3 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich Ende März 2026 auf eine Marketingposition bei der Agentur Vielfalter beworben.
Was folgte, war ein Bewerbungsprozess, der in puncto Kommunikation leider deutlich unter dem liegt, was man von einem professionellen Unternehmen erwarten darf:
Es startete schon so, dass ich nicht mal eine Eingangsbestätigung der Bewerbung erhielt. Erst nach einer eigenen Nachfrage und mehreren Tagen Wartezeit erhielt ich eine knappe Antwort, man habe die Unterlagen erhalten, ich möge mich gedulden. Eine automatisierte Eingangsbestätigung ist heute in Outlook und Co. in fünf Minuten eingerichtet, das sollte das absolute Minimum sein.
Nach einem weiteren Monat ohne Rückmeldung zu meiner Bewerbung habe ich erneut angerufen. Mir wurde gesagt, man könne mich zu niemandem weiterverbinden, aber man würde mich zurückrufen. Dieser Rückruf kam nie.
Knapp drei Monate nach meiner Bewerbung erhielt ich schließlich eine generische Absage-E-Mail ohne jegliche Begründung. Als ich heute noch einmal anrief, um zumindest eine kurze Rückmeldung zu erhalten woran es lag, wurde mir wortwörtlich gesagt, man müsse erst schauen, ob sich jemand „bereit erklärt", mir dazu etwas zu sagen. Ein Rückruf fand wieder nicht statt. Da ich wirklich sehr gut auf das Anforderungsprofil dieser Stelle gepasst habe, wäre Feedback, wieso ich nicht mal eine Runde weiter gekommen bin, hier wirklich hilfreich gewesen.
Diese Art mit Bewerbern umzugehen finde ich weder menschlich noch professionell in Ordnung und lässt die Agentur generell auch in keinem guten Licht stehen.
Gehaltsvorstellungen sollten vor einem Gespräch vor Ort schon berücksichtigt werden, man kann sich dadurch viel Zeit sparen.
Im Bewerbungsgespräch sollten Menschen sitzen, die sich in der Materie auskennen und mit denen man später zusammen arbeitet, nicht einfach nur die „wichtigsten“ drei.
Bewebern vorhandene Erfahrung aktiv aberkennen macht keinen guten Eindruck. Rhetorische oder leitende Fragen zu stellen wirkt sehr unsympathisch.
Allgemein war der Bewerbungsprozess mit 6 Wochen viel zu lang um am Ende wegen der Gehaltsvorstellung abgelehnt zu werden. Sehr ineffiziente Reaktionszeiten, teilweise 2 Wochen. Klassischer Fall von Senior suchen aber wie einen Junior bezahlen. 27 Tage Urlaub sind kein nennenswerter Benefit sondern unterdurchschnittlich.