2 von 7 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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2 Werkstudent:innen bei Sporticus haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 1,7 von 5 Punkten bewertet.
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2 Werkstudent:innen bei Sporticus haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 1,7 von 5 Punkten bewertet.
Man kann das Studio kostenlos nutzen.
Ich habe es so empfunden, dass die geleistete Arbeit zwar hin und wieder von Einzelnen gelobt wurde, allerdings wurde auf Verbesserungsvorschläge und neue Ideen nicht eingegangen. Es wurde mir dann immer nur erzählt, was denn schon alles gemacht wird und wie toll es ist dort zu arbeiten, aber sich wirklich ernsthaft mit Kritik auseinderzusetzen hat nicht stattgefunden. Es fand keine anständige Einarbeitung statt und man musste regelmäßig die Arbeit von Kollegen übernehmen, wenn diese ausgefallen sind, was leider häufig vorkam. Dazu zählten auch Tätigkeiten für die ich überhaupt nicht qualifiziert war. Zuletzt hieß es dann noch, das wir zusätzlich Reinigungsaufgaben im Therapie- und Sportbereich zu übernehmen haben, da die Stunden der Reinigungskräfte aus Kostengründen reduziert wurden. Alleine aus hygienischen Gesichtspunkten ist es fragwürdig, das Gesundheitspersonal dazu zu verplichten diese Aufgaben zu übernehmen. Normale Nachbereitung der Therapieräume, wie Liegen desinifizieren, ist selbstverständlich, aber Böden wischen und Waschbecken putzen eher nicht.
Die Mitarbeiter, die während meiner Zeit gegangen sind, haben keine positiven Worte gefunden. dem würde ich mich anschließen.
Man sammelt nicht unbedingt etliche Überstunden und wird auch regelmäßig darauf hingewiesen, dass man ja nicht zu früh kommen oder viel später gehen sollte. Kommt es doch mal vor, dass z.B. die Nachbearbeitung der Patienten an einem Tag etwas länger dauert, muss man sich rechtfertigen und bekommt im Zweifel die angefallene Zeit nicht gutgeschrieben. Urlaubsplanung findet immer nur in Absprache mit den anderen Kollegen statt. In der Physio ist es fast nicht möglich, dass zwei Leute parallel in den Urlaub starten. Außerdem wurden mir als Urlaubsanspruch nur die gesetzlich festgesetzten 24 Tage im Jahr angeboten.
Sie werben zwar, damit aber findet letztlich nicht statt (ich meine aus Kostengründen).
Gehalt kam bei mir immer pünktlich. Die Höhe des Gehalts hat sich v.a. nach unten orientiert. Man hat gemerkt das an jeder Stelle gespart werden muss und dann am ehesten bei den Mitarbeitern. Auch wurde unter den Mitarbeitern ausgetauscht, dass die Höhe der Gehälter zwischen den einzelnen Personen stark variierte. Gleichzeitig hat einem die Chefetage immer wieder versichert, dass es keine Unterschiede gäbe um dann in die Realtivierung zu wechseln und zu begründen warum XY mehr Urlaubstage oder einen höheren Lohn erhält. Zusätzliches wie Unterstützung bei Mobilitätskosten oder Prämien kamen nicht vor.
In meiner Zeit habe ich mich mit den meisten Kollegen gut verstanden und auch Freundschaften geknüpft. Solange die Führungsetage nicht involviert war, gab es ein recht friedliches und freundschaftliches Miteinander.
Es gab kaum ältere Mitarbeiter und bei denen die Vorort waren habe ich nicht mitbekommen, dass diese sonderlich stark fachlich gefördert wurden.
Die Vorgesetzen haben in meiner Wahrnehmung zumeist unreflektiert, unorganisiert und unprofessionell gehandelt. Auf Kritik haben sie mit ewig langen Rechtfertigungsversuchen reagiert ohne einmal über das Gesagte wirklich nachzudenken.
Das Studio ist modern, leider ist es an einer stark befahrenen Straße gelegen, was manchmal auch innerhalb des Hauses als störend empfunden werden kann. Der Pausenraum ist leider sehr sehr klein und wirkte auf mich oft etwas dreckig. Gleichzeitig dient der Pausenraum häufig als Arbeitsort für andere Kollegen, da dort ein PC stand. Häufig war es auch so, dass man während seiner Pause von der Chefetage zu arbeitsrelevanten Themen angesprochen wurde. Im Sommer konnte man sich glücklicherweise in den Innenhof setzen. Da war es ganz angenehm.
Mein persönlicher Eindruck war, dass die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungsetage an allen Ecken und Enden fehlerhaft ablief. Ich kann mich insofern den vorherigen Bewertungen auf dieser Plattform anschließen. Es wurde entweder gar nicht kommuniziert oder wenn dann hinterrücks. Es ist mir zu Ohren gekommen, dass abschätzig über die Arbeit von Mitarbeitern gesprochen wurde und eben auch einiges an Lästerei stattfand, um dann nach außen hin als sehr freundlich, fast "kumpelhaft" aufzutreten. Ich wurde mit den Worten verabschiedet, dass es (Zitat) "kein menschlicher Verlust sei", wenn ich meine Arbeit dort beende und das die Arbeit, die ich dort geleistet habe "unbrauchbar" gewesen sei. Geschmack liegt gewissermaßen im Auge des Betrachters, allerdings sollte dies auf eine professionelle Art und Weise der Kommunikation persönlich an den Mitarbeiter weitergegeben werden und nicht in großer Runde zu Tisch getragen, ohne das die betroffene Person sich verteidigen kann.
Das man allen ein Fitnessstudio-Vertrag aufzwingen soll, einem sogar beigebracht wird, welche Argumente man bringen sollte, um Kunden zu überreden. Jeder Mitarbeiter ist automatisch auch im Vertrieb, werden die gewünschten Zahlen nicht erreicht, wird man vor dem ganzen Team darauf hingewiesen.
Qualifikationen und Zulassung sind nebensächlich, jeder kann hier jeden Kurs geben, auch ohne zureichende Einweisung. Ob die Kurse den Kunden tatsächlich helfen oder vielleicht doch eher schädigen, wird nie geprüft. Hier ist jeder sich selbst überlassen.
Von der Leitung wird immer mit einem familiären Verhältnis geworben, die Professionalität geht dabei komplett verloren und der Druck auf die Mitarbeiter nimmt nie ab. Konstante Spannungen machten es nicht angenehmer.
Man kann spontane Dienstplanänderungen absprechen, jedoch kommen auf einen selbst auch viele Vertretungen und Einsprüche zu. Vorallem auch Kurse, die man eigentlich gar nicht leiten kann.
Unter den Umständen ruft man sich zusammen, doch durch den konstanten Mitarbeiterwechsel ist das Team stets im Wandel und kommt nie zur Ruhe.
Probleme werden runtergespielt, Kritik kaum bis gar nicht angenommen, es werden einem die Worte im Mund verdreht. Unter dem Vorwand, dass die Vorgesetzten die Verantwortung übernehmen, müssen die Mitarbeiter Aufgaben erledigen, die teils nicht rechtens sind. Mitarbeiter werden teilweise als Kunden von Kursen eingeschrieben, um über deren Krankenkassen zusätzliche Einnahmen zu generieren. Es werden einem Aufgaben aufgezwungen, mit denen man nicht einverstanden ist oder für die man gar nicht zuständig wäre. Verträge werden teilweise komplett ignoriert und umgangen.
Kaum Rückzugsraum für Mitarbeiter, vor allem für das Flächenpersonal. Wird absichtlich nicht ermöglicht, damit Personal 'gezwungen' ist, mit Kunden zu interagieren.
Partizipation ist hier ein Fremdwort. Kritik oder Vorschläge werden von der Leitung abgelehnt. Hauptsache die eigenen Ansichten durchsetzen und möglichst viel Einnahmen generieren, egal ob auf Kosten der Mitarbeiter.
Frauen werden gerne eingestellt, sofern sie jung, sportlich und attraktiv aussehen. Sie dienen als Köder für männliche Kunden, werden dabei aber von Kollegen oder auch den Vorgesetzten echt widerlich behandelt. Sexuelle Kommentare und unerwünschtes Flirten sind hier keine Seltenheit.