8 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Auswahlprozess umfasste drei Gespräche über einen Zeitraum von etwa drei Wochen: ein erstes Screening sowie zwei technische Interviews. Das letzte Gespräch war ein persönlicher Termin, das fast vier Stunden dauerte, und bestand aus Austausch mit mehreren Fachabteilungen, von denen ich am selben Tag positives Feedback erhielt.
Zwei Tage später bekomme ich einen Anruf von der Personalabteilung, um zusätzliche Fragen zu klären, die anscheinend vom COO & Geschäftsführer gestellt wurden. Diese Fragen bezogen sich größtenteils auf persönliche Themen ohne Zusammenhang mit meinen aktuellen technischen Kompetenzen, Anforderungen der Position, oder Motivation. Beispielsweise sind alte Zeiträume bzw. Lücken in meinem Lebenslauf, Gründe für meinen Umzug nach Deutschland oder Vertragsdetails früherer Arbeitsverhältnisse. "Was hast du gemacht zwischen 2012-2014?", "Warum bist du nach DE gekommen?"... Aus meiner Sicht sollten derartige Fragen, sofern sie relevant sind, bereits beim Screening gestellt werden.
Nach über einer Woche bekam ich schließlich eine Absage. Als Bewerber empfand ich diese Erfahrung als enttäuschend. Nach erheblichem zeitlichen Aufwand und der Vorbereitung auf mehrere technische Gespräche halte ich es nicht für angemessen, in späten Phasen des Auswahlprozesses persönliche Fragen zu beantworten, die keinen Mehrwert für die fachliche Beurteilung des Kandidaten bieten. Ich bin Maschinenbauingenieur mit ca. 10 Jahren Berufserfahrung und finde, die Gespräche dürften entsprechend professionell und respektvoll sein.
Fazit: Ich empfehle Kugu, den Bewerbungsprozess zu überarbeiten, um ihn transparenter, kohärenter und respektvoller im Umgang mit der Zeit der Bewerber zu gestalten sowie eine klare Kommunikation und professionelle Behandlung in allen Phasen sicherzustellen. Emails ignorieren ist ebenfalls ein NoGo!
Ich habe in meiner Laufbahn eine Vielzahl von Vorstellungsgesprächen geführt, auf beiden Seiten des Bewerbungsprozesses. Das Gespräch mit KUGU war dabei das Schlechteste, weshalb ich dem HR-Manager/Recruiter gerne folgende Verbesserungsempfehlungen geben möchte:
- Man kommt zu einem Vorstellungsgespräch nicht zu spät. Egal wie voll der Kalender ist, die verabredete Startzeit ist fix. Falls in absoluten Ausnahmefällen der Termin verschoben werden muss, muss der Bewerber zumindest informiert werden. Das ist hier nicht geschehen, ich habe 10min im Meeting gewartet.
- Der erste Eindruck ist wichtig. Ja, Homeoffice kann eine schöne Sache sein, aber es sollte darauf geachtet werden, dass der sichtbare Teil der Wohnung ordentlich ist. Hintergrundfilter existieren
- Gesprächsführung muss geübt werden. Ich hatte von vorneherein das Gefühl, dass schnellstmöglich das Ende des Gesprächs gefunden werden sollte. Es wurde kein Interesse am Gesprächspartner gezeigt und die einzige Standardfrage war "was ist deine Erwartung für die Arbeit bei KUGU?"
- Wenn ein Zeitrahmen für die Rückmeldung nach dem Gespräch genannt wird, muss dieser eingehalten werden. Das Gespräch war an einem Mittwoch und es wurde gesagt, dass ich bis spätestens Freitag der selben Woche eine Antwort bekomme. Am Ende hat es beinahe 3 Wochen gedauert, bis ich die Absage bekommen habe.
Mein Gespräch mit dem Recruiting verlief leider sehr unprofessionell. Der Termin wurde zunächst verschoben, und als es schließlich stattfand, dauerte das Gespräch nur rund 10 Minuten. Währenddessen wirkte der Recruiter abgelenkt, stellte mir keine wirklichen Fragen und schien parallel zu arbeiten. Schon weniger als 24 Stunden später erhielt ich eine Absage – trotz passender Qualifikation und Erfahrung für die ausgeschriebene Stelle.
Das Ganze hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass es sich entweder um eine Fake-Stelle oder um ein sehr unprofessionelles Bewerbermanagement handelt.
There is not really anything I would change in the application process. I think it was planned out well and it helped me to understand more about the company and its goals, to meet the team, and to learn about the position itself.