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PRIME Research international AG & Co. 
KG
Bewertungen

72 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 2,6Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

72 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

18 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 37 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von PRIME Research international AG & Co. KG √ľber den Umgang mit Corona sagen.

BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Kununu hatte mich vorgewarnt, ich habe leider nicht zugehört!

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei PRIME Research international AG & Co. KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles was in den Bewertungen genannt wurde. Die Unternehmenskultur ist ein Paradebeispiel f√ľr ein schlecht gef√ľhrtes Unternehmen.

Verbesserungsvorschläge

Lernen die Mitarbeiter zu sch√§tzen. Es gibt definitiv einen Grund, warum mehr Menschen k√ľndigen, als sich bewerben.

Arbeitsatmosphäre

Ohne die Kollegen wäre selbst diese Bewertung zu gut. Allgemein gilt: Arbeite, mach was Vorgesetzte dir auftragen und schweige, wenn etwas nicht läuft.
Verbesserungsvorschl√§ge werden stets ignoriert und Vorgesetzte machen nur das, was sie f√ľr richtig halten ohne die Arbeitssituation am fr√ľhen Morgen zu kennen. Auch wird schnell mal ein Fehler kritisiert ohne Hintergr√ľnde und andere Faktoren zu beachten.

Image

Nach au√üen wird versucht eine heile Welt aufzuzeigen, aber auch Kunden verstehen inzwischen immer mehr, wie viel nicht funktioniert (alte Technik, √ľberforderte Mitarbeiter, schlecht konzipierte Kundenvertr√§ge). Wahrscheinlich bleiben die meisten Kunden nur wegen den niedrigen Preisen.

Work-Life-Balance

Sehr fr√ľhe Arbeitszeiten (die meisten fangen ab 4 Uhr, manche sogar ab 3 Uhr an) und t√§glicher Stress erlauben leider keinen ausgewogenen Alltag. Addiert man dazu noch die zahlreichen √úberstunden darf man ruhig das "Life" aus Work-Life-Balance streichen. Wer Hobbys haben m√∂chte, sollte woanders suchen.
Auch wird man gerne im Urlaub angerufen oder angeschrieben, da der konstante Mitarbeitermangel ausgeglichen werden muss. Neue Mitarbeiter sind da nat√ľrlich teurer.

Karriere/Weiterbildung

Existiert einfach nicht. Selbst wenn sich irgendwann Möglichkeiten ergeben wird niemand die Zeit finden diese wahrzunehmen.

Gehalt/Sozialleistungen

Im Vergleich zu den Arbeitsbedingungen ist der Gehalt ein gro√üer Witz. Oft wird bei einer K√ľndigung erst das Gehalt erh√∂ht. Ansonsten wartet man vergeblich auf das entscheidende Gespr√§ch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

M√ľlltrennung wird gro√ügeschrieben. Schriftlich, an der Wand. Mehr als ein Zettel der √ľberall aufgeklebt wurde ist in Sachen Umweltbewusstsein nichts weiteres vorzufinden.

Kollegenzusammenhalt

Der super tolle Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist der größte Pluspunkt. Aber auch der einzige positive Punkt.

Umgang mit älteren Kollegen

Da m√ľssen die nicht vorhandenen √§lteren Kollegen ausgefragt werden. Niemand bleibt lange genug, um als solcher bezeichnet werden zu k√∂nnen.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte existieren, um die ohnehin schon stressige Arbeit noch schneller zu gestalten. Dies geschieht nat√ľrlich nicht mit dem Ausgleichen des Mitarbeitermangels sondern mittels viel mehr Druck.

Arbeitsbedingungen

Vor Corona durfte man mit mehreren Personen den ganzen Tag √ľber in einem viel zu kleinen Raum absitzen und den Feierabend sehnlichst herbeiw√ľnschen. Und wenn einem mal einer Maus √ľber den Weg gelaufen ist, dann hat man sich am besten mit ihr angefreundet. Denn M√§use gibt es schon seit Jahren und man wird sie definitiv nicht los.
Dazu kommt auch das veraltete IT-System. F√ľr ein Unternehmen, dessen ganze Arbeit auf einer stabilen Internetverbindung und schneller Technik beruht, ist hier definitiv viel zu viel fehlgeschlagen. Mal abgesehen von hausinterner Software, die schon seit √ľber 10 Jahren schon veraltet ist.
Zu Homeoffice Zeiten sind die Arbeitsbedingungen definitiv besser, man darf sich n√§mlich in den eigenen vier W√§nden bei einer besseren Internetverbindung stressen. Daf√ľr darf der Arbeitgeber jetzt einiges an Stromkosten sparen.

Kommunikation

Man erhält von Vorgesetzten nur jene Informationen, die gerade so zum Arbeiten ausreichen. Selbst dann muss selbstständig nachgehakt werden. Auch zwischen den Teams fehlen die Kommunikationsmöglichkeiten, da man kaum Zeit hat (bzw. wenn man nicht noch weitere Überstunden machen möchte).
Lob und Anerkennung behalten Vorgesetzte f√ľr sich, Kritik wird gerne laut und breit weitergetragen.
Man kann ruhig sagen: Kritik ist die einzige Kommunikationsform, die auch ankommt.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist auf jeden Fall da, Frauen wie Männer haben die gleiche Masse an Stress und das tagtäglich.

Interessante Aufgaben

Wenn man gerne täglich die gleiche Arbeit macht ohne Abwechslung dann ist das definitiv DER Job. Ansonsten sucht man vergeblich nach interessanten Aufgaben.

Nicht zu empfehlen

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei PRIME research international gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unkompliziertes Bewerbungsverfahren, relativ flexibel.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Kommunikation, keine soziale Verantwortung, schlecht funktionierende IT-Programme, verzögerte Arbeitsweisen, wenig Struktur, alles sehr chaotisch.

Verbesserungsvorschläge

Gewinnmaximierung ist in unserem kapitalistischen System zwar wichtig, um wettbewerbsf√§hig zu bleiben, allerdings sollte das Wohl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht darunter leiden. Immer mehr Arbeit auszulagern f√ľhrt zu noch chaotischeren und unstrukturierteren Arbeitsweisen, die Kommunikation wird sich zunehmend verschlechtern und die Qualit√§t der Arbeit wird weiter darunter leiden. Zufriedene Mitarbeiter arbeiten motivierter und eigenst√§ndiger. Ein gutes Image zieht Kunden an.

Arbeitsatmosphäre

Kaum Kontakt zu anderen Mitarbeitenden als Werkstudent. Oft wurde 1-2 Tage vor, zum Teil sogar erst nach Deadline h√§nderingend nach Unterst√ľtzung gesucht und Druck aufgebaut. St√§ndig zu wenig Mitarbeiter, sodass die meisten Mitarbeiter st√§ndig gestresst und wenig motiviert sind.

Image

Das Image und die Bewertungen, die ich hier gelesen habe, entsrpechen meinem eigenen Eindruck.

Work-Life-Balance

Eigentlich ein recht flexibler Job, andererseits wurde oft erst 2-3 Tage vor Deadline Bescheid gegeben, sodass es dann doch immer extrem stressig wurde und ich oft andere Dinge (z.B. f√ľr Pr√ľfungen lernen) hinten anstellen musste, da man seine direkten Kollegen dann auch nicht h√§ngen lassen m√∂chte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein = 0. Während der Corona-Pandemie, mitten im totalen Lockdown, wurden ohne Vorwarnung fast alle Werkstudenten- und Aushilfsstellen gestrichen und ins Ausland verlagert. In einer Situation in der ohnehin 2/3 aller Studierenden bereits ihren Job verloren haben und die Chance, schnell etwas Neues zu finden, gegen null geht.

Kollegenzusammenhalt

Die paar Kollegen, die ich kennengelernt habe, waren zwar sehr nett, aber auch immer gestresst (wg. regelmäßiger Überarbeitung) und dementsprechend launisch.

Arbeitsbedingungen

Lohn war etwas √ľber Mindestlohn, Arbeitszeiten recht flexibel.

Kommunikation

Kaum Feedback erhalten, wenig Austausch, viele Infos kamen bei mir gar nicht erst an, auf meine Anliegen wurde wenig bis √ľberhaupt nicht eingegangen.

Interessante Aufgaben

Sehr trocken und zäh.

Der letzte Arbeitstag bei Prime Research ist der wahrscheinlich gl√ľcklichste Tag in deinem Leben

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei PRIME Research international AG & Co. KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Am Arbeitgeber selbst nichts, aber die Kollegen sind wundervolle und interessante Menschen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Prinzipiell alles bereits erw√§hnte + alles was ich verdr√§nge, um mich nicht ungl√ľcklich zu machen.

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Leute einstellen
- √úberstunden bezahlen
- Mitarbeiter wie Menschen behandeln
- Besser Kommunizieren
- Höhere Löhne
- Bessere IT-Infrastruktur

Arbeitsatmosphäre

Die meisten Kollegen und Vorgesetzten sind prinzipiell sehr nett. Leider wirken sich die unfairen Arbeitsbedingungen und der viele Stress sehr auf das Klima aus.

Image

Das Image des Unternehmens ist sehr schlecht und stimmt definitiv mit der Realit√§t √ľberein. Jeder Mitarbeiter leidet unter den Arbeitsbedingungen und hat dementsprechend ein schlechtes Bild von der Firma. F√ľr diejenigen, die kununu-Bewertungen nicht so ernst nehmen und sich "erstmal selbst ein Bild machen wollen" sei an dieser Stelle gesagt: Lasst es!

Work-Life-Balance

Es gibt leider tagt√§glich unbezahlte √úberstunden, die man nicht mehr abbauen kann. So werden aus einer 40 Stunden Woche schnell auch mal 50 Stunden, und das dauerhaft. Die Arbeitszeiten sind je nach Bereich und Projekt verschieden. Generell gibt es Schichten ab 5 Uhr, und solche die bis 22 Uhr andauern. Aber auch bei den normalen Arbeitszeiten (9to6) kommt es h√§ufig vor, dass man spontan l√§nger bleiben - bis nach 24 Uhr - oder fr√ľher kommen - ab 4 Uhr - muss, um den Berg an Arbeit zu bew√§ltigen. W√§hrend der Kunde K√∂nig ist wird auf den Mitarbeiter leider wenig geachtet.
Es gibt etwas weniger Urlaub als √ľblich. Dieser muss genau geplant werden und geht zu vielen Zeiten im Jahr nicht.
Insgesamt wirkt sich dies alles beträchtlich auf die Gesundheit und Lebensfreude vieler Mitarbeiter aus.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man Verantwortung √ľbernimmt kann man 1-2 Stufen aufsteigen. Wenn man sich komplett zur Geisel von Prime Research macht auch weiter. Weiterbildungsm√∂glichkeiten gibt es hingegen keine.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt mag f√ľr Geisteswissenschaftler direkt von der Uni soweit ganz okay sein. Wer h√∂here Ambitionen hat, wird allerdings nicht gl√ľcklich. Gehaltserh√∂hungen werden gern vertagt oder ausgesetzt. Im Anbetracht der tats√§chlich geleisteten Arbeit ist das Gehalt im Endeffekt ein Witz.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist sehr gut. Dass sich jeder in der selben schlechten Lage befindet schweisst definitiv zusammen. Leider weiß das Unternehmen, dass niemand seine Kollegen auch nach Feierabend hängen lassen will, und nutzt dies aus.

Umgang mit älteren Kollegen

Alt wird bei Prime generell niemand, vorher stirbt man durch den Stress.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind sehr nett. Ihre Enscheidungen sto√üen allerdings auf wenig Verst√§ndnis und b√ľrden den Mitarbeitern zu viel auf. Entlassungen werden schlecht begr√ľndet. Generell wird h√§ufig von oben herab entschieden, und so findet man sich von einem Tag auf den anderen auch gern mal in einem ganz anderen Team wieder. Nachfragen oder Beschwerden werden einfach ignoriert oder abgetan. HR arbeitet prinzipiell gegen die Mitarbeiter.

Arbeitsbedingungen

Manche B√ľros sind okay, in anderen ist es √ľberf√ľllt und laut. Selten gibt es eine Klimaanlage. Die Computer sind in Ordnung. Andere Tools und Programme sind sehr fehleranf√§llig und es dauert ewig bis diese Probleme gefixt werden.

Kommunikation

Von einem Unternehmen aus dem Bereich PR/Kommunikation k√∂nnte man eigentlich auch eine anst√§ndige interne Kommunikation erwarten. Dies ist leider nicht der Fall. Hin und wieder gibt es News von den Firmenchefs. Informationen, die die einzelnen Mitarbeiter betreffen werden hingegen wie ein Geheimnis behandelt. Auch arbeitsrelevante Informationen werden schlecht und/oder gar nicht verbreitet und f√ľhren zu Problemen.

Gleichberechtigung

Das Geschlechterverh√§ltnis ist auch in F√ľhrungspositionen sehr ausgeglichen.
Weiterhin gibt es inhaltsleere Imagekampagnen die als Initiativen zu mehr Diversität verkleidetet sind.

Interessante Aufgaben

Je nach persönlicher Meinung empfindet man die Aufgaben als interessant oder nicht.
Es gibt häufig repetetive Aufgaben und standardisierte Berichte, die auf wenig Gegenliebe stoßen. Inhaltlich ist alles sehr sinnfrei.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht zukunftorientiert, erinnert an ein Ponzie-Scheme kontrolliert von Heuschrecken (Private Equity)

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei PRIME research international gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ab der dritten Woche komplett alleine in der Sp√§tschicht ohne Vorerfahrungen. T√§gliche Deadlines und "on-top" Aufgaben, keine bzw. mehr als zehn Jahre alte, fehleranf√§llige Softwarel√∂sungen sind leider Alltag. Echtzeit-Monitorings von Medien bedeutet manuelle Googlesuchen durchzuf√ľhren. In meinem Projekt haben im vergangen Jahr mehr Leute gek√ľndigt als neu angefangen, bzw. fast jeder, der nach mir anfing ist schon wieder weg.
In jedem Projekt sind permanen mindestens 3 Personen zu wenig angestellt um den Workload bewältigen zu können, ohne dass ein Krankheitsfall oder Urlaub gleich eine Krisensituation darstellen. Neue Stellen werden mit der Zusage von neuen Kunden versprochen, wodurch aber noch mehr Arbeit on top dazukommt und man wieder bei -3 Angestellten ist.

Work-Life-Balance

Newsmanager arbeiten entweder je nach Projekt ab 3, 4 oder 5 uhr morgens oder abends bis tief in die Nacht (auch Sa und So), regelmäßige 6 Tage Wochen und Überstunden werden vorrausgesetzt. Sozialleben, Sportvereine, etc. muss man reduzieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

gibt es nicht

Kollegenzusammenhalt

"Wir kriegen hier jeden rausgemobbt" oder "du sitzt schon auf dem Schleudersitz" sind nur ein paar Beispiele f√ľr den Umgang mit neuen Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Hängt vom jeweiligen Vorgesetzten ab. Von Superkommunikativ und gut organisiert bis "delegiert nur" und bei Kleinigkeiten mit Abmahnung drohen ist alles dabei.

Kommunikation

Findet so gut wie nie statt. Eine Schicht, wei0 oft nicht was die andere macht. Kritische Dinge (auch rechtlich fragw√ľrdige) werden nur m√ľndlich kommuniziert. Directors nutzen die Unwissenheit der Untergebenen gerne aus und geben nur so viele Informationen wie n√∂tig raus. Die Intransparenz hat System.

Gleichberechtigung

Sexistische Witze sind auch hier an der Tagesordnung, wenn mal keine Frau im Raum, bzw. deutlich mehr Männer da sind.

Interessante Aufgaben

könnte spannend sein wenn man die passende IT-Infrastruktur zur Bereitstellung der verkauften Produkte hätte und nicht immer wieder Arbeit on-top dazu käme.


Image

Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Als Berufseinsteiger nimmt man viel mit, mehr Wertsch√§tzung w√ľrde dem Unternehmen gut tun

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei PRIME Research international AG & Co. KG gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

- mehr (individuelle) Wertschätzung
- bessere Kommunikation √ľber alle Ebenen hinweg
- Mitarbeiter nach Leistung bewerten, nicht nach Connections/Beziehungen --> einigerma√üen einheitliche Standards f√ľr Bef√∂rderungen & Titel

Arbeitsatmosphäre

Kommt nat√ľrlich auf das Team & die Kollegen an, generell w√ľrde ich aber von einer eher bedr√ľckten Stimmung in der Firma sprechen. Wenn man mal gemeinsam Mittag macht oder nach dem Feierabend in einer gr√∂√üeren Gruppe zusammenkommt √ľberwiegt die Unzufriedenheit √ľber die allgemeine Arbeitssituation & h√§ufig auch √ľber die Vorgesetzten.

Work-Life-Balance

Aufgrund der hohen Eigenverantwortung und dem direkten Kundendruck teilweise wirklich nicht vorhanden. Bei mir der haupts√§chliche Grund zur K√ľndigung.

Karriere/Weiterbildung

Auch hier wird leider nicht investiert, was sich wieder mit der fehlenden Wertsch√§tzung deckt. Jedem Mitarbeiter (oder zumindest denen, die konkret danach fragen) eine Weiterbildungsma√ünahme im Jahr zu f√∂rdern w√ľrde sich finanziell immer noch mehr lohnen, als alle 1-2 Jahre Leute durch Unzufriedenheit zu verlieren, die man dann nach-besetzen und nochmal neu einarbeiten muss.

Kollegenzusammenhalt

Fr√ľher sehr stark, durch hohe Fluktuation & immer wieder neue Mitarbeiter (die h√§ufig auch nicht lange bleiben) ist aber auch der Zusammenhalt leider immer mehr geschrumpft. Teilweise "every man for himself" - auch wenn ein Kollege mit ad-hoc Auftr√§gen zugeh√§uft wird sehen einige einfach weg um ihren p√ľnktlichen Feierabend einzuhalten.

Vorgesetztenverhalten

Einige machen es besser, andere schlechter - hier wurde bei einigen einfach vers√§umt auf bestimmte F√ľhrungspositionen vorbereitet zu werden. Ist nat√ľrlich stark personenabh√§ngig, dennoch sollte hier als Unternehmen ein Mindeststandard gesetzt werden. Je nach Chef hat man dann auch eben schneller/langsamer eine Gehaltserh√∂hung oder einen neuen Titel bekommen, was nat√ľrlich zu Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern f√ľhrt (da gef√ľhlt nicht nach Leistung, sondern aufgrund von Beziehungen beurteilt wird).

Kommunikation

Es wird dran gearbeitet, generell unterdurchschnittlich. Auch wichtige Infos erreichen einen h√§ufig nur √ľber den Flurfunk. Bef√∂rderungen oder interne Ereignisse teilweise komplett intransparent.

Gleichberechtigung

Hier tatsächlich ein Lob, es gibt viele Frauen in höheren Positionen.

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind tatsächlich vielfältig (wie in jedem Job gibt's Routinearbeiten). Je nach Kunde & Themengebiet unterschiedlich spannend, wenn man Lust hat kann man aber viel mitnehmen und auch selbst gestalten.


Image

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

F√ľr den Berufseinstieg ganz okay, nicht zukunftsf√§hig

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei PRIME Research International GmbH & Co. KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Umgang mit der Corona Situation: Allen Mitarbeiten wurde innerhalb von 1-2 Wochen die M√∂glichkeit gegeben ihren Arbeitsplatz nach zu Hause zu verlegen. Sprich Laptop, Monitore, Docking-Stationen oder B√ľrost√ľhle.
- Flexibilität der Arbeitszeiten in der IT
- Engagement mancher Vorgesetzten, um die Arbeitsatmosphäre und Arbeitsweise zu verbessern.
Generell möchte ich noch erwähnen, dass diese Bewertung komplett unabhängig von der aktuellen Corona Situation abgegeben wurde.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Teilweise unehrlicher Umgang mit Kollegen/Untergebenen
- Keine Chancen auf Fort- oder Weiterbildungen oder Teilname an kostenlosen Konferenzen.
- St√§ndige √Ąnderungen von Priorit√§ten (welches man dann als "agile" Arbeitsweise verkauft).
- Intransparente Entscheidungen (sowohl von Unternehmensseite als auch von einigen Vorgesetzten)
- Einsparungen an den falschen Stellen. Es wird teilweise Geld "verbrand", was dann wiederum am Mitarbeiter eingespart wird.

Verbesserungsvorschläge

- Habt ein Ohr f√ľr die eigenen Mitarbeiter und nehmt deren Sorgen/Verbesserungsvorschl√§ge ernst: Es n√ľtzt nichts eine gro√üe Mitarbeiter-Umfrage von Great Place to Work zu veranstalten, um dann die Ergebnisse monatelang unter Verschluss zu halten und zu ignorieren.
- Investiert in die eigenen Mitarbeiter: Wie soll man (gerade in der IT) auf dem neusten Stand der Technik bleiben und neue Technologien benutzen, wenn man sich aus Budgetgr√ľnden nicht weiterbilden kann?
- Mehr (ehrliche) Kommunikation und somit Transparenz schaffen

Arbeitsatmosphäre

Die generelle und steigende Unzufriedenheit sp√ľrt man fast √ľberall.

Image

Au√üen Hui, innen Pfui! Man br√ľstet sich nur all zu gern mit unseren namhaften Kunden. Auch die S√§tze "Silicon Valley am Rhein-Main" und "Excellent in Communication" wurden in der Vergangenheit bei jeder Gelegenheit erw√§hnt.
Die Realität sieht allerdings komplett anders aus. Kommunikation gibt es in der Regel nur ganz selten und Prime Research ist von Silicon Valley genau so weit entfernt, wie das Silicon Valley vom Rhein.

Work-Life-Balance

In der IT herrscht meiner Meinung nach eine gute Work-Life-Balance. Da es keine Kernarbeitszeiten gibt, ist man sehr flexibel. Arztbesuche oder andere Termine sind dadurch während der Arbeitszeit vereinbar.
Auch Homeoffice ist bis zu einem bestimmten Maß erlaubt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Immerhin √Ėkostrom, das war's aber auch.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind seit zwei bis drei Jahren aus Budgetgr√ľnden gestrichen!

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt in den Teams ist positiv hervorzuheben. Man weiß, dass man im selben Bot sitzt und die agilen Arbeitsmethoden mit regelmäßigen Retrospektiven helfen dabei, dass man sich dessen bewusst wird.
Team√ľbergreifend sieht das teilweise schon etwas anders aus. Verantwortlichkeiten werden oft hin und her geschoben.

Vorgesetztenverhalten

Kommt ganz klar auf den Vorgesetzten an. Einige sind super kommunikativ, organisiert, fair in der Behandlung der Mitarbeiter und versuchen dem Team f√ľr die Arbeit alle n√∂tigen Steine aus dem Weg zu r√§umen.
Andere widersprechen sich mehrmals in ihren Aussagen, leiten Informationen h√§ufig √ľber Flurfunk weiter oder scheuen das pers√∂nliche Gespr√§ch.

Arbeitsbedingungen

An der Arbeitsplatz-Ausstattung gibt es eigentlich nicht zu meckern. Man bekommt Laptops, die auf einem aktuellen technischen Stand sind und zwei Monitore.
Bei den Räumlichkeiten gibt es allerdings viel Verbesserungspotential:
Es gibt ein (!!!) klimatisiertes B√ľro im ganzen Geb√§ude. Im Sommer ist in manchen R√§umen die Hitze nur mit einer Vielzahl von Ventilatoren ertragbar. Zudem verf√ľgt die K√ľche nur √ľber einen K√ľhlschrank (es gab mal einen Zweiten - der wurde aus Kostengr√ľnden nach einem Defekt nicht ersetzt).
Im Winter sind regelm√§√üig die Heizk√∂rper in den B√ľros defekt.
In den Toiletten gibt es teilweise √ľber mehrere Tage keine Seife.

Kommunikation

Die Kommunikation "von oben nach unten" findet - wenn √ľberhaupt - nur tr√∂pfchenweise statt. Offizielle Jour Fixe finden immer unregelm√§√üiger statt. St√§ndig wird Verbesserung in der Kommunikation versprochen, aber nur selten werden diese Versprechungen langfristig eingehalten.

Gehalt/Sozialleistungen

Von Kollegen*innen mit Kind wei√ü ich, dass es Zuschuss f√ľr die Kita gibt.
Ansonsten ist das Gehalt Branchendurchschnitt (kommt auf die Verhandlung an).
Gehaltserh√∂hungen sind in den letzten beiden Jahren aus Budgetgr√ľnden gedrosselt oder ausgesetzt worden.

Gleichberechtigung

Es ist kein Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Angestellten bzgl. Aufstiegschancen erkennbar.

Interessante Aufgaben

Kommt auf das Team und die Projekte an. Es gibt Projekte, welche mit zukunftweisenden Technologien arbeiten und abwechslungsreiche Aufgaben/Problemstellungen bearbeiten.
Es gibt aber auch Teams, welche veraltete Software mit fragw√ľrdiger Architektur supporten m√ľssen.

Hätte ich doch nur auf die Warnungen gehört ...

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei PRIME Research International GmbH & Co. KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Stringenter und unkomplizierter Bewerbungsprozess. Das war es aber auch schon.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben. Am meisten √§rgere ich mich √ľber mich selbst, dass ich die vielen negativen Bewertungen hier im Vorfeld nicht ernst genug genommen habe. Das h√§tte mir einige Erfahrungen erspart, die ich lieber nicht gemacht h√§tte.

Verbesserungsvorschläge

Eindeutig: mehr Wertsch√§tzung allen Mitarbeitern gegen√ľber. Es ist eine einfache Rechnung: Angemessen bezahlte Mitarbeiter, die sich wohl- und wertgesch√§tzt f√ľhlen, arbeiten besser und lieber f√ľr ihren Arbeitgeber. Das macht sich im Zweifel auch mit niedrigeren Krankenst√§nden bemerkbar. Zudem sollte endlich Homeoffice auch offiziell als Goodie beworben werden und nicht als Ausnahme.

Arbeitsatmosphäre

Stress pur, permanenter Zeitdruck, teilweise dauerschlecht gelaunte Kollegen und Vorgesetzte. Chaotische Einarbeitung, teilweise widersprechen sich die Vorgaben, wie die Dinge bearbeitet werden sollen, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht.

Image

Schlecht, was mich inzwischen nicht mehr wundert. Hat trotzdem einen gewissen Status aufgrund fehlender direkter Konkurrenz auf dem Markt.

Work-Life-Balance

Positiv: Schichtdienst muss man m√∂gen, man wird dar√ľber aber auch bereits im Vorstellungsgespr√§ch aufgekl√§rt, sodass man wei√ü, worauf man sich einl√§sst.
Negativ: Unerw√§hnt bleibt zun√§chst, dass man aufgrund der permanent d√ľnnen Personaldecke gerne mal Doppelschichten oder auch Wochenenden durcharbeiten muss. Ein Privatleben sollte demnach am besten gar nicht erst vorhanden sein.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung gab es laut Kollegen nicht (kostet ja Geld). Um die Karrierechancen beurteilen zu können, war ich nicht lange genug Teil des Unternehmens.

Gehalt/Sozialleistungen

Wer gut verhandelt, verdient meist auch nicht schlecht. Dazu braucht es aber auch Erfahrung beim Verhandeln, die die meisten Mitarbeiter dort (Uniabsolventen und Anfänger) noch nicht haben. Daher insgesamt eher unterdurchschnittlich, betrachtet man das Gesamtpaket mit Urlaub, Überstunden usw.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Einerseits gibt es einige wirklich tolle, freundliche Kollegen, die das Ganze einigermaßen erträglich machen. Andererseits traf ich aber auch auf ein paar Exemplare, die sich mehr als einmal im Ton vergreifen und neue Kollegen sehr herablassend behandeln. So wird das nichts!

Umgang mit älteren Kollegen

√Ąltere Kollegen sind offenbar Mangelware. Laut Flurfunk sollen in der Vergangenheit √§ltere Mitarbeiter, sofern sie deutlich langsamer als ihre jungen Kollegen arbeiteten, auch schon mal rausgemobbt oder gleich gek√ľndigt worden sein. W√ľrde passen, ich habe jedenfalls keine Kollegen jenseits der 40 dort kennengelernt.

Vorgesetztenverhalten

Habe vielfach Besseres erlebt. Ich pers√∂nlich hatte weniger zu leiden, allerdings gab mir der Umgang einiger Vorgesetzten mit anderen Kollegen manchmal sehr zu denken. Nat√ľrlich stehen die verantwortlichen Damen und Herren auch unter Druck, aber ein Mindestma√ü an Respekt und H√∂flichkeit sollte selbstverst√§ndlich sein. Und ein bisschen weniger Selbstgef√§lligkeit st√ľnde der einen oder anderen F√ľhrungskraft ebenfalls gut zu Gesicht.

Arbeitsbedingungen

Nicht doll. Gro√üraumb√ľro, hinsichtlich hygienischer Aspekte √§u√üerst fragw√ľrdig. Man wei√ü nie, wer vorher am heutigen Arbeitsplatz gesessen hat, da dieser durch den Schichtdienst st√§ndig wechselt. Ich habe jedenfalls bei Arbeitsbeginn immer erst mal mit Sagrotan desinfiziert und den Monitor abgestaubt.

Kommunikation

Wenn etwas nicht so l√§uft wie erwartet, wird gerne direkt und r√ľcksichtslos ‚Äěkommuniziert‚Äú (bis hin zur umgehenden K√ľndigung). Sonst eher nicht, auch bei wichtigen, relevanten Neuigkeiten bleibt man in der Vorgesetztenriege lieber unter sich. Schlimm ist, dass man innerhalb des Teamleiterkreises tats√§chlich der Meinung ist, das Betriebsklima sei total super. Wer das glaubt, macht sich selbst etwas vor, zumal das Unternehmen massive Probleme hat, Leute zu rekrutieren und vor allem gute Mitarbeiter zu halten.

Gleichberechtigung

Hier konnte ich keine Diskrepanzen erkennen.

Interessante Aufgaben

Anfangs durchaus, im Laufe der Zeit stellen sich die allermeisten Aufgaben als monoton, standardisiert und wenig interessant heraus. Positiv ist, dass man durch die Recherche automatisch immer auf dem neusten Stand des Weltgeschehens bleibt.

IT: Flexibel, locker, zentral jedoch ohne Zukunft und Weiterbildung. Durch Aufkauf: Amerikanische Arbeitskultur.

3,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei PRIME research international gearbeitet.

Wof√ľr m√∂chtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Schnelle Reaktion hin zu Homeoffice. Dank Laptops und VPN ist dies auch gut machbar. Gleitzeit, somit flexibel von Zuhause aus machbar.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

K√ľrzungen.

Arbeitsatmosphäre

locker

Work-Life-Balance

wenn es hart auf hart kommt arbeitet man wie ein Tier. Ansonsten sehr flexibel.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

√Ėkostrom, ansonsten nichts merkbares.

Karriere/Weiterbildung

Keine Weiterbildungsm√∂glichkeiten. Kurse werden nicht geboten, Zeit wird daf√ľr nicht gegeben.

Umgang mit älteren Kollegen

√Ąltere Kollegen gibt es nicht.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsger√§te sind gut. Handy kriegt man auch, wenn man eins braucht. R√§umlichkeiten eher nicht so. Seife fehlt oft, und im Sommer sind die B√ľros w√§rmer als 36 Grad.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehaltserh√∂hung wird idR ausgesetzt. Lohn wird p√ľnktlich ausgezahlt. Eher unter Regionalem Durchschnitt.

Gleichberechtigung

Branchenbedingt eher nicht viele Frauen in der IT


Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

Ich hoffe ich werde später mal was Besseres finden ...

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei PRIME research international gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zentrale Lage
Dienstags gab es immer Obst

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Umgang mit Mitarbeitenden
Verhalten von Vorgesetzten
Arbeitsatmosphäre
Kommunikation im Team und zwischen den Teams
Kommunikation √ľber Ziele und Visionen

Verbesserungsvorschläge

In Summe: Mehr Wertsch√§tzung f√ľr Mitarbeitende.
Was hier von Menschen verlangt wird entspricht in keinstem Sinne dem, wie sie behandelt werden.

Arbeitsatmosphäre

Als Werkstudent ist es durchaus √ľblich, eine Stunde nach einem geeigneten Arbeitsplatz zu suchen, was immerhin f√ľr etwas Abwechslung und Bewegung bei der Arbeit sorgt.

Die B√ľror√§ume sind sehr lieblos eingerichtet. Das B√ľro von Stromberg ist dagegen eine echte Wohlf√ľhl-Oase. Ein m√§nnlicher Kollege meinte mal, dass es im M√§nner-Bad seit einiger Zeit schimmeln w√ľrde, au√üerdem wurde eine M√§useplage lange ignoriert.

Image

Außen hui, innen pfui fasst es sehr gut zusammen.

Work-Life-Balance

5 Sterne f√ľr Work, 0 Sterne f√ľr Life ergeben einen Stern in Summe. K√∂nnte man auf dieser Plattform auch null Sterne vergeben, w√§ren sie hier wohl am angebrachtesten.

Als Werkstudent ist es eher entspannt, was dort aber von Festangestellten verlangt wird, wird mir hoffentlich später nie im Berufsleben begegnen (setzt voraus, dass ich dort nicht nochmal arbeiten werde, aber keine Sorge, das wird's nicht geben).

Karriere/Weiterbildung

Regelmäßig wird Werkstudenten eine Übernahme angeboten, wahrscheinlich aber auch nur, weil diese bisher noch nichts besseres gesehen haben. Sonst ist die individuelle Karriereförderung anscheinend stark von persönlichen Sympathie-Aspekten des Vorgesetzten abhängig.

Gehalt/Sozialleistungen

Unbezahlte √úberstunden waren nur bei Festangestellten an der Tagesordnung. Gleichbehandelt wurden Festangestellte und Werkstudenten jedoch bei fehlendem 13. Gehalt oder Weihnachtsgeld.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es scheint nicht zu reichen f√ľr Automobil- und Pharmakonzerne zu arbeiten. M√ľlltrennung ist dort ebenso ein Fremdwort wie Heizen bei geschlossenen Fenstern.

Von einer ehemaligen Kollegin habe ich erfahren, dass als Gesundheitsmaßnahme an einem Tag empfohlen wurde, die Treppen zu steigen, statt den Aufzug zu nehmen ... Wenn man bedenkt, dass andere Unternehmen Yogakurse anbieten oder E-Bikes mitfinanzieren, ist es fast schon frech, dass als Leistung des Arbeitgebers darzustellen.

Kollegenzusammenhalt

Da alle im gleichen (sinkenden) Boot sitzen, ist die Stimmung unter den Kollegen erstaunlich gut. Einzelne tr√ľben gerne mal (absichtlich) die Stimmung, aber das kann auch bei grunds√§tzlich guten Arbeitgebern passieren.

Umgang mit älteren Kollegen

Nie welche gesehen, was f√ľr sich sprechen m√ľsste.

Vorgesetztenverhalten

Ich dachte es war bei mir eine Ausnahme, dass Vorgesetzte sich nicht vorstellen, einen auf dem Flur nicht gr√ľ√üen und auch nicht bedanken, wenn man ihnen die T√ľr aufh√§lt. Im Gespr√§ch mit anderen, kam aber schnell heraus, dass dies anscheinen die √ľbliche Umgangsform dort ist.

Arbeitsbedingungen

Ich fordere keine Google-Schaukeln oder Facebook-Sitzsäcke wie im Sillicon Valley, aber eine funktionierende Tastatur und eine Klimaanlage bei 40 Grad im Sommer, könnten evtl. meine persönliche Produktivität fördern.

Kommunikation

Zu meinem Erstaunen findet die Kommunikation zu den Festangestellten ähnlich schlecht statt, wie zu Werkstudenten. Bei diesem Kommunikationsunternehmen liegt der Schwerpunkt eindeutig mehr auf Unternehmen als auf Kommunikation.

Gleichberechtigung

Da alle Mitarbeiter ähnlich schlecht behandelt werden, kann man hier durchaus von Gleichberechtigung sprechen.

Interessante Aufgaben

Namenhafte Kunden lassen nicht √ľber monotone Aufgaben hinwegsehen.

Ausgewogene Work/Work-Balance bei extrem geringer Wertschätzung

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei PRIME research international gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die zentrale Lage in Mainz. Wasser gibt es normalerweise umsonst.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass Wertschätzung nicht stattfindet und Kritik an offensichtlichen und strukturellen Missständen persönlich genommen wird und der Stolz der Firma verletzt wird. Als Ex-Angestellter kann ich sagen, dass man um ein faires Arbeitszeugnis betteln muss. Ich musste vier Versionen korrigieren und neu anfordern, bis mein Anforderungsprofil, Titel und Geburtsdatum korrekt wiedergegeben wurden und Punktuation, Grammatik sowie Orthografie stimmten.

Verbesserungsvorschläge

Prime sollte mehr nach Innen h√∂ren und Wertsch√§tzung f√∂rdern, die sich nicht immer in h√∂heren Geh√§ltern ausdr√ľcken l√§sst. Die Mitarbeiter haben oft sehr gute und konstruktive Verbesserungsvorschl√§ge und legen sich f√ľr den Erfolg des Unternehmens und die Kunden wirklich enorm ins Zeug. Das sollte man nicht f√ľr selbstverst√§ndlich nehmen.

Arbeitsatmosphäre

Meistens herrscht hoher Leistungsdruck, der zu viel Stress und √Ąrger f√ľhrt.

Image

Eigentlich sollte man meinen, dass Prime aufgrund der gro√üen Kunden ein positives Image hat, aber ich kenne niemanden, der einem Freund oder Verwandten eine ausgeschriebene Stelle empfehlen w√ľrde. Im Gegenteil: Bekannte fragen angesichts des Stresses und der Arbeitszeiten im Newsbereich nur, weshalb man sich das alles antut.

Work-Life-Balance

Obwohl man kein Arbeitshandy bekommt, sollte man besser stets erreichbar sein. Andernfalls l√∂ffelt man am n√§chsten Tag (morgens um 4 Uhr) die Suppe aus, die √ľberforderte Kollegen oder ver√§rgerte Kunden einem eingebrockt haben. Bereits genehmigter Urlaub wird schnell in Frage gestellt, weil h√§ufig Leute k√ľndigen und so die √úberbr√ľckung von Personalengp√§ssen zum Tagesgesch√§ft geh√∂rt. Das Sozialleben leidet darunter enorm.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden nicht angeboten oder finanziert. Man kann sich durch ein abnormes Pensum an Überstunden positiv hervortun und wenn man mit dem Vorgesetzten klarkommt auch aufsteigen. Den besten Schritt, den man landen kann, ist von Prime weg und hin zum Kunden, was durchaus vorkommt. Dadurch, dass man mit neuen Aufgaben von Tag 1 ins kalte Wasser geworfen wird, lernt man auf Friss-oder-Stirb-Manier eigenständig zu arbeiten, was nie verkehrt ist.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist branchen√ľblich vllt. sogar √ľberdurchnschnittlich f√ľr die Branche, aber in Deutschland ist die Zahl der Wettbewerber auch √ľberschaubar

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unterst√ľtzung von Fair Trade ist mir nicht untergekommen, ebensowenig wie konsequente M√ľlltrennung.

Kollegenzusammenhalt

Im Newsbereich beginnt der Arbeitstag um 4 Uhr morgens. Man ist gezwungen ein starkes "Wir" zu entwickeln, um damit klarzukommen. Im Endeffekt ist der Zusammenhalt unter den Kollegen mit der einzige Grund, der so viele Leute so lange bei Prime hält.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir w√§re keine Diskriminierung auf Grund von Alter bekannt, was auch daran liegen k√∂nnte, dass im Newsbereich eigentlich bis auf ein paar Ausnahmen niemand jenseits der 35 arbeitet, weil alle nach gesch√§tzten 4 Jahren wieder k√ľndigen.

Vorgesetztenverhalten

Mangelhafte Kommunikation und das Erwarten von 13-Stunden-Schichten sprechen f√ľr sich. Vorgesetzte im Newsbereich begr√ľ√üen es, wenn man krank zur Arbeit kommt (statt gar nicht) und tadeln Mitarbeiter, die darauf hinweisen, dass man kranke Kollegen lieber nach Hause schicken sollte.

Arbeitsbedingungen

Eine monatelange Ratten- und M√§useplage wurde ewig ignoriert. Es ging soweit, dass mehrere Kollegen Rattenkot am Arbeitsplatz fanden und auch dann dauerte es noch lange, bis seitens des Unternehmens reagiert wurde. Intern entwickelte IT-Systeme fallen oft aus, was zu mehr Stress f√ľhrt. Kurzfristige Kundenw√ľnsche m√ľssen immer erf√ľllt werden, egal wie lange die Kollegen schon am Arbeiten sind.

Kommunikation

Ziele und Aussichten werden schlecht bzw. gar nicht kommuniziert. Es gab eine Mitarbeiterbefragung durch Great Place 2 Work, deren Auswertung eine gef√ľhlte Ewigkeit dauerte. Die Kommunikation der Ergebnisse und Ma√ünahmen lief dann schleppend. Neue F√ľhrungspersonen werden nicht angek√ľndigt und nicht vorgestellt sondern, wie es sich f√ľr echte Vorgesetzte geh√∂rt, einfach "vorgesetzt".

Gleichberechtigung

Weibliche Kollegen berichten davon, dass Frauen bevorzugt werden. Ich konnte keine krasse Ungleichbehandlung feststellen.

Interessante Aufgaben

Man hat i.d.R. große Unternehmen als Kunden und bekommt einen interessanten Einblick in die Kommunikationsabteilungen dieser Unternehmen. Je nach dem, wie gut man mit dem Vorgesetzten gestellt ist, wird man mit auf Kundentermine genommen und darf dort auch präsentieren.

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