Ich rate jungen Menschen, die eine Ausbildung als Dachdecker machen möchten, dringend von diesem Betrieb ab.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mir fällt nach langer Überlegung nichts ein, außer, dass die Arbeit sehr umfangreich ist, was jedoch nur sekundär mit dem Arbeitgeber zu tun hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Übernimmt keine Verantwortung, keine geregelten Arbeitszeiten, zahlt Auszubildenden keinen fairen Überstundenlohn.
Verbesserungsvorschläge
Zeit für die Auszubildenden nehmen, keinen unverhältnismäßigen Gefahren aussetzen, über Giftstoffe, wie Asbest aufklären
Die Ausbilder
Verlangen Überstunden und Samstags Arbeit, klären nicht über Gefahrenstoffe auf, obwohl ich noch in der Ausbildung war und das Thema in der Schule noch nicht behandelt wurde.
Spaßfaktor
Der bekannte Spruch: Lehrjahre sind keine Herrenjahre passt hier perfekt. Viele Einsichten in die Arbeitswelt blieben verwehrt, da Material schleppen und Baustelle säubern für den Auszubildenden überbleiben.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die regulären Aufgaben und Tätigkeiten waren meist interessant und vielseitig.
Variation
Der Beruf bietet sehr viel Variation, da dieser Betrieb jegliche Bereiche abdeckt.
Respekt
Kaum vorhanden.
Karrierechancen
So gut wie keine, da Meister keine Meisterstelle antreten können. Jeder Angestellte (im Handwerk, nicht Büro), wird maximal eine Gesellenstelle antreten, unabhängig vom Titel.
Arbeitsatmosphäre
Es wird viel hinterrücks geredet. Einzelne Mitarbeiter haben sich aber auch sehr korrekt verhalten, dann war die Atmosphäre besser.
Ausbildungsvergütung
Fällt ziemlich gering aus im Handwerk.
Arbeitszeiten
Viele Überstunden und 6-Tage Wochen. Privater Alltag war kaum planbar, da man zu 90% nicht wusste, wie lange der jeweilige Tag gehen wird.