Himmel und Hölle
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kilometergeld, offen für fachliche Fragen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
300 Überstunden im Jahr sind definitiv zu viel, Dienspläne wurde ständig verändert, freie Zeiten wurden vom Arbeitgeber gerne gestrichen und meist nicht wieder ersetzt. Doppelschichten, von Spätdienst 00:00 Uhr gewechselt in den Frühdienst 06:00 Uhr.
Work-Life-Balance
80 Stunden und mehr in der Woche kamen vor. Die 50 Stunden Woche eher normal. Es gab auch Phasen, wo nicht soviel Stunden geleistet werden mußten. Freie Tage wurden nach belieben kurzfristig aberkannt. Im Urlaub regelmäßig anfragen, ob man einspringen könnte.
12 Stunden Schichten plus An- und Rückfahrt, keine Pausenzeiten. Der Spätdienst endete gegen 00:00 Uhr.
Karriere/Weiterbildung
Es wurden Kurse angeboten, aber nie final abgeschlossen.
Gehalt/Sozialleistungen
Vor der Erhöhung des Mindestlohn in der Pflege sehr gut, nach der Erhöhung im Verhältnis zur Arbeitszeit nun Mindestlohn.
Umgang mit älteren Kollegen
Je nach Nasenfaktor besser oder schlechter.
Arbeitsbedingungen
Im häuslichen privaten Umfeld angenehm, Rückzugsmöglichkeiten gab es kaum, die komplette Schicht musste beim Patienten in direkter Nähe verbracht werden.
Kommunikation
Nach Corona kaum, nur die Teamleitung hatte Meetings.
Interessante Aufgaben
Der komplette Bereich der Intensivpflege wurde eigenverantwortlich abgedeckt.
