Gut am Arbeitgeber finde ich
Die ständigen Bemühungen sich zu verbessern. Vignold versucht immer auf dem neuesten Stand zu sein, sowohl was Arbeitsplatz- und -zeitmodelle angeht.
Die Ausbildung läuft strukturiert ab und es wird den Auszubildenden einen guten Einstieg in das Berufsleben ermöglicht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das o.g. Problem mit den Überstunden.
Verbesserungsvorschläge
Vor allem an dem Problem mit den Überstunden muss gearbeitet werden, damit alle Azubis fair und gleich behandelt werden.
Vielleicht ist es möglich, die Überstunden zeitnah und in kleinen Schritten abzubauen.
Falls mal weniger ansteht, könnten alle mit Überstunden einfach 1-2 Std. eher nachhause geschickt werden. So würde sich langfristig auch nicht so viel anhäufen.
Arbeitsatmosphäre
Sehr sehr gut. Vor allem unter den Kollegen.
Karrierechancen
Man kann, wenn man will.
Es gibt Chancen und Möglichkeiten, an Fortbildungen teilzunehmen. Hier wird einem aber eher nichts zugeworfen, man muss schon etwas dafür tun. Wenn man aber am Ball bleibt und Ehrgeiz zeigt, wird dies auch belohnt.
Ich denke, dies gilt auch für Übernahmechancen.
Arbeitszeiten
Nach Absprache auch flexibel.
Überstunden sehen bei allen Auszubildenden sehr unterschiedlich aus:
Ich finde schade, dass manche Azubis sehr viele und andere kaum Überstunden machen müssen. Da müsste an der Aufgabenverteilung gearbeitet werden. In manchen Bereichen werden Überstunden erwartet und von Vorgesetzten als selbstverständlich angesehen.
An dem Abbau der Überstunden muss noch gearbeitet werden, da dies oft erst nach einem langen Zeitraum geschieht.
Ausbildungsvergütung
Ist gut, könnte besser sein. Verglichen mit anderen, eher "guter Durchschnitt".
Die Ausbilder
Alle sind sehr nett und vor allem geduldig bei Unsicherheiten oder Fragen. Man wird gefördert und im richtigen Maße gefordert.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor ist hoch, das liegt aber vor allem in der guten Atmosphäre, die unter den Mitarbeitern herrscht. Man lacht gerne und viel zusammen und verbringt häufig Mittagspausen in einer großen Runde.
Aufgaben/Tätigkeiten
Es gibt Vorgesetzte, die einem weniger zutrauen als andere und die Auszubildenden teilweise eher einfache und eintönige Arbeiten machen lassen. Es gibt aber immer Dinge, die man lieber erledigt als andere, daher ist das völlig in Ordnung. Manchmal wären Aufgaben mit mehr eigenem kreativen Denken wünschenswert, um sich auch mal zu "beweisen".
Alles in allem sind die Aufgaben eher abwechslungsreich, aber besser geht meistens ;)
In einigen Bereichen gibt es extrem viel für Azubis zutun, in anderen funktioniert das besser. Da die Aufgaben für uns Azubis oft aus mehreren Bereichen kommen, können viele Vorgesetzte nicht einschätzen, wie viel Arbeit bereits ansteht und erwarten dann schnellere Ergebnisse oder eingehaltene Fristen. Dies ist z.T. nur mit Überstunden möglich. (s.u.)
Respekt
Bis auf wirklich geringe Ausnahmen wird man von allen respektvoll und wertschätzend behandelt.
Lediglich ein oder zwei "alteingesessene" Mitarbeiter zeigen gerne mal deutlich, dass sie es nicht nötig haben, mit Azubis zu kommunizieren bzw. legen häufiger einen schrofferen Tonfall an den Tag. Das finde ich sehr schade, hat meiner Meinung nach aber mit der Einstellung und Haltung der einzelnen Personen zutun.
Die Vorgesetzten sind alle sehr freundlich, trotz Stress immer höflich und zeigen sich oft interessiert.