Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitsräume
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Als negativ empfinde ich vor allem das Arbeitsklima, das von Lästereien, Stimmungsschwankungen und mangelnder Wertschätzung geprägt ist. Es herrscht teilweise ein respektloser Umgang miteinander, und Kritik oder andere Meinungen werden kaum ernst genommen. Insgesamt wirkt der Fokus stark auf wirtschaftlichen Interessen statt auf ein gutes Miteinander.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation und Digitalisierung
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt sehr angespannt. Unter den Mitarbeitenden sowie der Führung kommt es häufig zu negativem Reden über andere. Gemeinsame Aktivitäten wie Sommer- oder Winterausflüge finden zwar statt, wirken jedoch wenig authentisch und eher gezwungen. Insgesamt entsteht kein wirklich offenes oder angenehmes Arbeitsklima.
Karrierechancen
Eine Übernahme nach der Ausbildung wirkt nicht verlässlich geregelt. Selbst nach vorherigen Absprachen muss man aktiv nach einem Arbeitsvertrag fragen, und zugesagte Fristen werden teilweise nicht eingehalten. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass wenig Interesse an der beruflichen Weiterentwicklung oder langfristigen Karriereplanung der Auszubildenden besteht.
Auch das Thema Gehalt wirkt sehr angespannt, sodass man kaum das Gefühl hat, offen über Entwicklung oder Erhöhungen sprechen zu können.
Arbeitszeiten
Obwohl mit Gleitzeit geworben wird, ist diese in der Praxis kaum vorhanden. Früheres Gehen wird oft nicht gern gesehen und verspätetes Kommen negativ bewertet. Überstunden entstehen regelmäßig, da die Arbeitsverteilung ungleich ist und einzelne Mitarbeitende stark belastet werden.
Positiv ist lediglich, dass man alle zwei Wochen freitags früher Feierabend hat, allerdings nur durch den Abbau von Überstunden.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung ist im Vergleich zu anderen Ausbildungen überdurchschnittlich. Zusätzlich werden Fahrtkosten zur Berufsschule sowie Unterkunftskosten übernommen, da dies von der Notarkammer vorgegeben ist. Insgesamt ist die Vergütung daher solide, auch wenn diese Regelungen nicht freiwillig umgesetzt werden.
Die Ausbilder
Die Führung zeigt wenig Interesse an den Auszubildenden und Mitarbeitenden. Erklärungen erfolgen oft nur oberflächlich und schwer verständlich für Einsteiger. Bei Nachfragen oder Fehlern wird einem vorgeworfen, es bereits wissen zu müssen.
Die Kommunikation ist schwierig, Kritik oder Anmerkungen werden teilweise negativ aufgenommen. Es gibt zudem den Eindruck von unfreundlichem Verhalten und starken Stimmungsschwankungen, die sich auf das Teamklima auswirken. Auch Unterstützung bei Prüfungen oder Krankheit fehlt weitgehend, wichtige Termine werden nur selten flexibel ermöglicht.
Spaßfaktor
Die Aufgaben an sich wären äabwechslungsreich und interessant, werden jedoch durch eine inkonsequente und chaotische Organisation stark beeinträchtigt. Entscheidungen und Arbeitsanweisungen ändern sich ständig, sodass Inhalte oft widersprüchlich sind.
Ich bin dadurch insgesamt ungern zur Arbeit gegangen, da es durch die teils starken Stimmungsschwankungen der Führungskraft immer wieder zu wechselndem Verhalten kam und man sich zeitweise ignoriert fühlte.
Hinzu kommt der Eindruck, dass langjährige Mitarbeitende sich abwertend verhalten und teilweise hinter dem Rücken über andere lästern, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet.
Schulische Inhalte werden teilweise pauschal abgewertet, und statt klarer Einarbeitung wird man häufig in fremde Bereiche wie den Empfang eingesetzt. Die Arbeitsbelastung schwankt stark zwischen Überforderung und langen Leerlaufzeiten, insgesamt wirkt die Aufgabenverteilung willkürlich und wenig wertschätzend.
Aufgaben/Tätigkeiten
Durch den Blockunterricht hatte man außerhalb der Arbeit etwas Freiraum zum Abschalten und Lernen. Auf der Arbeit selbst war das jedoch kaum möglich, da man auch bei angekündigter Lernzeit für Prüfungen trotzdem am Telefon oder am Empfang einspringen musste.
Die Büros sind modern eingerichtet und grundsätzlich angenehm ausgestattet.
Variation
Die Aufgaben sind zwar abwechslungsreich, da man ständig in verschiedenen Bereichen aushelfen muss, allerdings wirkt es oft eher wie eine flexible Arbeitskraft statt einer strukturierten Ausbildung. Dadurch entsteht schnell Verwirrung und wenig klarer Lernfortschritt.
Neues lernt man meist nur, wenn man selbst aktiv nachfragt und sich durchsetzt. Eine Ausbildung nach einem klaren Ausbildungsplan findet aus meiner Sicht kaum statt.
Respekt
Es herrscht insgesamt wenig respektvoller Umgang, sowohl von Kollegenseite als auch von der Führung. Gerade als junger Mitarbeiter wird man oft nicht ernst genommen, und Verbesserungsvorschläge werden eher belächelt als angenommen. Die Kritikfähigkeit ist insgesamt gering.
Das Team wirkt stark in Gruppen aufgeteilt, die für Außenstehende schwer zugänglich sind. Zudem hatte ich den Eindruck, dass Kunden teilweise unterschiedlich behandelt werden, insbesondere in stressigen Situationen oder bei Kunden, die zuvor als „unfreundlich“ wahrgenommen wurden.