Hoher Profit ist wichtiger als alles andere.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vor allem die Menschen die dort arbeiten, viele großartige Persönlichkeiten. Auch der 50% Homeofficeanteil und das neue Bürogebäude sind wirklich gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unglaubliche schlechte Kommunikation von Umstrukturierung und Änderungen, schlechte Arbeitsverteilung. Es gibt Kollegen, die arbeiten sich buchstäblich ins Burnout, andere haben seit Monaten keine Aufgaben. Primär in den internationalen Teams. Profit geht über alles, eiskalt. Schicksale und verbundene Mitarbeiter sind unwichtig solange der Management Bonus stimmt.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen steht aus unserer Sicht am Abgrund, eine gute IT ist essenziell für eine hohe Schlagkraft am Markt. Liebes Management, nein AI kann gut ausgebildete und vor allem engagierte und mit dem Konzern verbundene Mitarbeiter nicht ersetzet, “günstige Kollegen“ aus dem östlichen Ausland könnten das auch nicht. Sie haben einen Scherbenhaufen produziert und das wird sie sehr viel Geld kosten.
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre ist angenehm, es gibt wenig Mobbing, das neue Bürogebäude ist modern, gut ausgestattet und es macht Spaß dort zu arbeiten.
Work-Life-Balance
Ab und zu gibt es IT-Audits und davor ist die Arbeitslast extrem. Zuständige Kollegen sind immer am Arbeiten, auch am Wochenende. Kein Wunder, dass sie stellenweise kurz vor dem Burnout sind. Natürlich ist auch hier der Stellenabbau ein Brandbeschleuniger.
Kollegenzusammenhalt
Er ist gut, selbst jetzt, wo jeder Existenzsorgen und Zukunftsangst hat. Daran merkt man ist (war) für ein guter Haufen Menschen das war, selbst jetzt hilft man sich.
Vorgesetztenverhalten
Das untere Management ist in der Regel sehr gut. Echte Menschen, gute Absichten. Beim Mittleren Management ist es schon ambivalent und was das obere Management angeht – mir fehlen die Worte, um höflich auszudrücken was ich von ihrer Leistung und vor allem von ihrem Verhalten halte.
Kommunikation
Dilettantisch schlecht. Seit 1,5 Jahren gibt es Gerüchte über anstehenden Umstrukturierungen und Stellenabbau. Einige wissen mehr als andere, wieder andere deuten vieles an. Es herrscht Verunsicherung und Zukunftsangst. Dann gehen plötzlich hohe und beliebte Vorgesetzte, von jetzt auf gleich, obwohl sie Stunden vorher noch gemeinsame Pläne für die nächsten Monate gemacht haben. Niemand sagt was los ist. Dann kommt ein Stellenabbau, der sich primär auf die schon unterbesetzte IT konzentriert und ein einziger Scherbenhaufen bleibt zurück. So geht man doch nicht mit Mitarbeiter um! Für eine dermaßen dilettantische Ausführung brauchen wir keine Manager und Beratungsfirmen mit Millionenbudgets!
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind/waren interessant. Allerdings wird immer mehr an günstigere Arbeitskräfte übergeben, so dass immer weniger spannenden Aufgaben bleiben. Das Ergebnis der “globalen“ Kollegen ist unbefriedigend und schlecht, aber offenbar gut genug für das Management.

