205 reviews from employees kununu Verification Process
kununu Verification Process
205 employees rated this employer with an average of 4.0 points on a scale from 1 to 5.


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Die Kultur, die es bis vor drei Jahren gab.
Flexibles arbeiten (Kundenabhängig)
Dass er scheinbar immer wieder dafür sorgt, dass hier schlechte Bewertungen verschwinden.
Auswahl der Führungskräfte.
Kommunikation.
Umgang mit guten Kolleginnen.
Mitarbeiter werden bei Unstimmigkeiten nicht vor nicht durch Führungskräfte geschützt. Man hört bestenfalls zu, tut aber nichts.
Früher habe ich Windhoff als Arbeitgeber immer wärmstens weiterempfohlen. Das kann ich nicht mehr.
Sich auf seine Wurzeln besinnen.
Führungskräfte besser auswählen. Wenn nicht geeignet, Konsequenzen ziehen.
Nicht jeder Funktion in der Verwaltung braucht eine eigene Führungskraft.
Viel Unsicherheit
Keine offene Kommunikation an die Mitarbeiter. Viele Gerüchte
Frauen werden bewusst ausgegrenzt und klein gehalten. Die guten sind daher schon weggegangen.
Eigentlich würde ich hier niemals einen Beitrag schreiben, aber ehrlich gesagt traue ich mich nicht, so etwas unter meinem Klarnamen zu veröffentlichen – einfach, weil ich nicht weiß, wie darauf reagiert wird. Dennoch kann ich nicht schweigen, denn was gerade passiert, betrifft uns alle.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in diesen herausfordernden Zeiten möchte ich meine tiefe Solidarität mit all jenen zum Ausdruck bringen, die von Gehaltskürzungen betroffen sind. Die Windhoff Group hat stets betont, dass der Mitarbeiter das wertvollste Gut des Unternehmens ist und entsprechend geschätzt und unterstützt wird.
Es ist jedoch bedauerlich, dass trotz dieser Wertschätzung nun Maßnahmen ergriffen wurden, die viele von uns finanziell belasten. Gerade in einem Unternehmen, das für seine familienfördernde Unternehmenskultur und flexible Arbeitszeitmodelle bekannt ist, sollten wir gemeinsam dafür einstehen, dass diese Kürzungen so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden.
In diesem Zusammenhang begrüße ich den Vorschlag, auf den diesjährigen Summer Summit zu verzichten. Dieses Event, das in der Vergangenheit mit über 200 Teilnehmern stattfand und für Workshops, Vorträge und Teambuilding-Aktivitäten bekannt ist, könnte in Anbetracht der aktuellen Situation als unangemessen empfunden werden. Sollte der Summer Summit dennoch stattfinden, werde ich persönlich nicht daran teilnehmen und habe bereits von vielen Kolleginnen und Kollegen gehört, die ebenfalls so denken.
Lasst uns gemeinsam für eine gerechte und wertschätzende Behandlung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eintreten. Zusammen können wir dafür sorgen, dass die Windhoff Group ihren Grundsätzen treu bleibt und wir gestärkt aus dieser Phase hervorgehen.
Wir nehmen Abschied von einem Arbeitgeber, der einst für Fairness und Wertschätzung stand. Doch nun zeigt sich eine andere Seite: Eine ganze Abteilung wird mit gekürzter Arbeitszeit und weniger Gehalt zurückgelassen – ohne Rücksicht auf die Menschen dahinter.
Ich bin in meinen Gedanken bei den Familien der Betroffenen. Was bleibt, ist Enttäuschung. Ruhe in Frieden, „Great place to work“.
Ich bin dafür, dass die Belegschaft darüber abstimmt, ob wir einen so teuren Summer Summit brauchen. Das verschlingt dich ein Vielfaches von dem, was man den Kollegen kürzt. Das kann man doch nicht machen.
Das macht uns alle sehr nachdenklich. Wir fragen uns: Wie sicher ist unser eigener Arbeitsplatz in diesem Unternehmen eigentlich noch? Sind wir die nächsten?
Mütter und Väter mit kleinen Kindern stehen plötzlich mit weniger Einkommen da. Es wirkt kalt, herzlos – und kaum vorstellbar, dass es den gewünschten Nutzen hat.
Ich bin nach dem aktuellen Group Update wirklich enttäuscht. Es herrscht eine erschreckende Planlosigkeit in der Geschäftsführung, die in den Entscheidungen deutlich wird. Besonders unverständlich ist für mich, dass das Marketing heruntergefahren werden soll, um einen Turnaround zu erreichen. Unsere Auslastung ist ohnehin schon nicht hoch genug – wie sollen wir denn ohne aktive Marketingmaßnahmen in neue Projekte kommen? Das wirkt absolut unüberlegt und kurzsichtig.
Wenn man sich die Außendarstellung des Unternehmens heute im Vergleich zu vor zehn Jahren anschaut, wird klar, wie viel sich verändert hat – und das im positiven Sinne. Gerade das Marketing hat in den letzten Jahren einen hervorragenden Job gemacht, und jetzt soll genau hier gespart werden? Man muss schon ziemlich ahnungslos sein, um zu glauben, dass dies die richtige Lösung für unsere Probleme ist.
Generell fehlt es an einer klaren Strategie und an Transparenz in der Kommunikation von der Geschäftsführung nach unten. Man hat oft das Gefühl, dass Entscheidungen ad hoc getroffen werden, ohne die langfristigen Konsequenzen zu bedenken. Vielleicht hilft es ja, wenn endlich ein CEO kommt, der diesem planlosen Gewurstel ein Ende bereitet. Das Potenzial im Unternehmen ist da, aber mit dieser Geschäftsführung wird es einfach nicht ausgeschöpft. Wenn sich hier nichts ändert, sehe ich ehrlich gesagt schwarz für die Zukunft.
Gerüchte über Neuausrichtung, Kosteneinsparungen und Personalbesetzungen transparent machen, dann wissen wir wo wir dran sind. Es kommt doch früher oder später sowieso raus.
Den wenig überzeugenden Dementis der Kommunikationsabteilung kann man nicht wirklich trauen, das war in der Vergangenheit schon do. Es gab mal das Gerücht über ein Fussball-Sponsoring, das sich überall im Unternehmen verbreitete. Große Gegendarstellung hier. Nicht mal drei Monate später Intranet Beitrag über Sponsoring mit dem SV Neu-Ulm, wo die Verantwortlichen überhaupt nicht versuchen dieses Mißverständnis zu erklären . Entweder wurde bewusst die Unwahrheit gesagt oder die Kommunikation wurde darüber nicht informiert. Beides lässt tief blicken und nichts gutes erahnen.
WSS… was ist nur aus diesen Unternehmen geworden? Es fühlt sich so an, als würde der Boden unter unsere Füßen bröckeln. Überall ist Angst. In den Büros, in den Business Units, in Gesprächen mit Kollegens. Es gibt so viele Gerüchte – über Stellenabbau, Sparmaßnahmen und Änderungen die unser alle betreffen werden könnten. Aber statt endlich mal was zu sagen, von oben her, schweigen sie einfach nur. Kein Wort. Nix. Und das sagt ja wohl alles, oder?
Früher war WSS, wie eine Familei. Da hatten wir das Gefühl hier zählt der Mensch. Es war wichtig, was wir geleistet haben, das wurde geschätzt. Und jetzt? Jetzt sind wir doch nur noch Zahlen. Zahlen, die beliebig weg gestrichen werden können, wenn sie nicht mehr in die Bilanz passen. Es ist, als hätte man das Herz aus diesem Unternehmen rausgerissen. Alles ist nur noch kalt, so berechnend, und ich finde es auch einfach unfair.
Das aller schlimmste ist aber: Auch die Führungskräfte, ja sogar unsere BU-Leiter – die Leute, zu denen wir früher mal gegangen sind, wenn wir Fragen hatten oder Sorgen – Die zucken mit die Schultern und sagen „Da können wir leider auch nix zu sagen.“ Was soll das denn? Wie sollen wir uns da noch ernst genommen fühlen? Wenn nicht mal die Leute, die das Unternehmen führen, uns eine Richtung gebne können.
Und die Folgen davon? Die sieht man schon überall. Gerade aus unseren Teams sind schon viele gegangen. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen kündigengefühlt, weil sie diese nicht-kommunikation und das Schweigen einfach nicht mehr aushalten. Und ich frage mich: Was bleibt dann noch von uns übrig, wenn alle, die das hier am Laufen halten, weg sind?
Es macht mich so wütend, und traurig, gleichzeitig. Wir reißen uns hier seit Jahren auf gut deutsch den Hintern auf, wir geben alles für diese Firma, und dann wird nicht mal mit uns gesprochen. Dieses Schweigen? Es ist einfach schlimm. Es zeigt uns doch: Wir sind den Entscheidern hier total egal. Die Gerüchte werden nicht entkräftet, und ich meine, das ist doch eigentlich schon die Antwort, oder? Wenn sie wirklich nix vorhätten, würden sie doch mal was sagen.
Viele von uns, fragen sich mitlerweile: Wie soll das jetzt weitergehen? Vielleicht, sollten wir als Belegschaft endlich selbst mal was tun. Vielleicht braucht es eine Arbeitnehmervertretung, damit wir endlich mal Gehör finden. Denn, so wie das hier jetzt läuft, will ich nicht mehr sagen, dass das ein Ort ist, wo man gerne arbeitet. Das, was WSS mal ausgemacht hat, ist doch schon lange weg. Und das tut wirklich weh.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal so fühlen würde, bei WSS. Unsicher. Allein gelassen. Wertlos. Aber genau das ist jetzt übrig geblieben. Und das ist eine verdammt harte Wahrheit.
Und dann ist da noch das leidige Thema Kommunikation. Diese war schon immer ein Schwachpunkt, aber inzwischen herrscht völliges Chaos. Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen getroffen, ohne frühzeitig oder transparent mit den Mitarbeitern zu kommunizieren. Statt Klarheit gibt es nur Gerüchte und Unsicherheit. So schafft man kein Vertrauen – im Gegenteil.
Ein Punkt, den ich nicht unerwähnt lassen möchte: Vielleicht sollte man auch mal im sogenannten „Management Circle“ Einsparpotenziale prüfen. Bei einer zufälligen Unterhaltung, die ich durch eine halb geöffnete Tür mitgehört habe, sagte ein Mitglied dieses Kreises zu einem anderen: „Schön Management Circle. Kamera aus, Füße hoch und erstmal zwei Stunden locker entspannen.“ Wenn so über wichtige Meetings gesprochen wird, frage ich mich, ob hier wirklich alle an einem Strang ziehen. Die Belastung sollte nicht nur auf die unteren Ebenen abgewälzt werden – gerade das Management sollte mit gutem Beispiel vorangehen.
Die Windhoff Group war einmal ein großartiger Arbeitgeber, aber inzwischen scheint die Geschäftsführung vergessen zu haben, was dieses Unternehmen wirklich ausmacht: seine Mitarbeiter. Ohne einen grundlegenden Kurswechsel wird hier langfristig nicht viel übrig bleiben. Es ist traurig, das miterleben zu müssen.
Es fällt mir nicht leicht, diese Bewertung zu schreiben, denn ich habe die Windhoff Group früher wirklich geschätzt. Doch die Entwicklungen der letzten Wochen sind einfach nur enttäuschend und werfen ein sehr schlechtes Licht auf die aktuelle Führung und Ausrichtung des Unternehmens.
Im Verwaltungsbereich sollen massiv Stellen eingespart werden, obwohl schon jetzt kaum genug Kapazitäten vorhanden sind. Die verbleibenden Mitarbeiter sollen offenbar eine immer größere Last tragen, ohne dass dabei Rücksicht auf die Arbeitsbelastung oder die Qualität der Arbeit genommen wird. Es wirkt, als würden diese Entscheidungen völlig losgelöst von der Realität am Arbeitsplatz getroffen.
Bei uns im Vertrieb sieht es noch schlimmer aus. Hier herrscht mittlerweile ein Klima der Überwachung und Kontrolle, das jegliches Vertrauen zerstört. Hinzu kommen verschlechterte Arbeitsbedingungen und neue Arbeitsverträge, die uns unter noch mehr Druck setzen. In unseren Teams herrscht große Unsicherheit, teils sogar Panik. Ehrlich gesagt, kann ich mir kaum vorstellen, dass viele Mitarbeiter bereit sind, diesen Weg weiterhin mitzugehen. Der Spaß an der Arbeit bleibt so natürlich komplett auf der Strecke.
Die Entscheidung, sämtliche Geschäftsbereiche, die nichts mit Künstlicher Intelligenz zu tun haben, abzugeben, ist für mich ein weiterer Tiefpunkt. Das Unternehmen hat sich jahrelang durch seine Vielseitigkeit und Stabilität ausgezeichnet – und jetzt wird alles auf eine einzige Karte gesetzt. Was mit den betroffenen Bereichen und den Kollegen passiert, scheint niemanden zu interessieren. Dieser Umgang mit Mitarbeitern, die jahrelang zum Erfolg der Windhoff Group beigetragen haben, ist einfach respektlos.
Die Sales-Abteilung ist der Tiefpunkt des Unternehmens. Null Dynamik, keinerlei Innovationsdrang, und der Arbeitsstil erinnert eher an eine Behörde im Schneckentempo. Es fehlt jeglicher Antrieb, strategisch und proaktiv auf neue Kunden und Märkte zuzugehen. Stattdessen wird stur “abgearbeitet”, ohne die Anforderungen der heutigen Zeit zu verstehen. Uns wohlgesonnene Kunden beginnen, das Unternehmen nicht mehr ernst zu nehmen. Wenn hier nicht bald frischer Wind einkehrt und eine klare Strategie verfolgt wird, sehe ich schwarz für unsere Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeitsatmosphäre leidet massiv unter einer unsichtbaren Geschäftsführung, wo einige durch ein teilweise arrogantes Verhalten negativ auffällt. Entscheidungen werden weder transparent kommuniziert, noch spürt man ein echtes Interesse an den Belangen der Mitarbeiter. Führungskräfte wirken durchweg überfordert und nehmen sich keine Zeit für ihr Team – selbst Rückrufbitten werden ignoriert. Lob und Wertschätzung? Fehlanzeige. Als das Thema „mangelndes Loben“ im Team angesprochen wurde, reagierte unser Teamleiter mit einem abschätzigen Kommentar, dass er seinen Führungsstil nicht ändern werde. Diese Haltung sorgt für Frustration
Es gibt zwar Möglichkeiten zur Weiterbildung, aber diese werden von der Führung nicht aktiv gefördert. Karrierechancen sind sehr begrenzt, da neue Ideen oder Impulse kaum wahrgenommen werden.
Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen Lichtblicke im Unternehmen. Wir unterstützen uns gegenseitig so gut es geht, was auch dringend nötig ist, um die strukturellen Probleme zu kompensieren. Leider werden Frauen im Team häufig kleingehalten, was in der heutigen Zeit nicht nur enttäuschend, sondern auch inakzeptabel ist.
Absolut unzureichend. Mein Vorgesetzter ignoriert Anfragen und zeigt keinerlei Interesse an den Anliegen seines Teams. Die Führungskräfte sind überfordert, stur und verweigern jegliche Selbstreflexion. Ein Satz wie „Von den Neunmalklugen in Gescher lasse ich mir nichts sagen“ zeigt deutlich, wie wenig Bereitschaft zur Veränderung besteht.
Kaum vorhanden. Infos kommen spät oder gar nicht. Oben interessiert es keinen.
Das Gehalt ist marktüblich, aber nicht herausragend. Sozialleistungen sind vorhanden, könnten jedoch zeitgemäßer gestaltet sein. Es sei denn man „arbeitet“ im Sales, dann kann man den großen Larry raushängen lassen.
Die Thema sind grundsätzlich in Ordnung, aber Innovation und Dynamik fehlen. Besonders im SAP-Umfeld wird seit Jahren dasselbe gemacht, ohne auf neue Technologien oder Ansätze zu setzen. Kunden machen sich bereits darüber lustig. Im Microsoft-Umfeld agieren wir viel zu zögerlich, was uns im Markt nicht konkurrenzfähig macht.
Der Mitarbeiter ist das Gut des Unternehmens und wird auch meist entsprechend geschätzt und unterstützt. Es gibt natürlich auch hier unterschiedliche Sichtweisen, aber im Großen und Ganzen funktioniert das recht gut.
Mit dem Wachstum verliert man ein wenig den bisherigen zum Teil familiären Charakter. Das liegt aber an der Größe. Ohne Wachstum geht es aber auch nicht.
Manche selbst auferlegte Zwänge sollte man abschaffen. Auch sollte man die Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche stärken und nach außen ein Bild ohne interne Bereiche senden.
Bei Windhoff kann jeder mit jedem sprechen und bei Problemen hilft man sich entweder direkt oder bekommt den passenden Ansprechpartner.
Aus Kundensicht sehr gut.
Der Punktabzug geht an die Kunden, für die man arbeitet. Windhoff versucht immer alles zu ermöglichen.
Unternehmen dieser Größe haben ein Problem Karrierewege zu entwickeln. Das führt sonst zu einem Wasserkopf. Weiterbildung wird gefördert aber man muss sich auch selbst kümmern.
Gerade werden neue Wege bei der Weiterbildung gegangen. Mal sehen wie das wird.
Natürlich geht immer mehr. Aber Windhoff ist da schon recht gut aufgestellt, obwohl im Vergleich die Kunden meist etwas besser sind. Das liegt am am Unterschied Großkonzern zu Windhoff.
Hier gibt es noch Potenzial im Sinne Umweltbewusstsein. Sozialbewusstsein ist definitiv da.
Wer einmal dabei war zu dem hält man den Kontakt über die gemeinsame Zeit hinaus. Egal ob anderer Tätigkeitsbereich, Rente oder sogar Wechsel bleibt der Zusammmenhalt bestehen.
Das Alter spielt keine oder eher eine untergeordnete Rolle. Wenn dann nur, dass man von den Erfahrungen der Älteren lernen möchte.
Die Vorgesetzten verdienen dieses Wort nicht. Sie ebnen den Weg und kümmern sich um ihre Mitarbeiter. Sie schaffen den Rahmen und sind nicht einfach „vorgesetzt“.
Prinzipiell sehr gut. Es gibt aber manchmal Umstände beim Kunden, die verbessert werden könnten. Unterstützung bei der Einrichtung des Homeoffice gibt es, aber einige Dinge könnten auch anders gemacht werden. Monitore aus Büros, die nicht mehr genutzt werden, könnte man ebenso für das Homeoffice bereitstellen.
Kommunikation ist immer ein Thema, welches Verbesserungen verträgt. Ab einer gewissen Größe ist es aber auch nicht immer einfach alle direkt abzuholen. Man arbeitet daran das zu verbessern, doch geht es nicht jedem schnell genug.
Auch wenn der Anteil männlicher Kollegen sehr hoch ist (was meines Erachtens an der Branche und dem Aufgabengebiet liegt) habe ich immer das Gefühl, dass alle gleichberechtigt behandelt werden.
Das liegt am jeweiligen Projekt. Der Einfluß von Windhoff ist da etwas beschränkt, da hier die Kunden die Vorgaben machen. Dennoch sind die Projekte nicht uninteressant. Ob man sich aber auch so einsetzen kann wie man möchte liegt am Kunden.
Windhoff ist ein Unternehmen, das in vielen Bereichen solide arbeitet, aber es fehlt an Innovationskraft und Dynamik. Vor allem die zögerliche Haltung gegenüber Trends wie künstlicher Intelligenz ist in einem IT-Unternehmen schwer nachvollziehbar. Das hauseigene KI-System wirkt mehr wie ein Feigenblatt, um das monatelange Verschlafen dieses Trends zu kaschieren. Es scheint, als ob der Großteil des Know-hows über KI im Marketing sitzt. Nichts gegen das Marketing, sie haben das Thema für sich gekapert , aber es ist schon bedenklich, dass, bis auf ein paar Ausnahmen, der überwiegende Rest des Unternehmens kaum Interesse zeigt. Es sollte doch allen klar sein, dass das Thema KI der Megatrend der nächsten Jahre ist. Das lässt sich nicht aussitzen, wegschieben oder verdrängen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Windhoff ist insgesamt recht entspannt, allerdings wirkt sie manchmal auch etwas schläfrig. Es fehlt oft an Dynamik, und man hat das Gefühl, dass Trends nur langsam erkannt oder verpasst werden. Das führt zu einer gewissen Trägheit im Arbeitsalltag, die dem Unternehmen langfristig schaden könnte. Das wundert aber auch keinen im Kollegenkreis, weil gewisse Schlüsselpositionen seit Jahren mit denselben Personen besetzt sind, die Neuem wenig aufgeschlossen sind.
Die Work-Life-Balance ist ein echter Pluspunkt bei Windhoff. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, sorgen dafür, dass sich Arbeit und Privatleben gut vereinbaren lassen.
Der Kollegenzusammenhalt ist sehr positiv. Man unterstützt sich gegenseitig und arbeitet gut im Team zusammen. Vor allem im bei uns im Consulting wird ein starkes „Wir-Gefühl“ gelebt. Der Zusammenhalt in den anderen Abteilungen ist ebenfalls solide, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass dort weniger Begeisterung für Innovationen herrscht. Die Fehde zwischen Consulting und unseren Sales nervt uns im Consulting extrem, mit anderen Abteilungen haben wir doch auch keine Probleme. Warum will man das Thema nicht angehen?
Die Vorgesetzten sind meist freundlich und bemüht, aber oft fehlt der klare strategische Fokus. Es fehlt an Führung, die Innovation aktiv vorantreibt, was in einem IT-Unternehmen durchaus problematisch ist. Von den hastig eingeführten Instrumenten wie Advisory Circle und Management Circles hört man nichts. Auf Nachfragen zum Thema bekommt man außer Schulterzucken nichts. Als Mitarbeiter erwartet man dann schon noch irgendwann etwas als Ergebnis.
Die Arbeitsbedingungen sind weitgehend gut. Es gibt moderne Büros und eine gute technische Ausstattung, allerdings wird das Potenzial neuer Technologien, insbesondere im Bereich der KI, nicht ausgeschöpft. Das KI-System im Unternehmen wirkt eher wie ein Feigenblatt – als hätte man es als Eingeständnis implementiert, dass man diesen Trend seit Monaten verschlafen hat. Für mich als Mitarbeiter ist nicht einmal klar, ob ich diese oder andere Tools nutzen darf oder nicht, da es hier keine eindeutigen Vorgaben gibt.
Die Kommunikation ist generell in Ordnung, aber es gibt Verbesserungspotenzial. Entscheidungen werden nicht immer transparent getroffen, und wichtige Zukunftsthemen, wie zum Beispiel künstliche Intelligenz, werden nur von einigen Teilen des Unternehmens ernst genommen. Besonders verwirrend ist der Umgang mit KI-Tools: Es ist nicht klar, ob ich die unternehmenseigenen, aber schlecht funktionierenden Tools nutzen muss oder auf andere zugreifen darf. Selbst nach Nachfragen erhält man unterschiedliche Antworten – aber immerhin kriegt man Antworten.
This is how kununu makes money.