverhalten
Die Geschäftsführung zeigte wenig Interesse an der Arbeit mit dem Team, was auch in Meetings offen kommuniziert wurde. Wachstum wird angestrebt, jedoch scheinen die Voraussetzungen durch mangelnde Kommunikationsbereitschaft und teilweise trotzige Reaktionen ungünstig zu sein.
Arbeitsbedingungen
Remote. Die technischen Arbeitsmittel sind modern und auf einem sehr guten Niveau.
Kommunikation
Die Kommunikation verlief überwiegend über Slack im Befehlston. Direkte Gespräche eher selten und die Erwartungshaltung war oft, dass man der Geschäftsführung die Wünsche "von den Lippen ablesen" sollte. Kommunikation mit dem Team gut, allerdings hat man das Gefühl der Angst etwas falsches zu sagen.
Gleichberechtigung
Ein rein weibliches Team, daher kann ich zur Gleichberechtigung nicht viel sagen.
Interessante Aufgaben
Es gab definitiv spannende Aufgaben in einem interessanten Coaching-Umfeld, jedoch wurde schnell deutlich, dass vieles eher "Schein als Sein" ist.