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Steuerkanzlei 
Silvia 
Korner
Bewertung

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Klein aber fein

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Man isst zusammen mit der Chefin an einem Tisch zu Mittag und kann mit ihr über Gott und die Welt sprechen. Fehler werden zwar konstruktiv besprochen, aber es gibt keinen für Steuerberater so typischen "Einlauf". Das kleine Team harmoniert super und es wird durchaus auch mal geratscht :)

Kommunikation

Wenn man etwas wichtiges anzusprechen hat, dann macht man das. Bisher bin ich noch nie auf taube Ohren gestoßen. Ganz im Gegenteil, ich bin sogar teilweise auf mehr Verständnis gestoßen als erwartet. Aufgrund der kurzen Dienstwege ist es auch schwer einer ordentlichen Kommunikation auszuweichen

Kollegenzusammenhalt

Wenn man in den Urlaub geht, erledigt man seine Arbeit zwar selbst so gut wie möglich vorher, aber wenn man halt mal zum Lohnstichtag nicht da ist, dann werden die Löhne ohne Murren ganz selbstverständlich im restlichen Team verteilt. Sogar die Chefin packt mit an.

Work-Life-Balance

Wenn man auf 40 Stunden pro Woche angestellt ist, werden 40 Stunden pro Woche von einem erwartet. Keine Sekunde mehr. Wenn man von sich aus mehr arbeiten möchte, um die Überstunden z.B. später abfeiern zu können, bespricht man das mit der Chefin. Geeinigt hat man sich bisher noch immer. Muss man mal spontan früher gehen, sagt man kurz Bescheid und arbeitet die versäumte Zeit einfach nach.

Vorgesetztenverhalten

Die Chefin arbeitet in jeder Sparte mit. Sie macht Buchführungen, Löhne, Bilanzen und Steuererklärungen immer noch laufend selbst und bildet sich regelmäßig fort. Sie ist keine wie viele andere Steuerberater, die vor 20 Jahren mal Ahnung hatten und jetzt nur noch diktatorisch Geld scheffeln und um den Schein zu wahren die Besprechungen mit den Mandanten zusammenpfuschen. Eigene Fehler werden zwar direkt und eindeutig besprochen, aber noch kein einziges Mal ist sie dabei laut geworden.

Interessante Aufgaben

Da es eine recht kleine Kanzlei ist, ist das Fallspektrum zwar begrenzt, wenn man sich gut anstellt und engagiert ist, darf man aber auch die Chefsachen übernehmen.

Gleichberechtigung

Es gibt eine ganz klare Hierarchie. Die Chefin ist Chefin. Alle anderen sind Angestellte. Weitere Abstufungen gibt es nicht. Natürlich weiß der eine mal mehr als der andere, aber die bloße Buchführungskraft ist nicht weniger Wert als der Steuerfachwirt.

Umgang mit älteren Kollegen

Da es keine wirklich alten Kollegen gibt und die Chefin die Älteste ist, muss niemand auf Gebrechen des anderen aufpassen. Natürlich könnte die eine Kollegin locker die Mutter der anderen sein, man behandelt sich aber freundschaftlich als gäbe es keine Unterschiede

Arbeitsbedingungen

Es dürfte etwas mehr auf Ergonomie und BGM geachtet werden, aber man darf die eigenen Aufträge größtenteils eigenständig organisieren und abarbeiten. Eigenständiges Denken ist Pflicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wie gesagt, es dürfte bessere Bildschirme und Möbel geben, aber dass in einem so kleinen Betrieb kein hauseigener Masseur vorbeikommt ist ja auch verständlich :)

Gehalt/Sozialleistungen

Da die Preise äußerst günstig sind, generiert man nicht übermäßig viel Umsatz. Gehaltserhöhungen müssen zwar nicht hart erkämpft werden (wenn man sich nicht total schlecht anstellt) aber man verdient definitiv in größeren Kanzleien deutlich besser. Also wirklich sehr deutlich. Das nimmt man aber gerne in Kauf, da der Rest absolut stimmt.

Karriere/Weiterbildung

Seminare werden problemlos übernommen, solange es um ein oder zwei Tage geht. Möchte man jedoch den Fachwirt oder Berater in Vollzeit machen, ist man in der falschen Kanzlei. Mehrere Monate Fehlzeit können vom restlichen Team einfach nicht ausgeglichen werden.

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