Es waren die schlimmsten 10 Wochen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Junior Chefin bemüht sich um eine gute Firma. Aber sie ist zu wenig da.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das hier soviel gelogen wird und man sich auf nichts verlassen kann
Verbesserungsvorschläge
Die Firma hätte Potential. Aber dazu müsste sich zuviel ändern
Arbeitsatmosphäre
Bösartiges und verlogenes Reden. Freundlichkeit nur so lange bis man sich umdreht
Image
In unserer Stadt eilt der Ruf der Firma voraus.
Es wird schon einen Grund haben, warum hier keine interessanten Fälle sind.
Work-Life-Balance
Überstunden werden nicht bezahlt. Arbeitszeitwünsche oder private Termine werden nicht berücksichtigt. Es gibt irgendwo ein Wünschebuch aber ich habe es in 10 Wochen nicht gesehen. Und es ist im Grunde auch egal gewesen, denn die Wünsche wurden sowieso nicht berücksichtigt
Karriere/Weiterbildung
Ich habe hier keine Weiterbildung erlebt.
Ich wüsste auch nicht, wer die machen sollte. Zu meiner Zeit gab es nicht einmal eine ausgebildete Pflegedienstleitung
Da es egal ist, welche Ausbildung man hat, kann man hier nur Karriere machen, wenn man gut schmiert. Dann kann man auch Pflegedienstleitung ohne Berufsausbildung werden
Gehalt/Benefits
Zuschläge werden erst nach Aufforderung oder gar nicht bezahlt.
Hinter jeder Zahlung, die über das Regelgehalt hinaus geht, muss man hinterher sein.
Mündliche Zusagen gelten nicht und sollte man sich auch bei allen Beteuerungen nicht drauf verlassen. Denn sie werden nicht eingehalten
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenn man davon ausgeht, das hilfsbedürftige Patienten sozial schwach sind, habe ich hier wenig Sozialbewusstsein wahr genommen
Kollegenzusammenhalt
Keiner. Jeder ist sich selbst der Nächste. Es gibt einen eingeschworrenen Kern. Aber wenn man dort nicht rein kommt, dann hat man verloren
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgangs ist insgesamt respektlos.
Klar, die Chefin erwartet Respekt. Aber untereinander herrscht kein guter Umgang
Vorgesetztenverhalten
Solange man sich ins Gesicht sieht, freundlich und man bekommt das Gefühl geschätzt zu sein. Aber wenn man sich umdreht, alles andere. So hässlich wie über meine Kollegen und Patienten oder medizinisches Personal gesprochen wird, wird dann wohl auch über mich gesprochen. Zumindest habe ich das verlogene unmittelbar nach meiner Kündigung erleben müssen
Arbeitsbedingungen
Keine Arbeitsmaterialien. Ich habe mir mein eigenes Blutdruckmessgerät und Blutzuckermessgerät gekauft.
Auch einen Eiskratzer für das Firmenauto und eine Parkscheibe musste ich selbst kaufen.
Das gibt es nicht in den Autos
Kommunikation
Schlecht bis gar nicht. Was man nicht selbst erfragt erfährt man auch nicht. Einarbeitung mangelhaft. Firmeninterne Abläufe werden kaum kommuniziert oder nur gegenüber einzelnen Mitarbeitern
Gleichberechtigung
Jeder ist gleich. Egal ob man eine ungelernte Kraft ist oder eine Fachausbildungen hat. Ungelernte können Pflegedienstleitung sein und Tabletten verteilen. Und als Fachkraft schrubbt man Fußböden
Interessante Aufgaben
Es gibt hier nicht wirklich etwas Interessantes. Die wirklich interessanten Aufgaben bekommen anscheinend andere Pflegedienste