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1 von 1 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r

Führung durch Angst – Willkür, Druck und Misstrauen am Arbeitsplatz

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Redakteurin in Berlin gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hunde dürfen mit ins Büro genommen werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

s. o.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima ist von Misstrauen und Kontrolle geprägt. Beispiel: Volontäre verbringen oft den ganzen Tag am Telefon. Obwohl drei Büroräume ungenutzt sind, wird es nicht gern gesehen, wenn man sie nutzt. Stattdessen soll man stets sichtbar sein und zu viert in einem kleinen Büro arbeiten – eine Situation, die konzentriertes Arbeiten erschwert.

Arbeitszeiten

Es wird mit Homeoffice geworben, doch tatsächlich steht es hauptsächlich langjährigen Mitarbeitern zur Verfügung. Volontäre dürfen es frühestens nach sechs Monaten und nur in Ausnahmefällen nutzen. Selbst für Arzttermine muss Urlaub genommen werden.

Ausbildungsvergütung

Mindestlohn

Die Ausbilder

Feedback wird zwar gegeben, doch Rückfragen, Verbesserungsvorschläge und eigene Ideen sind unerwünscht.

Spaßfaktor

Volontäre übernehmen viele Aufgaben, werden aber kaum wertgeschätzt. Die Redaktion ist unterbesetzt – zwei Teilzeitausbilder betreuen drei Volontäre. Der hohe Druck seitens der Führung belastet das gesamte Team, doch niemand traut sich, offen darüber zu sprechen.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Chefredakteurin hat ständig neue Ideen, die um jeden Preis umgesetzt werden müssen. Selbst langjährige Mitarbeiter bewegen sich vorsichtig um sie herum und stellen nur zögerlich Rückfragen.

Volontäre übernehmen sämtliche Aufgaben, die auch Redakteure erledigen. Klare Anweisungen gibt es jedoch oft nicht – stattdessen wird darauf verwiesen, sich ältere Beispiele anzusehen und intuitiv zu erkennen, wie bestimmte Formate aufgebaut werden sollen. Ein unnötiger Umweg und eine ineffiziente Nutzung von Ressourcen, anstatt Aufgaben direkt und klar zu kommunizieren.

Respekt

Der respektvolle Umgang mit den Volontären lässt zu wünschen übrig. Bereits nach zweimaligem Krankheitsausfall wird eine Kündigung in Aussicht gestellt, und es wird nach der Krankheitsursache gefragt – ein Eingriff in die Privatsphäre, der über das Zulässige hinausgeht.


Karrierechancen

Variation

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