Versprechen im Bewerbungsgespräch, Realität im Alltag.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Am Arbeitgeber leider nichts.
Die Projekte haben Spaß gemacht, das ist aber der Lob an die Firmen, für die man telefoniert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Wertschätzung- man ist nur eine Zahl
Keine Benefits wie Weihnachtsgeld, oder eine Weihnachtsfeier
Fehlende Motivation
Probleme mit der Abrechnung- man möchte nicht jeden Monat seinen Stunden hinterher rennen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr auf die Meinung der Mitarbeiter hören, bzw. erstmal versuchen sich das Feedback zu holen.
Es gehen so viele Leute- vielleicht sollte die Firma auch nach dem Grund fragen- abgesehen von einem Einzeiler, der von der Personalleitung per E-Mail versendet wird.
Für mehr Aufgaben sorgen.
Wenn man einen Vollzeitjob sucht, möchte man auch in Vollzeit arbeiten.
Die Leute werden ständig nach kurzer Zeit in den Feierabend geschickt, weil zu wenig Calls, oder E-Mails vorhanden sind.
Aus einer 40 stündigen Woche werden schnell 25.
Arbeitsstunden ordentlich pflegen.
Seltsamerweise verschwinden am letzten Tag des Monats die geleisteten Stunden.
Man screenshotet alles, merkt dann aber, dass schnell 5-10 Stunden weg sind.
Leider nicht selten. Man bekommt diese dann als Prämie bezahlt, muss aber einen Monat bis zu der nächsten Abrechnung warten- sehr uncool. Leider unter Kollegen ein sehr bekanntes Problem.
Arbeitsatmosphäre
Man arbeitet von Zuhause ist, somit kriegt man tatsächlich wenig mit. Wenn alles optimal läuft, ist die Atmosphäre akzeptabel. Ist die Steuerung jedoch mit der Leistung unzufrieden, wird es schnell sehr unangenehm.
Image
Wird immer negativer. Man bekommt von seinen (Ex)-Kollegen leider nur Negatives mit. Inzwischen regt man sich nur auf, wenn man dort arbeitet.
Work-Life-Balance
Leider ein Fremdwort.
Karriere/Weiterbildung
Einige Menschen konnten sich weiterentwickeln, bei manchen fragt man sich tatsächlich wie es dazu kam. Ein normaler Mitarbeiter hat keine Weiterbildungschancen. Außer wenn er sich mit seinen Vorgesetzen gut versteht.
Gehalt/Benefits
Etwas über den Mindestlohn. Bei dem Vorstellungsgespräch wird aber ,,ein Stundenlohn bis zu XX€“ genannt, um es schmackhaft zu machen. Dabei sind aber auch alle Prämien summiert- ist man in einem Monat krank und reicht die Krankmeldung ein, wird die Prämie für den kompletten Monat gestrichen. Die Leute haben Angst krank zu werden und arbeiten teilweise auch, obwohl die nicht in der Lage sind, nur um die Prämie zu erhalten.
Keine weiteren Benefits.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist der Firma eher egal. Es zählt nur der Umsatz.
Kollegenzusammenhalt
Man unterstützt sich gegenseitig, hat aber keine Möglichkeit die Kollegen im echten Leben kennenzulernen. Man hält zusammen, solange man von den Kollegen etwas braucht, mit den meisten hat man keinen Kontakt.
Umgang mit älteren Kollegen
Die meisten Kollegen sind eher jung, deswegen schwer zu beurteilen, auch hier bekam ich aber bisher nichts negatives mit.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzen geben sich Mühe. Einzelne Abteile wie die Steuerung sind leider meistens unmöglich.
Arbeitsbedingungen
Home Office- Gut. Die Geräte, wie die Tastatur oder Headset kommen leider gebraucht bei einem an und werden nach kurzer Zeit defekt.
Kommunikation
Kommunikation leider nicht vorhanden. Man wird nur via Teams angeschrieben, bekommt höchstens eine Mail. Änderungen wie zum Beispiel die Stundenreduktion werden in einem Einzeiler einen Tag davor per Mail kommuniziert.
Gleichberechtigung
Dazu kann ich nichts negatives sagen.
Interessante Aufgaben
Leider nein. Täglich die gleichen Aufgaben. Kaum Mails, man wird eher in den Feierabend geschickt, wenn die Firma einen nicht auslasten kann.