Nach außen hui - innen "pfuihh"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das das Gehalt sehr pünktlich kommt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass kurzfristige dienstplanerische Wünsche schlecht bis gar nicht umgesetzt werden (können).
Dass Mitarbeiter allenfalls minimalistisch in betriebliche Planungen einbezogen werden.
Dass es keinen wachenbezogenen Rahmendienstplan gibt.
Dass Aushilfen und Börsianer statt den hauptamtlichen Mitarbeitern "verhätschelt/gepudert" werden.
Dass es keine Entwicklung zu sehen ist, um bestehendes Personal im Unternehmen zu binden.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter in Entscheidungen und Planungen einbeziehen!
Rotierende Dienstplanung muss wieder wachbezogen sein!
Es müssen JETZT Ergebnisse her, wie der großstädtische Johanniter-Rettungsdienst in ein, drei, fünf und mehr Jahren materiell und vor allem personell aufgestellt werden soll.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre sinkt stetig. Es wird gerade im Rettungsdienst nicht annähernd versucht, bestehende Kollegen zu halten. Getreu dem Motto "Reisende soll man nicht aufhalten", bzw. "Jeder! ist ersetzbar". Hier sollte man sich von der ein oder anderen sog. "Führungskraft" trennen. Statt sich dem Problem anzunehmen, werden stattdessen Kollegen von mehreren "Börsen" eingekauft, um die Rettungswagen rollen zu lassen. So entsteht kein Team!
Das "K" in "Johanniter" steht für Kommunikation!
Oder eben nicht... Es wird erwartet, dass alles an höhere Instanzen gemeldet wird, jedoch gibt es keine bzw. nur minimalistische Informationen oder gar Rückmeldung an die Basis.
Die Vielzahl der eingekauften "Börsianer" steigert in keinster Weise ein "Wir-Gefühl". Die wenigen Mitarbeiter, welche noch im Unternehmen sind, halten zusammen.
Work-Life-Balance könnte insgesamt angenehmer sein, mal einen Dienst zu tauschen oder kurzfristig Frei zu erhalten, ist nahezu unmöglich. Ein Rotationsdienstplan für jede einzelne RW, statt alle&überall.
Die unteren Vorgesetzten (WL+DGL)sind TOP, werden aber mit Aufgaben und "Zuständigkeiten" überlagert, so dass sie ihrer eigentlichen Aufgabe nicht nachkommen können.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist pünktlich und passt soweit. Egal wieviel man bekommt, es könnte immer mehr sein - wichtiger ist eine funktionierende Dienstplanung!
Gehalt / Einstufung sollte aber dennoch zeitnah in die EG8 angepasst werden, damit dies zum Aufgabenfeld NotSan passt.
Das Image der JUH insgesamt ist gar nicht mal so schlecht.
Jedoch ist der hiesige RV aufgrund seiner Führungsart und -weise im Bereich Rettungsdienst unterdurchschnittlich und ausbaufähig.
Arbeitsbedingungen
Zu den Arbeitsbedingungen (wie sie hier informativ erwähnt werden), sollte man das Personal fragen, was mit den Bedingungen auskommen muss, anstelle "von oben herab", egal ob sinnvoll oder nicht. Soll heißen - Mitarbeiter in Planung,... einbeziehen, egal ob es Ausstattung der Rettungswache oder des Rettungswagen ist.
Gleichberechtigung
Eine Gleichberechtigung zwischen männlichen und weiblichen Kollegen sehe als gegeben.
Anders sieht es generell bei den Mitarbeitern aus.
Die sog. "Börsianer" und Aushilfen können sich z.T. ihre Dienste aussuchen, dafür wird ein hauptamtlicher Mitarbeiter auf einen anderen Dienst "umgesetzt".
Den sehr wenigen mehr- oder langjährigen Mitarbeitern sollte man stattdessen so umsorgen und zu deutsch "Zucker in den Hintern blasen", weil es genau diese Mitarbeiter sind, die ihre Erfahrung an jüngere Kollegen weitergeben und so den "Laden am Laufen halten".

