Stahl Immobilien- und Verwaltungs GmbH als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Finger weg von diesem Arbeitgeber mit fehlendem Branchen-Know-How

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Kompetenz des direkten Vorgesetzten kommt auch zum Ausdruck, wenn Mitarbeiter für ihren Abteilungsleiter aufgrund von Unwissenheit beispielsweise neue Ordner in Windows anlegen, in Google Suchanfragen starten oder die in Excel gezogene Summe mit dem Taschenrechner nachrechnen müssen. Solche Themen kosten Zeit und Nerven.
Hier sollte dringend die Besetzung der Stellen überdacht werden. Ein selbstständiges Arbeiten, welches in anderen Firmen essentiell und ausdrücklich erwünscht ist, ist so nicht möglich. Dies zeigt auch die Fluktuationsrate innerhalb der Abteilung.

Verbesserungsvorschläge

Teilweise kann man den Eindruck bekommen, dass Mitarbeiter in höherer Stellung ihre Stelle im Unternehmen ausschließlich der familiären Beziehung zur Personalabteilung zu verdanken haben. So wird man schnell vom Bock zum Gärtner gemacht. Es wird mehr als deutlich, dass Vitamin B in diesem Unternehmen wichtiger ist, als Fachwissen und Führungs- bzw. Sozialkompetenz. Aufgrund fachlicher Inkompetenz und Unwissenheit wird annähernd jeder Vorgang ausgesessen. Wenn dies nicht mehr geht, wird vertuscht. Alternativ wird der jeweilige Fall dem Familienangehörigen in der Personalabteilung vorgelegt, welcher die Bearbeitung dann vornimmt und das weitere Vorgehen festlegt. Diese Inkompetenz geht so weit, dass die Mitarbeiter der Abteilung nicht einmal E-Mails verschicken dürfen, ohne diese zuvor dem Abteilungsleiter vorzulegen, der dies wiederum durch die Personalabteilung absegnen lässt, obwohl hier fachlich in keinster Weise eine Verbindung zum Sachverhalt ersichtlich ist. Wenn der entsprechende Familienangehörige durch Urlaub o.ä. nicht zur Problemlösung beitragen kann, wird das Thema erst einmal auf Eis gelegt und nicht weiterbearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Scheint freundlich, ist es aber nicht.
Jeder wartet nur auf Fehler, die er den anderen Mitarbeitern dann kommunizieren kann.
Dies wird auch anhand der Fluktuation deutlich: 5 Mitarbeiter innerhalb von 2 Jahren in einer 3-Mann-Abteilung sprechen Bände.

Kommunikation

Generell nur Klatsch und Tratsch. Überwiegend wird (gerade auch von Personen der Führungsebene) über ehem. Mitarbeiter hergezogen. Ganz „in“ scheint hier zu sein, Daten vom Diensthandy ehemaliger Mitarbeiter, welches u.a. auch zur privaten Nutzung ausgehändigt wurde, zu durchforsten. Hoch im Kurs stehen hier besonders private Fotos, die sich noch auf dem Handy befinden. Hier sollte sich vor allem die IT Abteilung sowie die Personalabteilung einmal Gedanken machen, welchen Stellenwert der Datenschutz im Unternehmen noch hat. Interne Kalender-Thematik störend: Ein Kalender für alle Mitarbeiter. Ständig muss man Terminen zustimmen, die einen selbst nicht betreffen. Fraglich ist vor allem, dass Mitarbeiter auch priv. Termine in diesen Kalender eintragen und von allen anderen Mitarbeitern freigeben lassen müssen. Abteilungsleiter verschwinden mit Kolleginnen gerne in der Garage, um sich über andere Kollegen der Abteilung auszulassen. Jegliche Kommunikation mit Kollegen wurde nach kürzester Zeit vom Abteilungsleiter untersagt. Ein fachlicher Austausch ist hier nicht gewünscht. Eisiges Schweigen über 8 Stunden ist nur schwer zu ertragen und trägt nicht zu pos. Betriebsklima bei.

Kollegenzusammenhalt

Bestens, wenn es darum geht, andere Kollegen in einem schlechten Licht dastehen zu lassen. Hier denkt jeder, er habe die Weisheit mit Löffeln gefressen und jeder stellt sich über den anderen. So stellen sich bei Team-Projekten auch gerne mal Kollegen in den Vordergrund, die die Arbeit nicht geleistet haben.
Neuen Kollegen wird vom direkten Kollegen bereits innerhalb der ersten Arbeitswoche eine Kampfansage gemacht. Mitgeteilt wird ganz klar, dass man keine Unterstützung bzw. Einarbeitung zu erwarten hat und auch keine Fragen zu stellen hat. Schließlich habe der Kollege sich auch alles selbst aneignen müssen. Dies wird von der Abteilungsleitung und Geschäftsleitung trotz mehrmaligem Hinweis darauf unterstützt. Im Bewerbungsgespräch wird seitens der Geschäftsleitung eine gründliche Einarbeitung zugesichert.

Vorgesetztenverhalten

Nicht nachvollziehbar. Hier findet gerade ein Generationenwechsel statt. Der Senior gibt nach und nach an die jüngere Generation ab. Diese geht aufgrund fehlender Erfahrung den Weg des geringsten Widerstands. Bei Krankmeldung sind PC Passwörter an Personalabteilung auszuhändigen. Am ersten Arbeitstag nach der Krankheit stellt man dann fest, dass das Passwort an den Kollegen weitergegeben wurde und dieser im fremden Namen Termine (u.a. zu Betriebsfeiern) etc. zugesagt hat. Dieses Vorgehen ist mehr als fragwürdig und unseriös. Man wird für Fehler verantwortlich gemacht, die während der Krankheitsphase durch andere passiert sind. Widerspruch wird generell vor allem von der älteren Führungsgeneration nicht geduldet. Hier wird es dann auch laut und unfreundlich.

Interessante Aufgaben

Nein

Gleichberechtigung

Wiedereinsteigerinnen werden nicht fair behandelt und bekommen von anderen Mitarbeitern die Aufgaben übertragen, die sie selbst nicht erledigen wollen. Ganz getreu dem Motto: entweder man gibt sich damit zufrieden, oder man kann gehen.
Ungemütlich macht man es solchen Mitarbeitern auch, wenn sie trotz Familie keine mehrwöchige Urlaubszeit genehmigt bekommen, oder wenn doch, dann nur mit tagweiser Unterbrechung.

Arbeitsbedingungen

Neubau mit großen Fensterfronten, der für eine zwei Klassen-Gesellschaft errichtet wurde. Die oberen Büros sind sehr gut ausgestattet und verfügen über Klimageräte und eine Gemeinschaftsküche mit funktionierenden Geräten. Das Büro im EG verfügt über keine Klimaanlage, was im Sommer dazu führt, dass es trotz Ventilator schnell einmal 30 C im Büro hat. Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden im Sommer gehören zum Alltag. Die Spülmaschine im unteren Büro wird aufgrund Geruchsbelästigung kaum mehr benutzt. Kümmern tut sich keiner. Kaffeemaschine muss, obwohl sie nur vom Abteilungsleiter genutzt wird, regelmäßig von den Mitarbeitern gesäubert und entschimmelt werden. Wenn die Milch, die ebenfalls von den Mitarbeitern nicht genutzt wird, im Kühlschrank sauer wird, sind die Mitarbeiter dafür zuständig, neue zu besorgen. Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr tragbar und sollte dringend überdacht werden! Arbeitsplatzbeleuchtung viel zu grell. Technik ist (falls von der IT eingerichtet) auf dem aktuellen Stand. Hier muss man oft drei oder vier Mal Bescheid geben, dass man die benötigte Software bekommt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein wird hier nicht besonders großgeschrieben. Man kauft zwar ausschließlich umweltfreundliche Bio Produkte, das allgegenwärtige Thema Digitalisierung scheint jedoch noch nicht angekommen zu sein. So wird jede einzelne Mail (teilweise mehrmals) ausgedruckt und in verschiedene Papierordner abgelegt bzw. wandert anschließend direkt in den Papierkorb.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt kommt pünktlich, ist jedoch im Branchenvergleich unterdurchschnittlich.
Zusätzlich vereinbarte Leistungen, werden mal erbracht und mal nicht. Hier ist man einer starken Willkür ausgesetzt.

Karriere/Weiterbildung

Karriere kann man hier besonders dann machen, wenn Vitamin B im Spiel ist. So wird man trotz fehlendem Know-How zur Führungsperson ernannt.
Das neu eingeführte Computerprogramm kennen die Mitarbeiter nur durchs Ausprobieren. Dies führt dazu, dass viele mögliche Features überhaupt nicht genutzt werden, die jedoch die tägliche Arbeit erleichtern würden. Zeit zum Lesen des Handbuches bleibt beim Tagesgeschäft nicht. Schulungen finden nicht statt, da dies damit verbunden ist, dass die Mitarbeiter für 2 Tage nicht im Büro wären. Thema wurde daher seitens der Abteilungsleitung sowie der Geschäftsleitung schnell wieder unter den Tisch gekehrt. Auf dass man weiterhin Briefe und Rechnungen schreibt, die das System per Mausklick erstellen kann.
Die Geschäftsleitung ist sich darüber bewusst, dass entsprechende Weiterbildungen durch die Mitarbeiter wahrgenommen werden sollten. Gerne werden auch Infos zum Datenschutz als solche „Weiterbildungen“ deklariert.