Klöckner Desma als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Vorgesetzte/Vorarbeiter talentlos, Talente werden nicht gefördert weil Strukturen bedroht werden

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Produktion gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Infrastruktur neben dem Betriebsgelände ist hervorragend. Die A27/A1 ist in der Nähe sowie einen Bahnhof. Die Arbeitszeiten sind super und es ist eine Kantine vorhanden. Auch bemerkenswert ist die werkseigene gute Fertigung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Führungskräfte haben nicht die Kompetenz zu führen. Die allgemeine Stimmung im Werk unter den arbeitern brodelt. "First class hires first class, second class hires third class" ist das Motto der Personalpolitik. Die ergonomischen bedingungen sind eine Belastung für den Körper. Man steht auf Beton den ganzen Tag oder arbeitet auf den Knien. Schweres Equipment wird von Hand gefügt mit selbstgebauten Werkzeugen wie in den Witschaftswunderjahren.

Verbesserungsvorschläge

Qualifizierte und Leistungsbereite Mitarbeiter fördern und in die Führungsstrukturen integrieren. Moderne Produktionsabläufe studieren und integrieren. In dem Wort "Führungkraft" steckt Führung drinn. Dieses kann man schlecht erlernen und ist eine charakterliche Eigentschaft die gesucht werden muss.

Arbeitsatmosphäre

In der Endmontage ist die Atmosphäre angespannt durch den untersten Vorgesetzen.

Kommunikation

Kommunikation ist erschreckend gering. Abteilungsübergreifend wird nicht kommuniziert. Informationen werden absichtlich zurückgehalten um sich besser zu positionieren. Dieses hängt mit der alten hierarchischen Struktur zusammen.

Kollegenzusammenhalt

In der Endmontage ist der Zusammenhalt gering. Wenn man russischer Herkunft ist, hilft es einem weiter. Wie es in anderen Abteilungen ist kann man schlecht beurteilen.

Work-Life-Balance

Gleitzeit kann man ohne Probleme bekommen.

Vorgesetztenverhalten

Talentlose Vorgesetzten in den unteren Strukturen. Leitende Angestellte sorgen für eine bedrückende Stimmung. Entscheidungen werden getroffen wenn Probleme eskalieren. Anschwärzen ist an der Tagesordnung. Die Vorgesetzten arbeiten teilweise gegeneinander.

Interessante Aufgaben

In der Montage immer wiederkehrende Arbeiten.

Gleichberechtigung

Es sind nur wenige weibliche Kollegen vorhanden. Geschichtlich gab es in der Montage keine Frauen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Firma hat von den älteren Mitarbeitern hauptsächlich gelebt. Die Leistungsfähigkeit und Bereitschaft war überdurchschnittlich. Der Stellenwert der "Alten Hasen" ist bei den Arbeitern angesehen. Die Vorgesetzen haben dieses nicht erkannt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsstätte ist im Stand der 1960er Jahre. Der Neubau ist im Bau. Die Arbeitsabläufe entsprechen der Produktion wie in den 70ern. Schrauben werden alle noch einzeln von Hand angezogen. Moderne Abläufe in Bezug auf Ergonomie und Wirtschaftlichkeit sind nicht vorhanden. Dieses liegt ehr an der schwachen Aufstellung der Leitenden Angestellten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Entspricht den Industrie-Standard

Gehalt/Sozialleistungen

Der Lohn ist überdurchschnittlich gut durch den Flächentarifvertrag der IG Metall.

Image

Der Image bei den Kunden ist gut. Es wird mit Industrie 4.0 geworben. Die technologischen Neuheiten halten sich aber in Grenzen

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird nicht gefördert weil die Talente der Mitarbeiter nicht erkannt werden. Viele Arbeiter besitzen den Industriemeister und buhlen um den Meisterposten um jeden Preis.