Wertschätzung für familiäre Verpflichtungen leider nicht erkennbar
4,7
Absage
Bewerber/inHat sich 2025 in Hamburg als Praxismanagerin beworben und eine Absage erhalten.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen wurde als „Bester Arbeitgeber“ ausgezeichnet, eine Auszeichnung, die sicher in vielen Bereichen gerechtfertigt ist.
Im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie konnte ich diese Einschätzung jedoch nicht teilen.
Ich hatte im Bewerbungsprozess den Eindruck, dass familiäre Verpflichtungen, insbesondere eingeschränkte Verfügbarkeit durch Kinderbetreuung eher als Nachteil gesehen wurden. Gerade in einem Unternehmen mit einem solchen Anspruch hätte ich mir mehr Offenheit und Verständnis gewünscht.
Bewerbungsfragen
Kurze Vorstellung meiner Person
Angaben zur aktuellen Tätigkeit
Stärken und Schwächen
Motivation
Gründe für den Wechsel
Angaben mehr Stunden zu arbeiten als ich angegeben hatte
Vielen Dank für dein offenes Feedback. Schade, dass im Bewerbungsprozess der Eindruck entstanden ist, familiäre Verpflichtungen seien ein Nachteil. Familien- und Betreuungsaufgaben werden bei uns ausdrücklich geschätzt und sollen möglich sein – deshalb bieten wir unter anderem die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.
Für dieses Bewerbungsverfahren suchten wir jedoch eine Person, die das Praxismanagement zeitlich möglichst umfassend unterstützt, um unsere Abläufe weiterhin verlässlich und reibungslos zu gewährleisten. Zu einem anderen Zeitpunkt kann unser Bedarf auch durch eine Teilzeitstelle abgedeckt werden – dann lassen sich die Arbeitszeiten meist flexibler gestalten.