Früher vielversprechend, heute Taktik, Chaos und Toxizität
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte klare Strukturen und Aufgabenverteilungen einführen, kompetente Führungskräfte einsetzen und transparente, regelmäßige Kommunikation zwischen Geschäftsführung, Vorgesetzten und Mitarbeitern sicherstellen. Die Geschäftsführung muss endlich ihre Verantwortung übernehmen, sichtbar führen, Entscheidungen klar vertreten und sich nicht im Hintergrund verstecken, mitlästern oder den Eindruck erwecken, sie sei nur ein einfacher Mitarbeiter. Lästereien, Diskriminierungen und Cliquenbildungen sollten konsequent mit Maßnahmen von Abmahnungen bis Kündigungen geahndet werden, um die Arbeitsatmosphäre zu verbessern. Gehälter und Beförderungen sollten fair und nachvollziehbar gestaltet, in die Ausbildung wieder aktiv investiert und gezielte Weiterbildungsmaßnahmen angeboten werden. Zudem sollte Umwelt- und Sozialengagement ernsthaft verankert und das Unternehmensimage in der Region gestärkt werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist von Neid, Lügen und ständigen Lästereien geprägt. Anstatt sich gegenseitig zu unterstützen, herrscht ein Klima des Misstrauens, in dem sich viele Mitarbeiter gegenseitig das Leben schwer machen. Konstruktive Zusammenarbeit oder Teamgeist sind hier kaum zu finden. Gespräche drehen sich oft um Gerüchte statt um die Arbeit, und ein respektvoller Umgang miteinander ist selten. Teilweise bewegen sich einige Kollegen auf einem sehr niedrigen geistigen Niveau, was das tägliche Miteinander zusätzlich erschwert und die Stimmung dauerhaft vergiftet.
Image
Das Image des Unternehmens in der Region ist mittlerweile stark beschädigt. Sturm wird in der Umgebung Straubing-Bogen kaum noch als richtiges Unternehmen wahrgenommen und eher belächelt. Auch bei Kunden spielt das Unternehmen schon lange keine bedeutende Rolle mehr, sodass weder Reputation noch Vertrauen in der Branche überzeugen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance kann hier im Grunde jeder selbst gestalten. Es ist problemlos möglich, bis spät in die Nacht zu arbeiten oder auch kaum zu arbeiten und die gesamte Zeit im Homeoffice zu verbringen. Struktur oder klare Vorgaben fehlen vollständig, was auf den ersten Blick nach Freiheit klingt, in Wahrheit aber eher Ausdruck von fehlenden Aufträgen und mangelnder Organisation ist. Dadurch liegt es komplett in der Eigenverantwortung der Mitarbeiter wie sie ihre Arbeitszeit einteilen, was jedoch weder professionell noch nachhaltig ist.
Karriere/Weiterbildung
Aufgrund der hohen Fluktuation ergeben sich für viele Mitarbeiter gute Chancen, Karriere zu machen. Die Ausbildung war vor ein bis zwei Jahren noch auf einem sehr hohen Niveau und in der Region gefragt, mittlerweile sind jedoch viele Auszubildende sehr unzufrieden und die Anzahl der Ausbildungsplätze wurde stark reduziert.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt muss man sich aktiv erkämpfen, da es im Unternehmen unglaublich intransparent und oft ungerecht verteilt ist. Wer sich jedoch geschickt positioniert und die richtigen Kontakte hat, kann auch sehr hohe Gehälter erreichen. Planungssicherheit oder Fairness gibt es dabei kaum, sodass die Entlohnung stark vom individuellen Verhandlungsgeschick abhängt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Vor ein paar Jahren war das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen deutlich ausgeprägter. Es gab mehr Initiativen, nachhaltige Projekte wurden stärker verfolgt und gesellschaftliches Engagement war sichtbarer. Heute ist davon nur noch wenig übrig. Gelegentliche Spendenaktionen sind die Ausnahme, und ernsthafte Bemühungen in diesem Bereich spielen praktisch keine Rolle mehr.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist mit einigen Mitarbeitern wirklich positiv es gibt wertschätzende, loyale Kollegen, auf die man sich verlassen kann. Gleichzeitig gibt es jedoch viele Neider und Lästermäuler die durch ihr Verhalten die gesamte Stimmung nach unten ziehen. Kritik oder Unzufriedenheit wird dabei selten offen geäußert, sondern fast ausschließlich hinter dem Rücken und dieses Verhalten zieht sich leider bis hoch zur Geschäftsführung.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Mitarbeitern ist grundsätzlich gut. Erfahrung und Fachwissen werden respektiert, und es gibt keine systematische Benachteiligung aufgrund des Alters. Ältere Kollegen werden meist fair behandelt und können sich einbringen, was in der ansonsten sehr durchwachsenen Arbeitsatmosphäre positiv auffällt.
Vorgesetztenverhalten
Ein echtes Vorgesetztenverhalten gibt es inzwischen kaum noch. Vor einigen Jahren war noch spürbar dass Führungskräfte vorhanden waren, doch mittlerweile sind die meisten gegangen. Die wenigen, die noch da sind, wirken planlos, treffen keine klaren Entscheidungen und scheinen selbst nicht zu wissen, was sie tun. Zusätzlich kommt eine fragwürdige menschliche Einstellung hinzu, die weder Vertrauen noch Respekt schafft. Von echter Führung kann hier keine Rede mehr sein.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich gut. Die Büros befinden sich in einem gepflegten Zustand und sind funktional eingerichtet. Wer Arbeitserleichterungen benötigt, erhält diese in der Regel auch, sodass die Ausstattung für die tägliche Arbeit meist ausreicht.
Kommunikation
Durch die geringe Auslastung bleibt viel Zeit für Kommunikation, auch ein direkter Austausch mit der Geschäftsführung ist grundsätzlich möglich. Leider bringt dies jedoch keinen echten Mehrwert, da man häufig mit Ausreden vertröstet oder sogar bewusst angelogen wird. Versprechungen werden gemacht, ohne dass diese eingehalten werden, und echte Transparenz existiert nicht. Anstatt Klarheit zu schaffen, wird die Unsicherheit der Mitarbeiter eher noch verstärkt.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist hier eher schwierig umzusetzen. Viele Führungskräfte und Mitarbeiter pflegen enge Freundschaften, die sich auch auf das Wochenende erstrecken, oft verbunden mit gemeinsamen Treffen zum Trinken und Lästern über andere Kollegen. Solche Cliquen beeinflussen Entscheidungen und fördern ein Ungleichgewicht, wodurch Chancengleichheit und fairer Umgang innerhalb des Unternehmens stark eingeschränkt werden.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben sind nur sehr eingeschränkt vorhanden. Oft hängt es vom Zufall ab, ob man etwas Spannendes bekommt, da es an klarer Struktur und an einem durchdachten Projektmanagement fehlt. Viele Tätigkeiten wiederholen sich oder verlaufen im Sande, weil es durch die ständigen Richtungswechsel im Unternehmen an Kontinuität mangelt. Wer wirklich interessante Aufgaben sucht, muss sich diese aktiv selbst schaffen oder immer wieder neu im Unternehmen „verkaufen“. Gleichzeitig gibt es aber auch immer wieder spannende Projekte und Baustellen bei den Kunden, die Potenzial und Abwechslung bieten.