4 von 21 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv ist, dass das Unternehmen jung und kreativ bleibt. Die Mitarbeiterevents sind schön, das Sportangebot kann sich sehen lassen und der „Schlemmerfreitag“ ist ein fester Lichtblick in der Woche. Flexible Arbeitszeiten sorgen für etwas Luft im Kalender, es gibt netten Merch, und Fellfreunde dürfen mitgebracht werden – was die Bürostimmung spürbar verbessert #emotionalsupportanimal.
Schlecht finde ich vor allem das ewige und nervige Zeitenbuchen, das Lohnmodell mit der Mitarbeiterbewertung durch Andere und den Umgang in Krisen oder bei persönlichen Schicksalsschlägen. Dabei ist Revolte nur so gut wie seine Mitarbeiter – vielleicht sollte man wieder mehr Wert auf Eignung und Qualität statt auf reine Quantität setzen. Und als kleiner Denkanstoß: Mit mehr Wertschätzung – sei es in Worten oder auch finanziell – wären manche guten Mitarbeiter vermutlich noch da.
Vielleicht motivierte, lernbereite Mitarbeiter noch gezielter fördern, anstatt ihnen zu oft unnötige Hürden in den Weg zu stellen. Mehr Vertrauen in eigenständiges Arbeiten könnte hier viel bewegen – und auch ein etwas unkomplizierterer Umgang mit der Zeiterfassung würde Freiraum schaffen. Für alternative Modelle gäbe es sicher kreative Lösungen. Ein Plus an Wertschätzung könnte ebenfalls viel bewirken. Und: Präsenz zeigen, auch wenn es um schwierigere Gespräche geht – dann aber mit einem wertschätzenden und wohlwollenden Ton.
Die meiste Zeit herrscht eine lockere, freundliche Atmosphäre – fast so, wie es in den bunten Folien zu den Unternehmenswerten versprochen wird. „Real Talk“ und „Partner in Crime“ klingen dort wie aus einem Start-up-Motivationsbuch, sehen illustriert auch richtig schick aus, funktionieren in der Praxis aber eher wie ein Kunstprojekt: schön anzuschauen, wenig alltagstauglich. Hinter den Kulissen wird lieber geflüstert als „real“ geredet, Entscheidungen betreffen einen oft erst dann, wenn sie längst gefallen sind, und das „Partner in Crime“-Gefühl endet spätestens dort, wo es kompliziert wird – dann ist man plötzlich nur noch eine Zahl, die sich leicht aus den Akten streichen lässt.
Die Work-Life-Balance ist auf dem Papier durchaus attraktiv: 37,5 Stunden statt der üblichen 40 – ein kleiner Bonus an Freizeit, der sich sehen lassen kann.
Wer wachsen, sich entwickeln und seine Motivation ausleben möchte, sollte sich lieber eine Firma suchen, in der Eigeninitiative nicht permanent gebremst oder mit zusätzlichen Steinen im Weg belohnt wird. Falls du allerdings lieber im Ruhemodus arbeitest, idealerweise aus einer völlig anderen Branche kommst und keinerlei Vorkenntnisse mitbringst, bist du hier goldrichtig – dann wirst du nämlich gern unterstützt.
Das Gehalt ist okay und man versucht den Ausgleich über verschiedene Events zu schaffen – die bisher wirklich schön waren, dank der tollen Kollegen, die es organisiert haben.
Der Kollegenzusammenhalt hat in meiner Zeit dort eine interessante Entwicklung hingelegt – leider rückwärts. Anfangs war echter Teamgeist spürbar: Man hatte Spaß miteinander, konnte Probleme offen ansprechen, sie gemeinsam aus der Welt schaffen und sich danach sprichwörtlich wieder in den Armen liegen. Heute übt man sich stattdessen im feinsinnigen Konkurrenzdenken, in der Angst, sich Fehler einzugestehen, und in der Kunst, niemanden „zu persönlich“ zu kritisieren – stattdessen lieber bei Dritten schlechtreden. Trotzdem gilt: Wenn man konkret Hilfe braucht, findet sich fast immer jemand, der bereit ist, mit anzupacken.
Prinzipiell sind es coole, oft auch humorvolle Menschen mit gutem Herz, die ohne Frage etwas erreicht haben. Leider scheinen sie sich dabei manchmal auf weniger hilfreiche Ratgeber zu verlassen und den Wert von Bildung und Fachlichkeit nicht immer im Blick zu haben. Wertschätzung und Förderung kommen dabei häufig zu kurz, und das Schubladendenken lässt gelegentlich selbst Offensichtliches unbeachtet. Und wenn es doch einmal zu unschönen Themen kommt, neigt man eher dazu, den Blick abzuwenden, anstatt die Dinge offen und konstruktiv anzugehen.
Im Schnitt herrscht eine sehr lockere und familiäre Atmosphäre und den meisten ist der Zusammenhalt im Team spürbar wichtig. Für mich war das Kollegium wie eine zweite Familie. Gleichzeitig hätte ich mir von der Führungsebene gewünscht, dass sie präsenter ist.
Wirkt regional schon bekannt. Hat allerdings - meiner Meinung nach - ein Abgrenzungsproblem mit einer ortsansässigen und rechtsradikale Gruppierung "Chemnitz Revolte" und es wird kein Handlungsbedarf gesehen.
Eich finde es wird auf alle und jeden Rücksicht genommen. Die Arbeitszeiten sind - neben festen Meetings oder Terminen - sehr flexibel. Ich persönlich kann nicht klagen.
Man kann super mit den Unternehmen wachsen und es gibt super Entwicklungsgespräche mit der HR-Abteilung wo individuell an einem gearbeitet wird.
Ist denke für Chemnitz okay bis gut.
Also sozial sehe ich schon das "Laufen gegen Krebs" und der hauseigene Verein unikero der sich für benachteiligt Kinder einsetzt. Wie sozial fair und nachhaltig der Einkauf und Produktion ist kann ich nicht 100% verifizieren, jedoch spielt das - meiner Meinung nach - intern in der Kommunikation keine Rolle. Aktionen für den Umweltschutz fallen mir nicht wirklich ein, außer vielleicht die Nutzung von E-Autos.
Ganz großer Pluspunkt. Es gab tolle Teamevents und mir fallen auf Anhieb mehrere schöne Momente ein.
Betriebszugehörigkeit wird schon geehrt. Home-Office-Möglichkeiten gibt es auch. Betriebliche Altersvorsorge würde ich hier auch mit darunter zählen. Ich kann nicht klagen.
Für mich ein ambivalentes Thema: Einerseits herrscht eine lockere, persönliche Stimmung – man ist schnell per Du und der Umgang ist entspannt. Andererseits hätte ich mir häufiger klarere Zielsetzungen und eine konsequentere Aufgabenverteilung gewünscht. Kleinere Themen geraten schnell in Vergessenheit, und in kritischen Momenten wird oft nochmals nachgefragt, was manchmal den Eindruck erweckt, dass nicht aufmerksam genug zugehört wurde.
An Ausstattung hat es nicht gefehlt.
Die Transparenz und Kommunikation ist definitiv vorhanden und was kommuniziert werden muss wird auch kommuniziert. Die Kommunikation unter Kollegen ist, meiner Meinung nach, sehr locker und offen. Ob jetzt explizit wirklich der Unternehmenswert #realtalk in allen Ebenen gelebt wird kann ich ehrlicherweise nicht ganz einschätzen. Die digitale Kommunikation mit der Führungsetage wirkt manchmal wie eine Einbahnstraße - weil keine Antwort kommt oder die Nachricht für den anderen zu lang waren.
Meiner Erfahrung nach spielen Geschlecht, sexuelle Identität, Hautfarbe oder sozialer Hintergrund bei der Revolte keine Rolle – Gleichberechtigung wird hier wirklich gelebt, was ich sehr positiv finde. Meiner Meinung nach gibt es allerdings Tendenzen, dass persönliche Nähe zur Führungsebene den Eindruck entstehen lässt, manche Personen würden unabhängig von Leistung bevorzugt wahrgenommen.
Absolut. Mein Tätigkeiten waren sehr vielfältig und Abwechslungsreich.
Ein Gleitzeit oder Homeoffice Modell wäre angebracht - besonders für kreative Stellen. Wenig Zeit für Kreativarbeit, da der Agenturalltag laufen muss.
Weiterbildungen auf Eigeninitiative. Aufstiegschancen gibt es jedoch keine.
Gehalt wird nicht als Motivation gesehen, sondern als etwas, was man sich hart erarbeiten muss. Nicht zeitgemäß auf einem Arbeitnehmermarkt
Hier fehlt es etwas an Struktur
Großraumbüros muss man jedoch mögen.
Die Revolte hat ein sehr junges Team mit flachen Hierarchien, was die Arbeit und Kommunikation sehr erleichtert.
Teilzeitmitarbeitern werden bestmöglich individuelle Arbeitszeiten eingerichtet. Im Allgemeinen würde ein Gleitzeitmodell die Work-Life-Balance deutlich verbessern.
Die Möglichkeit der Weiterbildung ist gewünscht und wird aktiv gefördert. Hier ist Eigeninitiative gefragt. Große Aufstiegschancen hat man bei der Revolte jedoch nicht.
Die Vorgesetzten verhandeln sehr hart. In manchen Bereichen wären leistungsabhängige Zuschüsse zur Motivation wünschenswert. Eine betriebliche Altersvorsorge ist in Planung.
Wir sind noch am Anfang, aber es wird versucht vieles möglich zu machen. Die Vorgesetzten sind aufgeschlossenen gegenüber nachhaltigen Ideen.
Der normale Alltagswahnsinn, aber für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Die Vorgesetzten sind sehr bemüht um das Wohl der Mitarbeiter und haben immer ein offenes Ohr, doch fehlt es in manchen Situationen an Führung und Erfahrung.
Die Revolte bietet ein sehr schönes, modernes Arbeitsumfeld. Allerdings ist ein Großraumbüro nichts für lärmempfindliche Mitarbeiter.
Gute und offene Kommunikation mit flachen Hierarchien. Allerdings muss man gelegentlich Geduld und Hartnäckigkeit mitbringen.
Die Aufgagen sind sehr vielfältig, doch mangelt es im kreativen Prozess oft an Zeit, sodass das Potenzial einiger Aufgaben nicht ganz ausgeschöpft werden kann.