14 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv:
Freundliche Gesprächsatmosphäre und strukturierte Case Study-Aufgabe
Marke STIHL hat Strahlkraft und einen guten Ruf im Markt
Fachabteilung zeigte Interesse und Engagement
Negativ:
Stelle seit über einem Jahr unbesetzt → das spürt man im Prozess deutlich
HR wirkte teils unvorbereitet: große Händler im Landmaschinenbereich nicht bekannt, Kritik an kleineren Händlern wurde abgeblockt
Gatekeeper-Haltung: HR dominiert, Fachbereich wirkt eher machtlos
Fragen gingen tief ins Private. HR (Familie, Großeltern etc.), sogar Ehrenamt wurde kritisch abgefragt → wirkte eher wie Grauzone als professionelles Interview
Handout zur Case Study wurde nicht angenommen HR → als Bewerber ein klares Signal mangelnder Wertschätzung
Kultur eher „Dienst nach Vorschrift“: Gebäude und Parkplätze ab 17:20 Uhr leer, gleichzeitig erwartet man, dass Bewerber „brennen“ und jedes Detail der Firma kennen
Organisation: Sicherheitspersonal ließ Bewerber trotz Pünktlichkeit warten, Termine begannen mehrfach verspätet.
Auf meine Bemerkung, dass ich zum zweiten Mal da sei, meinte der Sicherheitsmitarbeiter nur: „Alle guten Dinge sind hier drei.“ – für ein Premium-Unternehmen ein schwaches Bild.
Kleine Details im Trainingszentrum (Improvisationen in der Werkstatt, Spinnenweben an Fenstern, Laub in Grünanlagen, nicht funktionierender Mähroboter vor HR-Büro) passen nicht zum Premium-Anspruch
Interne Infos zu Mitarbeitenden (Konflikte, Body-Mass-Index, Einstellung) wurden erzählt → ebenfalls nicht Premium
Homeoffice-Regelung wirkt aus der Zeit gefallen (max. 6 Tage pro Monat). Präsenz ist wichtig, aber moderne Führung misst Ergebnisse, nicht Parkplatzzeit
Fachabteilung kontaktierte parallel über LinkedIn und gab Tipps für das zweite Gespräch → wirkt unkoordiniert und unprofessionell
Dresscode: Als Bewerber im Anzug zu erscheinen, während alle Gesprächspartner casual (teilweise in Jeans) kamen, passt nicht zum Premium-Anspruch einer Marke. Selbst bei meinen alten Arbeitgeber war Standard mindestens Jeans + weises Firmenhemd.
Feedback zur Absage war standardisiert und nicht individuell, nach zwei intensiven Gesprächen enttäuschend
Fazit:
Die Stellenausschreibung könnte lediglich um die Komponenten der verbundenen Ausstattung (Notebook, Mobiltelefon, Fahrzeug) erweitert werden.
Dennoch war ich mit dem gesamten Bewerbungsprozess hochzufrieden.
Meine Bewerbung entsprach zu 100% der ausgeschriebenen Stelle. Dazu wurde mir eine Standard-Mail als Absage geschickt. Als ich 20 Minuten nach Erhalt der Mail bei HR (Stihl) anrief und gerne näheres zu der Absage wissen wollte, teile man mir in einem unhöflichen Ton mit: "Wer sind Sie überhaupt? Woher soll ich wissen, wem ich vor 20 Minuten geschrieben habe?" Als ich weiterhin freundlich erwiderte, dass ich doch zu 100% der Ausschreibung entspreche hörte ich folgendes: "Uns fehlen die Resourcen, uns mit jedem Bewerber zu beschäftigen und außerdem habe ich keine Zeit, mich mit Ihnen zu unterhalten." Ich verabschiedete mich erstaunt - nahezu entsetzt - und wünschte der Firma Stihl keinen Fachkräftemangel. Der daraufhin mir entgegengebrachte Satz lautete: "Wir sind die Firma Stihl, bei uns herrscht nie Fachkräftemangel, denn wir haben immer eine sehr große Auswahl."
Mein Verbesserungsvorschlag an die Firma Stihl bzw. die Person, die am anderen Ende der Telefonleitung sprach: Freuen Sie sich über Bewerber, die sich verbessern möchten und denen Ihre Meinung wichtig ist, anstatt diese mit unverschämten Aussagen und ausfälligen Bemerkungen zu verkraulen. Darüber hinaus sollten Sie sich doch besser mit Fachkräftemangel beschäftigen, denn dieser herrscht definitiv in Ihrer Personalabteilung.
Ich vermute, dass dieser Vorschlag nicht bei den Entscheidern ankommen wird, denn die Personalabteilung selbst wird die Kritiken hier lesen.
Es war ein positives Erlebnis, offene, respektvolle und angenehme Atmosphäre. Aber sonst sehr gute und angenehme Fragen. Auch hat mich der Arbeitsplatz, Ausstattung, Kantine sehr begeistert. Ich hatte mich aber für eine andere Stelle in einem anderen Unternehmen entschieden, wo ein bisschen mehr Sahne auf dem Eis war. Ich würde mich wieder dort bewerben! Hat einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen.
Sich darüber im Klarenwerden, ob man wirklich jemaden benötigt oder ob man nur aus Imagegründen sich mal melded. Es kann nicht sein, dass man nach einer Absage zwar kurzfristig die Stellenanzeige zurück nimmt, doch dann ein Wochenende später genau die gleiche Stelle mit dem Selben wortlaut wieder bringt. Hier ist wohl etwas schief gelaufen.
Training on the Job durchführen. Die Firma hat einfach nur eine riesen Wunschliste und behandelt seine Bewerber wie Massenware. Man sollte sich fragen, wo denn das Unternehmen herkommen soll, das einem eine derartige Erfashrung bieten könnte. Wenn sich ein Maurer bei Ihnen bewirbt, dann würde der auch nicht mit seinem Eigenem Baukran auf das Vorstellungsgespräch kommen, um die Baustellen zu inspizieren.
Guter, offener und transparenter Umgang im gesamten Prozess. Dort wird man noch ernst genommen und gut behandelt. Man spürt sehr den familiären Flair und hat von Anfang an ein sehr aufgehobenes Gefühl.
Keine Verbesserung, sehr freundlicher Kontakt.
Gibt keine. Ich wurde sehr schnell kontaktiert und man ging individuell auf meinen Lebenslauf ein, so wie ich es noch nicht erlebt habe. Meine Ansprechpartnerin hat sich viel Zeit genommen, selbst als wir im Gespräch festgestellt haben, dass mein Werdegang nicht passt zur Position. Ich habe viele hilfreiche Tipps erhalten für meinen weiteren Weg und bedanke mich für das Gespräch trotz Absage!
So verdient kununu Geld.