Die schlimmsten 9,5 Monate meiner beruflichen Laufbahn
Arbeitsatmosphäre
Ganz schlimm:
- Bei Kundenbesuchen werden die Mitarbeiter nur als Staffage benötigt
- Es ist kein Ausdruck von Qualität bei einer Agentur, wenn es einfach 20 interne Feedbackschlaufen gibt (es macht keinen Eindruck beim Kunden wenn er eine v13 bekommt)
- völlig veraltete Ausstattung: z.B. ist das Regenbogenrad ein ständiger Begleiter, weil die Rechner kaum Excel geöffnet bekommen
- über agiles Arbeiten wurde sich vom Vorgesetzten lustig gemacht
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Billigheimer
Karriere/Weiterbildung
Kein Interesse von Seiten des Betriebes, dass Mitarbeiter sich entwickeln, dementsprechend kein Budget für Fortbildungen.
Vorgesetztenverhalten
In den 20 Jahren meines Beruflebens habe ich selten etwas fachlich so wenig konstruktives und allgemein wenig wertschätzendes erlebt.
Arbeitsbedingungen
Die 5 Jahre alte Macs passen zur Billo-Ikea-Ausstattung der Agentur. Einer der Kunden ist eine große Eismarke und einmal in der Woche wurde dann Ja-Eis gekauft. Passt zu der traurigen Veranstaltung, die freitags nach Arbeitsschluss stattfindet: Afterworkdrinks, bei denen nach einer halben Stunde des pflichtbewussten wie unangenehmen Beisammenstehens, alle Mitarbeiter*innen nur noch weg wollen. Kein On-Boarding, keine Feedback-Gespräche, Keinerlei Wertschätzung.
Kommunikation
viele Luft nach oben:
- Fehler werden nicht konstruktiv kritisiert, sondern "na da musst du aber noch mal ran" kommentiert. Und auf die Nachfrage was denn der ToV sein sollte, in meinen 9 Monaten nie beantwortet wurde. Nie ist auf Verbesserungsvorschläge eingegangen worden.
Interessante Aufgaben
Hätte es sein können, war es nicht.