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Kaffl 
Fahrzeugbau 
GmbH
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1 von 2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 2,3Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

1 Mitarbeiter:innen, die bei Kaffl Fahrzeugbau eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,3 von 5 Punkten.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Gute Bezahlung aber leider keine positive Ausbildungszeit für mich.

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Metallbauer im Bereich Produktion in Rosenheim gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist die faire und überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung für die Region nach Tarifvertrag. Zudem bietet der Betrieb für seine Struktur gute Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde vorschlagen, dass im Unternehmen mehr auf eine professionelle Distanz geachtet wird und insbesondere Auszubildende einen respektvolleren Umgang erfahren. Eine Kultur der Wertschätzung und der gegenseiten Achtung würde das Arbeitsklima deutlich verbessern und die Zusammenarbeit stärken. Zudem sollten die Arbeitsabläufe besser strukturiert und Überstunden unkomplizierter abgegolten werden, um den psychischen Druck zu verringern. Schließlich wäre mehr Offenheit und Verständnis für neurodivergente Mitarbeiter wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war von hohem psychischen Druck geprägt. Ein von Vertrauen und Sicherheit geleitetes Arbeiten war unter diesen Bedingungen leider nicht möglich, da persönliche und berufliche Grenzen durch das Fehlen professioneller Distanz regelmäßig missachtet wurden. Phasenweise Auftragsengpässe wurden organisatorisch schlecht aufgefangen; anstehende Aufgaben wurden oft extrem spontan und unkoordiniert vermittelt, was den psychischen Druck im Alltag zusätzlich verschärfte. Da im Betrieb zudem das nötige Verständnis und die Flexibilität für neurodivergente Eigenschaften (wie z. B. andere Kommunikationsbedürfnisse oder Reizverarbeitung) fehlten, war das Umfeld für neurodivergente Personen ungeeignet. Da diese tiefgreifenden Defizite in der Mitarbeiterführung jedoch ein allgemeines, strukturelles Problem darstellten, betraf die Belastung letztlich alle unabhängig von individuellen Besonderheiten. Ich kann eine Ausbildung hier unter den gegebenen Umständen nicht empfehlen.

Karrierechancen

Für die Struktur eines Familienbetriebs sind die theoretischen Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten (wie z. B. der Meister, Techniker oder ein Wechsel in die Verwaltung) erstaunlich solide und bieten motivierten Auszubildenden gute Zukunftsperspektiven.

Arbeitszeiten

Die geregelten Arbeitszeiten unter der Woche sind grundsätzlich in Ordnung. Allerdings wurden vereinbarte Regelungen für den Freitag regelmäßig durch kurzfristige Überstunden hinfällig gemacht. Ein zeitnaher Abbau der geleisteten Mehrstunden gestaltete sich im Alltag als äußerst schwierig und war kaum möglich. Für das Abgelten der Stunden wurden vom Betrieb zudem regelmäßig ausführliche, unübliche Begründungen eingefordert, was den Prozess unnötig erschwerte und zu Hürden bei der Einhaltung der vorgesehenen Fristen führte.

Ausbildungsvergütung

Die Vergütung ist ein positiver Aspekt. Der Betrieb zahlt nach Tarifvertrag, wodurch die Vergütung im Vergleich zu vielen Mitbewerbern der Branche in der Region überdurchschnittlich und absolut fair ist.

Die Ausbilder

Die fachliche Vermittlung der Inhalte durch die Ausbilder war in der gemeinsamen Arbeitszeit vorhanden. Allerdings fehlte es an einer durchdachten Arbeitsorganisation und strukturierten Aufgabenplanung für Teile des Arbeitstags. Regelmäßig kam es zu organisatorischem Leerlauf, bei dem aufgrund fehlender Ansprechpartner und mangelnder adäquater Arbeitsaufträge reine Reinigungsarbeiten angewiesen wurden, um die Zeit zu überbrücken.

Spaßfaktor

Die Arbeit an sich bietet durchaus Freude, da man gelegentlich neue Aufgaben ausprobieren und Einblicke in verschiedene Bereiche des Betriebs erhalten kann. Der Spaßfaktor wurde jedoch durch die Rahmenbedingungen gedämpft.

Aufgaben/Tätigkeiten

Es gab phasenweise Abwechslung. Allerdings wurden Auszubildende über längere Zeiträume (aufsummiert mehrere Wochen) mit reinen Hilfs- und Aufräumtätigkeiten beschäftigt, die keinen nennenswerten Lerneffekt für die konkrete Ausbildung hatten.

Variation

Zu Beginn der Ausbildung lernt man verschiedene Grundlagen kennen. Im weiteren Verlauf wiederholen sich die Tätigkeiten jedoch sehr stark (z.B. primär Montage, Schweißen und Reinigungsarbeiten), wodurch der Lerneffekt und neue Impulse schnell abflachen.

Respekt

Der Umgangston war von persönlichen Grenzüberschreitungen geprägt. Es mangelte im Alltag an echter Wertschätzung, sachlicher Kommunikation und der notwendigen professionellen Distanz seitens der Vorgesetzten. Obwohl von mir selbst initiierte Feedbackgespräche (die auch so vom Ausbilder gewünscht waren) konstruktiv zur Klärung von Missständen dienen sollten, wurde sachliche Kritik meinerseits nicht angenommen. Stattdessen wurden diese Termine genutzt, um einseitig Druck aufzubauen, Kritikpunkte zu konstruieren und das Aufzeigen von Problemen manipulativ umzudeuten, um die Schuld beim Auszubildenden zu suchen.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Kaffl Fahrzeugbau durchschnittlich mit 3.4 von 5 Punkten bewertet. 50 der Bewertenden würden Kaffl Fahrzeugbau als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Image an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Kaffl Fahrzeugbau als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.