Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Mai 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 10.3.2026
Bei KIND zeigen die Bewertungen ein gemischtes Bild mit insgesamt neutraler Tendenz. Die Mitarbeiter:innen heben als positiv hervor, dass die Arbeit mit Kindern abwechslungsreich ist und kreative Projekte gefördert werden. Auch geregelte Arbeitszeiten und zusätzliche freie Tage werden geschätzt. Problematisch erscheinen hingegen die Arbeitsbedingungen: Überstunden, Personalmangel und kurzfristige Dienstplanänderungen belasten die Work-Life-Balance erheblich. Im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen gibt es große Unterschiede – während einige Teams gut zusammenarbeiten, berichten andere von mangelndem Respekt und fehlender Kommunikation, besonders zwischen Mitarbeiter:innen und Verwaltung. Die Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungsangebote werden kritisch gesehen, da sie oft nicht zugänglich sind oder nur ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Bei KIND zeigt sich ein gemischtes Bild der Work-Life-Balance. Einige Mitarbeiter:innen schätzen die ausgeglichenen Arbeitszeiten, zusätzliche freie Tage ohne Urlaubsentnahme sowie geregelte Arbeitszeiten. Allerdings überwiegen die kritischen Stimmen deutlich. Besonders problematisch erscheinen die langen Arbeitszeiten, vor allem für Auszubildende, die laut Bewertungen bis zu 44 Stunden pro Woche ohne freie Tage arbeiten müssen. Mitarbeiter:innen berichten von ständigen Einberufungen ohne Rücksicht auf persönliche Bedürfnisse, willkürlichen Stundenabzügen und kurzfristigen Dienstplanänderungen ohne Mitspracherecht. Der Personalmangel führt offenbar zu übermäßiger Belastung, und einige beklagen sogar 24-Stunden-Schichten, die kaum Raum für ein Privatleben lassen.
Die Arbeitsatmosphäre bei KIND wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Einerseits berichten einige Angestellte von einer freundlichen Interaktion und einer persönlichen, warmen Umgebung auf Augenhöhe. Positiv hervorgehoben werden offene Kommunikation in Meetings, Flexibilität bei Schichtwechseln und die Möglichkeit, Probleme anzusprechen. Auch nette Kolleg:innen und Vorgesetzte sowie gute Teamarbeit werden geschätzt.
Andererseits beschreiben mehrere Mitarbeiter:innen erhebliche Probleme im Arbeitsumfeld. Der Zusammenhalt habe sich drastisch verschlechtert, mit einer Priorität auf Profit statt Gemeinschaft, was zu einer "jeder gegen jeden"-Mentalität führe. Es wird von mangelnder Wertschätzung durch die Verwaltung berichtet, während einige Führungskräfte die Zusammenarbeit untergraben und Mitarbeiter:innen ausnutzen würden. Das Arbeitsklima sei teilweise von übermäßigem Gerede, Lästereien und einer Atmosphäre geprägt, in der lautstarke, leistungsschwache Personen andere so lange mobben, bis diese das Unternehmen verlassen oder erkranken.
Die Kommunikation bei KIND wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Während einige sehr positiv berichten, dass das Management Transparenz fördert, Probleme offen diskutiert und für Gespräche immer zur Verfügung steht, gibt es auch kritische Stimmen. Besonders die Kommunikation mit der Verwaltungsebene wird als problematisch beschrieben - einige Mitarbeiter:innen empfinden sie als "katastrophal" und beklagen, dass wichtige Informationen oft verspätet ankommen. Im direkten Kolleg:innenkreis scheint die Kommunikation besser zu funktionieren als mit der Führungsebene, wo manche eine reine Machtdynamik wahrnehmen. Auch die veralteten Kommunikationswege werden kritisiert, da teilweise noch auf Papierkommunikation gesetzt wird und Mitarbeiter:innen keine E-Mail-Adressen haben, was zu Problemen wie verlorenen Urlaubsanträgen führen kann.
Das Führungsverhalten bei KIND wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen, wobei die Gesamtbewertung ausgeglichen ausfällt. Einige Beschäftigte schätzen die respektvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe und fühlen sich gehört sowie fair behandelt. Dem gegenüber stehen jedoch mehrere Berichte über eine mangelnde Wertschätzung am Arbeitsplatz. Mitarbeiter:innen beklagen sich über unfreundliches Verhalten, Schreien seitens der stellvertretenden Leitung und herablassende Behandlung. Besonders kritisch wird die Kommunikation der Führungsebene gesehen, wobei Mitarbeiter:innen mangelnde Ehrlichkeit und fehlende Lösungsansätze bemängeln. In einigen Fällen wurde sogar das völlige Fehlen von Führung thematisiert, was auf strukturelle Probleme hindeutet.
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