17 von 77 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kantine in Böblingen
Keine Perspektive und Aufstiegsmöglichkeiten. Trotz 50-70 Stundenwoche.
Zerschlagen der langjährigen internen Seilschaften.
Geprägt von Management by Fear
Ein Beamten Laden
Man muss selber dafür sorgen.
Nicht vorhanden
Nur wer zur Seilschaft gehört, kommt weiter. Neueinsteiger werden rigoros links liegen gelassen.
Nicht vorhanden
Intrigen und Mitarbeiter vorführen, gehören zur Tagesordnung. Cholerische Mitarbeiterinnen haben keine Skrupel, die eigenen Mitarbeiter täglich vorzuführen.
selbst ältere Führungskräfte werden gemobbt
Unterirdisch. Grenzt an Mobbing.
Seilschaften halten zusammen. Neueinsteiger werden rigoros links liegen gelassen. Alt, eingesessenen Mitarbeiter halten zusammen wie,pech und Schwefel. Die
Beamten ähnliche Arbeitsverhältnisse
Die Profitgier und der Druck vor allem auf Vertriebes Mitarbeiter.
Erhöhung der Maintenance ohne Weiterentwicklung des Produktes.
Hire and Fire, Profit und Shareholder Revenue zählt, leider kein Respekt vor den Kunden oder Mitarbeitern.
Firma nimmt die Kunden seit Jahren aus durch stetige jährliche Maintenanceerhöhungen und macht viele Audits um rechtlich gegen Kunden vorgehen zu können
Interessiert due Firma nicht.
Keine Weiterbildung oder Karriereförderung
Gehalt leicht über dem Markt, Sozialleistungen eher am unteren Ende
Profit und Umsatz über Alles.
Gute Truppe, leider auch hier nur durch Eigeninitiative der Kolleginnen und Kollegen möglich keine Teambuilding Events etc.
Fire am liebsten die älteren Kollegen, da diese meist auch besser verdienen, somit werden diese gern vor einem neuen “Merger” entlassen. Sozialverträglichkeit war nie ein Thema.
Leider häufig respektlos vor allen die Manager in UK
Ok nichts besonderes
Sehr fordernd und wenig motivierend. Wichtige Informationen eigentlich immer erst über die Presse erhalten.
Keine negativen Erfahrungen gemacht aber auch keine
Aufgaben, Gebiet und Kundenzuordnung werden ohne Zielvorgabenanpassung geändert, viel unnötige Arbeit durch Micromanagement
Top!
Top!
Top!
Top!
Top!
Top!
Top!
Top!
Top!
Top!
Top!
Top!
Top!
- Sehr gute und sehr solide Produkte
- oberste Unternehmensführung bewertet den Börsenkurs als "output measure" und stellt ihn nicht in den Mittelpunkt jeden Handelns.
- einige sehr gute Manager in DACH
Also richtig "schlecht" finde ich hier nichts. Etwas zu geizig ist die Firma. Aber woanders ist das Gras auch nicht grüner.
- Mehr Investment in Marketing und Business Development
- zuviele Stabsstellen, von denen eigentlich keiner so richtig weiß, was die machen und wie sie das Unternehmen weiterbringen.
- mehr Umsetzungsstärke
Micro... was? - Image könnte besser sein, durch viele organisatorische und personelle Veränderungen hat das Image gelitten.
Davon gibt es hier einige. Erfahrung wird geschätzt und gewürdigt. Gleichberechtigter nd sehr kollegialer Umgang miteinander.
Hauptsächlich Home Office, DSL zahlt die Firma nicht, es gibt auch keine glänzenden MacBooks. Aber man hat, was man braucht.
Also großzügig ist etwas anderes, die Firma versucht, sehr gut und solide zu wirtschaften.
Die Kollegen sind nett und kundenorientiert. Mit besserem Management könnte man aus der Titanic eine AIDA machen.
Alte Prozesse.
Nicht konforme Systeme.
Leadership Team, die den Aufgaben nach dem Merger mit HPE einfach nicht gewachsen sind.
Konstantes Outsourcing von wichtigen Abteilungen wie Buchhaltung und techn. Kundensupport, die zwar kurzfristig die EBITDA Marge heilen, aber langfristig mehr Frust und Geld kosten.
Fehlende Leitkultur.
Fehlende Verantwortungsübernahme des Führungsteams.
Fehlende Wertschätzung von Mitarbeitern.
Das Top Management um Stephen Murdoch sollte sich um eine Erneuerung des eigenen Leadership Teams bemühen, anstatt die alte MF Garde aus Newbury durchzufüttern. Hier wird nur im Interesse des eigenen Geldbeutels agiert und die Schuld des Mißerfolgs auf andere geschoben. Leider wird der Unfug von dividendengeilen Aktieninhabern toleriert. Insbesondere deutsche Mitarbeiter sind nur noch Nummern, die man nur wegen der hohen Abfindungen beibehält. Lahme Prozesse und Systeme, die nur aus historischen Gründen ("so hat das schon immer funktioniert") oder wegen Kostenmaßnahmen (Kommunikationstool Fuze, z.B.) existieren, müssen optimiert werden.
Die Arbeit mit den Kollegen ist hochprofessionell und hat den Kunden im Mittelpunkt. In persönlicheren Gesprächen hört man ausschließlich Kritik an den neuesten Entscheidung der Führungsriege und wann man als deutscher Mitarbeiter endlich seine Kündigung erwarten kann. Die Atmosphäre leidet darunter, allerdings sehe ich die Schuld an dem schlecht ausgeführten Merger zw. Micro Focus und HPE.
Könnte sehr viel schlechter nicht sein, was sich auch im Aktienpreis wiederspiegelt: £22 während des Spin Merge Abschlußes am 1.9.2017 und knapp £11 heute (6.1.2020). Ganz besonders HPE Mitarbeiter sind vom Imageverlust schockiert.
Schlechte Prozesse bedeuten längere Arbeitsstunden. Allerdings bietet die Firma die Option von zuhause zu arbeiten. Allerdings tun das andere Firmen auch.
Weiterbildung ist sehr spärlich. Wenn ja, dann gibt es die Zeit einen Kurs auf LinkedIn Learning durchzuführen. Karrierechancen sind eingeschränkt, da die Firma sich in einem konstanten Zyklus des Stellenabbaus befindet. Kostenintensive Stellen in Frankreich und Deutschland werden in 5 Jahren nicht mehr existieren. Diese werden in kostengünstigeren Ländern ersetzt werden (Rumänien, Bulgarien).
Durch das Zusammenführen von etlichen Firmen liegen die Gehaltsspannen für Kollegen mit derselben Rolle, oft weit auseinander.
Meetings werden oft virtuell geführt, allerdings mehr aus Kosten- als aus Umweltbewusstsein. Die Firma erlaubt es Mitarbeitern zwei Tage für soziale Projekte frei zu nehmen.
Der Zusammenhalt ist klasse. Leute sind nett und immer hilfsbereit. Man geht aus dem Weg um anderen zu helfen.
Ich kann nichts Gegenteiliges berichten. Ältere Kollegen werden meines Erachtens nach fair behandelt.
Es wird eine bunte fröhliche Welt skizziert, die man in der Realität nicht wiederfindet. Wenn sich Fehler nicht schönreden lassen, wird die Schuld bei Mitarbeitern oder anderen Abteilungen gefunden.
Kommunikation ist gut, aber konzentriert sich zu oft auf Situationen, die mit besseren Prozessen hätten vermieden werden können. Das Top Management erzählt immer von tollen Veränderungen, die aber in der Wirklichkeit nicht existieren. Es herrscht eine Leugnung der Wahrheit. Eine Wahrheit von der die Organisation bald eingeholt wird.
Es wird großer Wert auf Gleichberechtigung gelegt.
Das ständige Aufarbeiten von Themen, die durch irrelevante oder ausgedienten Prozessen herrühren, bietet keine Möglichkeit der Entfaltung. Ein Anstreben diese Prozesse zu ändern, wird meistens geblockt.
Das ich in einem erfolgreichen Unternehmensbereich tätig bin, und dort interessante Aufgaben eigenständig und in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen bearbeiten kann.
Siehe oben
Wieder mehr Fokus auf die Mitarbeiter. Schaffung eines guten Arbeitsumfelds in dem die verschiedenen Unternehmenskulturen zusammenwachsen können und wir wieder eine Firma mit einem gemeinsamen Ziel werden.
Davon sind wir momentan weit entfernt.
Durch zu viele Zukäufe von Firmen ist das Unternehmen zu sehr mit der Integration und Vereinheitlichung beschäftigt.
Es treffen zu viele Kulturen in kurzer Zeit aufeinander.
Momentan eher angekratzt.
Nicht von Seite des Unternehmens. Nur durch eigene Arbeitsdisziplin.
Zu durchorganisiert und zu wenig auf individuelle Fähigkeiten ausgerichtet. Für neue oder jüngere Mitarbeiter.
Gut, aufgrund langer Firmenzugehörigkeit
Keine Worte
Auf der Arbeitsebene innerhalb eines Geschäftsbereichs sehr gut. Zwischen GBs aus den Zukäufen noch stark verbesserungswürdig.
Respektvoll
Respektvoll. Glänzt aber nicht durch Eigenschaften, die eine gute Führungskraft ausmachen. Zu sehr mit Aufgaben für das obere Management beschäftigt. Excel-Zahlenschieber.
Es ist geplant alle Büros in München wegen schlechter Nutzung zu schließen und alle Mitarbeiter ins Home Office zu schicken.
Die Ursache der schlechten Nutzung der vorhandenen Büros ist aber tatsächlich die schlechte Infrastruktur.
Das interessiert aber nicht und diesbezügliche Hinweise werden nicht zur Kenntnis genommen.
Das Management ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
Direkte Kommunikation mit Mitarbeitern findet nur sporadisch statt.
Rückmeldungen muss man einfordern.
Auf gutem Weg
Ja, die ich mir gemeinsam mit einem Kollegen eigenständig definiere.
Ob im Home Office oder Büro mit netten Kollegen beim Kunden Vorort teilt man sich die Arbeit und Zeiten selbstständig und Zielführend ein solange man hier Sinn und Zweck erfüllt ist alles super und frei gestaltbar....
Hier arbeiten wir alle dran denn leider sind Kunden-Lieferanten Beziehungen noch stark Namens abhängig und nicht der Leistung geschuldet und naja wir sind immer noch die selben mit den selben Produkten nur statt HPE heißen wir nun Micro Focus wir werden aber selbst bei Bestandskunden wie eine neue Firma (Klitsche) aufgenommen ..... aber auch das bekommen wir hin weil wir ein gutes TEAM sind!
Super !!! ja es ist stressig, super viel zutun und dazu kommt noch eine schwere Zeit, dennoch ist die Last frei verteilbar und immer wieder spannend!
Der Situation geschuldet herrscht hier momentan echt Stillstand wobei die Firma bemüht ist interne Schulungen anzubieten und externe möglich zu machen. Was Beförderungen betrifft so steht dies momentan schon still!
Gehalt könnte besser sein (kann es immer oder) nein im Grunde gut aber wird nicht regelmäßig erhöht oder eben nicht merklich .... naja aber die Sozialleistungen sind gut vor allem Richtung Renten-vorsorge!
das ist sehr gut und wird auch beachtet!
Mit den direkten unmittelbaren Kollegen habe ich nur positive Erfahrungen gemacht und jemanden der schlecht geschlafen hat gibt es immer ist aber hier nicht die Regel zumindest unter den Ex-HPE´lern leider haben wir übergreifend noch nicht soviel Erfahrung!
keinerlei Benachteiligung in keine Richtung
die direkten Vorgesetzten sind super!!! Ich würde sagen hier haben wir ein Sternchen ans höhere Management verloren was deren Entscheidungen geschuldet ist, was wiederum daraus resultiert, dass sich Micro Focus nicht bewusst war welche Größenordnung sie sich versuchen einzuverleiben :-)
Home Office als auch Büro ist OK momentan kleinere Schwierigkeiten mit neuer Hardware was wir mal der Situation der Zusammenführung schulden!
hat sich seit dem Zusammenschluss schon verbessert könnte aber deutlich besser werden was die Endscheidungen des Management betrifft! Unter den Kollegen habe ich nur Positives erlebt!
keinerlei Benachteiligung in keine Richtung
durch die Ehr nicht so klaren Job-Beschreibungen im Support Account Management ist das super spannend wenn man mit unklaren Aufgaben umgehen kann! Es kommen die unterschiedlichsten Dinge auf einen zu und damit lernt man jeden Tag was neues ..... Natürlich gibt auch ne menge Standardaufgaben aber die Rollen ESM Enterprise Service Manager und CSM Customer Success Manager sind sehr flexibel und nur auf den Kunden ausgerichtet.
Flexible Arbeitsmöglichkeiten.
Die Top Investoren sollten mal kritisch hinter die Kulissen zu schauen und dann entscheiden, ob es bei den Plänen des Top Managements mit rechten Dingen zu geht, oder ob das Management nur darauf aus ist, sich kurzfristig große Boni auszubezahlen und ein gutes Unternehmen zu zerstören. Starre Prozesse werden trotz unzähliger Projekte nicht, oder nur langsam, abgeschafft. IT und Kundensupport werden von Billigpartnern geleistet, die intern und extern das Unternehmen behindern. Gute Mitarbeiter verlassen über kurz oder lang das sinkende Schiff.
Kundenzufriedenheit kann nur mit gutem Kundensupport garantiert werden. Die momentane Lage im Support und in der Entwicklung ist erschreckend. Es werden gute Leute verheizt und auf Partner in Billigländern vertraut, die sehr schlechten Service abliefern. Dies muss geändert werden. Wieder in gute Techniker investieren, die Kunden adequat mit ihren komplexen Aufgaben unterstützen kann. Das Exec Management sollte auch nicht so gierig sein. Es ist dekadent 270 Millionen Pfund unter 30 Top Managern aufzuteilen wenn der Aktienpreis 34 Pfund erreicht, während man die Firma von aushöhlt.
Die alten Kollegen, so fern sie noch nicht gegangen sind, sind weiterhin nett und freundlich.
Der schlechte Service veranlasst viele Kunden die Wartung einzustellen und sich neue Partner zu suchen. Ich würde Micro Focus meinen Freunden und Bekannten nicht empfehlen.
Nach den letzten Einschnitten herrscht einen enorme Resourcenknappheit, besonders in den Support, Services und Pre-Sales Abteilungen. Dies führt zu vielen stressigen Situationen mit Kunden und mit Mitarbeitern. 12 Stunden Tage sind nicht unüblich.
Kaum Trainingsmöglichkeiten. Man ist auf sich alleine gestellt oder man kann sich LinkedIn Trainingsvideos in seiner Freizeit anschauen.
Unter den alten Micro Focus Kollegen gibt es Zusammenhalt. Allerdings suchen sich die meisten eine neue Stelle.
Die Realität wird mit Durchhaltephrasen ignoriert. Leider sieht man nicht, wie es besser werden soll. Es gibt keine neuen Resourcen, die alten HPE Prozesse sind starr und behindernd.
Man kann oft von zuhause arbeiten.
Es gibt kaum Kommunikation vom Management und wenn dann nur realitätsfremde Information. Man hat das Gefühl, dass das Management vor den Investoren heile Welt spielt, mit dem alleinigen Ziel den Aktienpreis auf ein Niveau zu heben, der ihnen erlaubt sich riesige Boni auszuzahlen.
Trotz der extra Arbeit wird man nicht adequat mit einer Gehaltserhöhung belohnt (<1%).
Es ist schon interessant, wenn man einen defekten Laptop hat und erst 3 Wochen später ein Ersatzmodell bekommt. Zum Glück hat man einen Privat PC.
Sehr professionelles, klares Geschäftsmodell...Strukturen werden stets darauf angepaßt um möglichst keinen Speck anzusetzen.
Brand-Reputation...
Nach dem Merger mit HP Software stabilisiert sich die Lage zunehmends. Insbesonder für die HP Kollegen war es scheinbar schwierig sich von der heilen alten HP zu verabschieden.
MF ist einfach kaum bekannt - das ist das größte Manko. Deshalb verkauft man sich meiner Meinung nach auch unter Wert.
Ich kenne auch andere Softwareunternehmen und muss sagen bei MF geht es moderat zu auch wenn es manche Kollegen, die nur MF kennen anders sehen.
Hier könnte man mehr machen.
Top-Kollegialität und Zusammenarbeit!
Sowohl klar als auch mitarbeiterorientiert. Man kann viel lernen.
Normale Büros, nichts zu beanstanden...
Zunehmends besser zumal man merkt, dass es primär an dem Merger liegt das viele Sachen "verstrubbelt" sind. Da gibt es eine Lernkurve und die Firma ist auch nicht so groß, dass man nicht direkt miteinander reden könnte.
Angloamerikanische Firma als ein großer Fokus auf Gleichberechtigung!
So wie in jedem Unternehmen...Vertrieb ist Vertrieb...das mag man oder nicht.
- Dass die Kollegen im Team, trotz der schlechten Situation, gut zusammenhalten
- Im persönlichen Rahmen gehen bei Micro Focus alle Menschen fair miteinander um. Ausnahmen bestätigen die Regel.
- Grundsätzlich hat die Firma Potenzial. Man müsste in das Portfolio und in die Mitarbeiter nur ordentlich investieren
- Ein Leitsystem, das nicht funktioniert und alle Mitarbeiter, Kunden und Partner verzweifeln lässt
- Dass das Management keine schnellen und lösungsorientierten Entscheidungen trifft
- Dass Kunden, Partner und Mitarbeiter durch diese Kombination zuvor genannter Punkte vernachlässigt werden
- Dass das Firmenmodell auf dem Abschöpfen des Marktes basiert, anstatt sich mit einem Portfolio aufzustellen, in das angemessen investiert wird
- Dass Mitarbeiter für gute Leistungen schlecht entlohnt werden
- Manager müssen die Kompetenz bekommen, selbstständig entscheiden zu können
- Die Prozesse, die seit Monaten nicht funktionieren, müssen abgeschafft werden
- Das Management muss mit dem Team, in Bezug auf Probleme, ehrlich und offen umgehen und sofort lösungsorientierte Entscheidungen treffen
- Die vielen Hierarchiestufen sind unnötig und müssen abgeschafft werden
- Gehälter müssen angemessen sein und erhöht werden, wenn Mitarbeiter das durch nachweisbar gute Arbeit verdient haben
Das Team versucht, die Stimmung gut zu halten. Die Situation im Unternehmen ist an vielen Stellen jedoch sehr schwierig und trotz des guten Teamzusammenhalts gibt es reichlich Unmut in dem Unternehmen. Das und der Zahlendruck wirken sich spürbar auf die Atmosphäre aus.
Das Image vor dem Merger mit HP Software war schon nicht gut, das Image jetzt ist noch schlechter.
In vielen Geschäftsfeldern verabschieden sich Partner und Kunden komplett von Micro Focus. Das hat zwar in erster Linie mit den Liefer-/System-/Geschäftsschwierigkeiten des Unternehmens zu tun, erzeugt sein Image jedoch im Nachhinein von selbst.
Mitarbeiter verlassen das Unternehmen und die Frustration der übrigen Kollegen ist auf dem Höhepunkt angekommen.
100% negativer Stress seit dem Merger mit HP Software, kombiniert mit zu langen und anstrengenden Arbeitstagen. Der Inhalt der Arbeitstage ist emotional nicht erfüllend und die Arbeit macht keinen Spaß.
Das hält kein Mensch lange ohne Galgenhumor aus und von so etwas wie einer 'Balance' kann nicht die Rede sein.
Weiterbildung erfolgt über Webinare oder "Bootcamps" vor Ort. Trainings werden nur zu fachlichen Themen des Lösungsportfolios von Micro Focus gemacht.
In die Entwicklung der persönlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter wird nicht investiert. Gerade für junge Leute, die noch viel lernen wollen und müssen, ist Micro Focus deshalb nicht zu empfehlen.
Das Bruttogehalt ist, im Vergleich zu den derzeitigen Möglichkeiten in der Softwarebranche, sehr schlecht.
Gehaltserhöhungen oder die Chance auf eine faire, variable Vergütung werden, auch bei dem Vorliegen guter Gründe dafür (Steigerung der Verantwortung/ der Arbeitslast oder Erweiterung des Aufgabenbereiches) nicht gewährt.
Das Erreichen der Ziele ist, mit Hinblick auf das schlecht laufende Geschäft, kaum möglich.
Diese Informationen kommen nicht nur aus persönlicher Erfahrung, sondern trafen auf viele meiner Kollegen aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen zu.
Wer gutes Geld für gute Arbeit verdienen will, sollte sich nicht bei Micro Focus bewerben.
Sind jetzt nicht gerade die aufflammenden Themen bei Micro Focus.
Das Team steht zusammen, man hilft sich. Ausnahmen gibt es hier zwar auch, darüber lässt sich aber hinwegsehen.
Viele der älteren Kollegen wurden im Zuges des Mergers mit HP Software vor die Tür gesetzt oder haben selbst gekündigt. Viele weitere warten auf ihre Abfindungen oder sitzen Ihre Zeit bis zur Rente ab. Geschätzt werden die älteren Kollegen, meines Empfindens nach, nicht.
Die Vorgesetzen sind fair, hören in Einzelgesprächen zu und nehmen sich die Zeit für Gespräche mit den Mitarbeitern, so gut es eben geht.
Allerdings sind sie mit den Problemen in dem Unternehmen genau so überfordert, wie ihre Mitarbeiter. Dinge werden vermehrt schöngeredet, ignoriert, sich selbst überlassen oder anderen Abteilungen und Kollegen zugeschoben.
Zahlreiche Hierarchiestufen führen zu dem Umstand, dass die Probleme im oberen Segment der Firma nicht oder erst viel zu spät gehört werden.
Das größte Ärgernis ist jedoch, dass Entscheidungen, die schnell zu Verbesserungen bei Problemen beitragen würden, zu zögerlich getroffen werden.
Vorgesetzte haben sichtbar Respekt davor, mit ihren Entscheidungen Fehler zu machen. Alle Manager warten auf Approvals ihrer Manager, die wiederum auf Approvals warten usw. Das hilft Kunden, Partnern und Mitarbeitern nicht weiter.
Räumlichkeiten in Ordnung, Arbeitsausstattung OK.
Die Kommunikation ist durch Prozesse verbaut, die weder funktionieren, noch ineinandergreifen und von dem neuen, leitenden System, nicht unterstützt bzw. abgebildet werden. Kommunikation von oben erfolgt durch weltweite Webcasts, die durch das Aufzeigen von Kundenreferenzen und unrealistischer Analyse der Unternehmenssituation von den Problemen ablenken, die derzeit das Geschäft von Micro Focus beeinträchtigen.
Darüber hinaus erhalten die Mitarbeiter reichlich 'Unternehmenskommunikations-Mails', die wenig aussagekräftig sind und nicht weiterhelfen.
Fast nur Männer in Führungspositionen.
Die Aufgaben sind nicht interessant. Es geht in um die Betreuung des Bestandsgeschäfts und die Erhaltung der Maintenance Einnahmen. Viel reaktives Business, wenig Innnovation, oft ein "Hinterherlaufen" hinter dem Wettbewerb, der Micro Focus schon vor Jahren überholt hat.
So verdient kununu Geld.