Ein sinkendes Schiff. Rette sich, wer kann
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Zeit bei der Volksbank hat mich nachhaltig geprägt. Selten habe ich so einen missgünstigen, ungerechten Arbeitgeber kennenlernen müssen.
Arbeitsatmosphäre
Absoluter Konkurrenzkampf. Man möchte die Kollegen lieber scheitern sehen als sie korrekt einzuarbeiten, weil man sich daraus anscheinend die Daseinsberechtigung zieht. Schade.
Kommunikation
Kommunikation absolut nicht auf Augenhöhe sondern immer von oben herab. Fühlte sich sehr demütigend an.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen die die Missstände auch wahrnehmen halten zusammen und geben sich emotionale Sicherheit. Ansonsten hassen sich die Kollegen gefühlt alle gegenseitig
Work-Life-Balance
Homeoffice ist zwar möglich, aber nicht gern gesehen.
Vorgesetztenverhalten
Sehr herabwürdigend, keine Vertrauensbasis. Absolut keine Sensibilität und oft auch grenzüberschreitend.
Interessante Aufgaben
Buntes Aufgabenspektrum, wenn man es denn mal eigenständig bearbeiten dürfte. Leider wird man in allem kritisiert und kontrolliert und hat keinerlei Gestaltungsspielraum.
Gleichberechtigung
Eltern, insb. Frauen werden benachteiligt, Teilzeitwünsche werden kritisiert und ins lächerliche gezogen und das Unternehmensbild ist vor allem weiß und männlich geprägt.
Umgang mit älteren Kollegen
Über ältere Kollegen wird sich eher lustig gemacht anstelle sie auf Augenhöhe zu begleiten.
Arbeitsbedingungen
Büroräume sind gut und modern, aber es gibt eine Hackordnung wer wo sitzen darf, obwohl es eigentlich flexibel sein soll, IT Ausstattung ist völlig in Ordnung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Volksbank kümmert sich um Soziales und die Umwelt, als genossenschaftliche Bank aber selbstverständlich
Gehalt/Benefits
Das Gehalt gleicht eher einem Schmerzensgeld. Die Benefits sind gut, insbesondere das BGM. Aber auch nichts besonderes.
Karriere/Weiterbildung
Die Möglichkeiten bestehen zwar, werden aber nur den „Sternchen“ der Führungskraft, also denen die am wenigsten Gegenwind geben, ermöglicht

