Leider stimmen die Firmenwerte nicht mit der Realität überein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Kantine
- Moderne Büros
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Kommunikation
- Vorgesetztenverhalten (teils auch aggressiv/laut im Wort - eigene Empfindung)
- Zeitenregelung
Verbesserungsvorschläge
Die Geschäftsleitung sollte meiner Meinung nach wieder etwas bodenständiger und empathischer werden. Es wäre, finde ich, schon ein guter Anfang, wenn man mal eine Mitarbeiterbefragung macht, ernst nimmt und angeht. Zudem sollten die Leute mit viel Erfahrung und Know-How in der Firma gehört werden, das kam mir oft nicht so rüber. Für eine respektvolle und wertschätzende Verabschiedung, finde ich, gehört eine persönliche Verabschiedung dazu.
Arbeitsatmosphäre
Die meisten Kollegen:innen sind wirklich sehr nett und hilfsbereit. Leider wird jedoch sehr viel Druck auf einen ausgeübt, obwohl die meisten Abteilungen mittlerweile meiner Ansicht nach unterbesetzt sind.
Kommunikation
Die Kommunikation untereinander, also zwischen den Abteilungen, fand ich leider oft mangelhaft.
Kollegenzusammenhalt
In meiner Abteilung war der Kollegen:innenzusammenhalt wirklich sehr gut.
Work-Life-Balance
Es wird mit flexiblen Arbeitszeiten geworben, wobei ich darunter etwas anderes verstehe. Die Stempeluhr geht im 15 Minuten-Takt, außer in der Früh, da soll sie angeblich „arbeitnehmerfreundlich“ sein, da sie minutengenau stempelt. Wäre es arbeitnehmerfreundlich müsste sie ebenfalls im 15 Minuten-Takt stempeln, sodass sie auch mal beim Kommen abrundet und nicht nur beim Gehen, finde ich.
Vorgesetztenverhalten
Aus unserer Sicht wirkten die gesetzten Ziele häufig sehr ambitioniert. In Gesprächen haben wir uns des öfteren eine faire Behandlung, Kommunikation auf Augenhöhe und eine realistischere Einschätzung der Belastung gewünscht. Trotz Unterbesetzung haben wir viel stemmen können, jedoch war dies gefühlt immer noch nicht genug. Zudem kam, dass Kritik oft schnippisch, in kurzen Sätzen, missverständlich (ich wusste oft garnicht, was das für einen Hintergrund hatte) und über Teams-Chat geschrieben wurde… Unser Vorgesetzter hat meiner Einschätzung nach leider wenig Bezug und Fachwissen in unserer Abteilung gehabt, was aus meiner Sicht zu Vorgaben geführt hat, die für unser Team fachlich teils schwer nachvollziehbar waren. Die kommende Unterbesetzung wurde gefühlt ignoriert und sehr launisches Verhalten (mein Empfinden) war an der Tagesordnung. An meinem letzten Arbeitstag hat er mir nicht mal die Hand geben können. Sehr kindisches Verhalten meiner Meinung nach leider. Soviel zum Firmenwert „jeder einzelne ist wertvoll“.
Interessante Aufgaben
Die Firma hätte hinsichtlich Marketing viel Potenzial. Gefühlt kam aber immer mehr Bürokratie dazu. Was die Geschäftsleitung sich in den Kopf gesetzt hatte, musste egal wie umgesetzt werden und das am besten zeitnah und „quick & dirty“ - so kam es rüber. Wir haben uns in manchen Situationen gewünscht, dass unser fachliches Wissen bei Entscheidungen/Vorgaben stärker einfließt. Als meine Kollegin sagte, dass sie schwanger sei und somit für uns eine Vollzeitkraft wegfallen würde, reagierte unser Vorgesetzter erst auf mehrmalige Nachfrage unsererseits, wie wir das nun alles mit 1ner Vollzeit und 1ner Teilzeit stemmen sollten mit „bitte überlegt euch, wie ihr die Aufgaben auf euch aufteilen könnt“. Ich fühlte mich hängen gelassen und frustriert. Ich hätte mir gewunschen, dass er zuerst auf uns zukommt und uns unterstützt bzw. motiviert.
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Seit einem Jahr haben, was ich mitbekommen habe, sehr viele gekündigt. Die Stimmungen in den Abteilungen ist leider sehr schlecht, finde ich. Mitarbeiter werden nicht gehört bzw. diejenigen die gekündigt haben sollen ruhig gehen, sie haben sich „gegen die Firma gestellt“ - so kam es rüber.