1 von 1 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Die handwerklichen Tätigkeiten waren interessant und abwechslungsreich. Ich konnte fachlich einiges lernen und habe einen guten Einblick in verschiedene Bereiche des Tischlerhandwerks bekommen. Positiv war auch, dass ich das Deutschlandticket zusätzlich zur Ausbildungsvergütung gestellt bekommen habe.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich, dass ich mich als Auszubildender weder wertgeschätzt noch als Mensch wahrgenommen gefühlt habe. Trotz meiner guten Leistungen und meines Engagements wurde mein Wissen kaum anerkannt, und meine Motivation wurde durch ständige Abwertung stark beeinträchtigt. Die Atmosphäre war geprägt von fehlendem Respekt und einem Umgang, der eher auf Unterordnung als auf Förderung setzte. Das hat bei mir zu erheblichem psychischen Stress geführt und mein Vertrauen in eigene Fähigkeiten beeinträchtigt. Ein unterstützendes und respektvolles Miteinander würde die Ausbildung deutlich verbessern. Nach meiner Kündigung und dem Betriebswechsel wurde ich noch kurz danach von einer Mitarbeiterin kontaktiert mit der Aufforderung, persönliche Dinge wie eine Tasse zu spülen und eine Decke zu waschen. Das empfand ich als unnötige Schikane, da ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Betrieb tätig war. Solche Situationen haben das Arbeitsklima zusätzlich belastet. Außerdem war mir aufgefallen, dass das Auto des Unternehmens häufig mit Bierflaschen vollstand, was aus meiner Sicht keinen professionellen Eindruck hinterlässt.
Aus meiner Sicht liegt das größte Problem beim Ausbilder. Er tritt sehr dominant auf, lässt kaum andere Meinungen zu und reagiert schnell abweisend, wenn man etwas hinterfragt. Kritik ist nicht erwünscht, und man hat oft das Gefühl, jedes Wort aufpassen zu müssen. Selbst kleine Aussagen oder harmlose Fehler wurden aufgebauscht und vor anderen thematisiert.
Gerade als Auszubildender war das sehr belastend, da man in einer klaren Abhängigkeit steht. Das ständige Gefühl, nichts sagen zu dürfen und unter Druck zu stehen, hat die Ausbildung für mich persönlich unerträglich gemacht. Hier ist aus meiner Sicht dringend eine Veränderung im Führungsverhalten notwendig.
Ich habe mich von Beginn an bemüht, mich ins Team zu integrieren, hatte jedoch keinen Erfolg. Zunächst wurde mir geraten, mich zurückzuhalten, später wurde mir vorgeworfen, mich zu wenig einzubringen. Auf Gespräche, Witze oder persönliche Kommentare wurde nur selten eingegangen. Insgesamt empfand ich den Umgang als distanziert und wenig einladend, was dazu führte, dass ich mich ausgeschlossen fühlte.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass meine Stärken wahrgenommen oder gefördert wurden. Perspektiven für die berufliche Entwicklung wurden weder aufgezeigt noch thematisiert. Eine gezielte Unterstützung in diesem Bereich habe ich nicht erfahren.
Die Arbeitszeiten begannen offiziell um 9 Uhr und endeten meist gegen 18 Uhr. Häufig war ich der Erste vor Ort. Die Pausenregelungen wirkten teilweise unklar und wechselten zwischen flexibel und strikt. Pausen wurden oft für Arbeitsbesprechungen genutzt, sodass eine echte Erholung kaum möglich war. Eine systematische Zeiterfassung durch den Arbeitgeber fand nicht statt, weshalb ich meine Arbeitszeiten eigenständig dokumentierte. Dies führte am Ende zu Unstimmigkeiten über die tatsächliche Pausenzeit und Diskussionen zur korrekten Vergütung.
Die Vergütung lag im branchenüblichen Rahmen und war weder besonders hoch noch auffallend niedrig. Positiv hervorzuheben ist die Übernahme des Deutschlandtickets. Zusätzliche Anreize wie Boni oder Zuschüsse wurden jedoch nicht gewährt. Auch das Mitnehmen von Restmaterialien war nicht ohne Weiteres möglich.
Ich habe den Ausbilder während meiner Ausbildung als herausfordernd im Umgang erlebt. Kritik wurde nur eingeschränkt angenommen, und persönliche Anliegen fanden häufig keine ausreichende Beachtung. Die Kommunikation empfand ich stellenweise als wenig respektvoll, wodurch ich mich selten ernst genommen fühlte. Ein unterstützendes Arbeitsumfeld war für mich nur begrenzt gegeben.
Die handwerklichen Tätigkeiten haben mir grundsätzlich Freude bereitet. Allerdings wurde dieser positive Aspekt durch das angespannt empfunden Arbeitsklima sowie den teilweise respektlosen Umgang deutlich beeinträchtigt.
Die Aufgaben waren abwechslungsreich und dem Berufsbild angemessen. Handwerklich konnte ich dabei einiges lernen. Allerdings blieb nur wenig Raum für eigenständiges Arbeiten oder persönliche Weiterentwicklung, da ich durchgängig überwacht wurde. Dies führte dazu, dass meine Lernmotivation spürbar nachließ.
Abwechslungsreiche Aufgaben waren vorhanden, was ich als positiv empfand. Dennoch fehlte mir die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten oder eigene Ideen einzubringen.
Respekt wurde leider nicht durchgehend gewährt. Es kam mehrfach zu Situationen und Äußerungen, bei denen ich mich persönlich abgewertet fühlte – auch in Anwesenheit Dritter. Ein wertschätzender Umgang war nur selten gegeben.