1 von 1 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Der Lohn kommt einigermaßen pünktlich und es gibt einen Volo-Beauftragten.
Unklare Kommunikation, fehlende Feedback-Kultur, steile Hierarchien, wie hier mit Krankheit umgegangen wird (immerhin habe ich mich sogar auf der Arbeit angesteckt), utopische Erwartungen an Volontäre im ersten Lehrjahr.
Junge Auszubildende mehr wertschätzen. Klarere Kommunikation und ein fester Ausbildungsplan statt Willkür.
Das Arbeitsumfeld wirkt zuerst freundlich und aufgeschlossen, ist aber eigentlich toxisch positiv. Es gibt keine klare Kommunikation, die Mittagspausen werden oft am Scheibtisch gemacht und bei der Betriebsratsitzung habe ich gemerkt, dass die Chefetage eigentlich gar nicht weiß, wie es den meisten Redakteur*innen wirklich geht.
Die meisten Führungspositionen sind durch Männer besetzt. Es gibt im Unternehmen keine People of Colour. Es handelt sich um ein Familienunternehmen. Das heißt, wenn man wirklich nach oben möchte, geht das leider nur mit sehr viel Glück und Engagement oder wenn man mit der Geschäftsführung verwandt ist.
An sich ok, allerdings wurde von mir erwartet, auch außerhalb meiner regulären Arbeitszeit völlig willkürliche Zusatzaufgaben zu erfüllen.
Die Firma hält sich an die Tarife, es gibt außerdem Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Es gab keinen Ausbildungsplan und die Person, die mich angewiesen hat, war selbst noch nicht lange Journalist und hat fachfremd studiert. Bei Nachfragen konnten oft keine genauen Erklärungen geliefert werden. Viel mehr wurde von mir oft erwartet alles schon ab Ausbildungsmonat zwei zu können.
Der Seitenbau und das Verfassen von Texten haben Spaß gemacht, allerdings habe ich mich wegen der fehlenden Kommunikation oft unwohl gefühlt.
Der Bereich, in dem ich eingesetzt war, hat mir zwar erlaubt, schnell nach Learning-by-doing-Prinzip den Seitenbau zu lernen und ab und zu eigene Texte zu schreiben, allerdings habe ich die meiste Zeit am Schreibtisch verbracht und kaum etwas zu Schreib- und Rechercheprozessen lernen dürfen.
Die Arbeit war stellenweise sehr monoton aber dafür mental anstrengend. Ich habe hauptsächlich Pressemeldungen redigiert, was zwar auch eine wichtige Aufgabe ist, aber keine befriedigende Ausbildung, bei der man wirklich von allem etwas lernt.
Die Kollegen an sich sind nett, allerdings kann man nicht von Respekt reden, wenn ein Arbeitgeber einem zusätzliche dauerhafte Aufgaben außerhalb der Arbeitszeit gibt und einem bei der zweiten Krankmeldung feuert. Volontäre dieser Zeitung erhalten ihren Laptop und ihr Handy auch erst nach Ablauf der Probezeit, was in den ersten drei Monaten suggeriert "Beweise dich erstmal, bevor wir dich als Mitglied dieser Redaktion sehen". Ich wäre wirklich gerne, als ich krank geworden bin ins Homeoffice, leider wurde mir das nicht ermöglicht. Stattdessen wurde ich ohne Vorwarnung, ohne vorheriges Gespräch und mit 39 Grad Fieber von einem Kurrier gefeuert.