wohnvoll - Eine lehrreiche Lebenserfahrung - Nie wieder!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Business Case ist eine interessantes Produkt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Am 30.04.2026 haben 95 Prozent der bei der wohnvoll AG angestellten Mitarbeitenden das Unternehmen verlassen bzw. mit sofortig Wirkung gekündigt.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Verbesserungsvorschläge
Stellt das Unternehmen auf ein solides finanzielles Fundament.
Vertröstet die Mitarbeitenden nicht darauf, dass irgendwann Investoren einsteigen und alles besser wird.
Behandelt die Mitarbeitenden in der Art, wie auch ihr behandelt werden wollt.
Arbeitsatmosphäre
Es wird von der Geschäftsleitung und Investor massiver Druck ausgeübt.
Die Mitarbeitenden die wie Lemminge still, devot mitlaufen und andere Kollegen*Innen bei Vorgesetzten denunzieren, werden besser behandelt bzw. gestellt.
Image
Die wohnvoll Unternehmensgruppe (wohnvoll AG, wohnvoll Hospitality, wohnvoll Care) hat in der Branche einen schlechten Ruf.
Work-Life-Balance
24/7 ist der wohnvoll Workflow.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es im Unternehmen nicht.
Gehalt/Benefits
Wenn man gut verhandelt, dann stimmt das Gehalt.
Jedoch fehlt bisher die Auszahlung der letzten 3 Monatsgehälter.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein = es gibt Fritz Cola aus Glasflaschen ... :-)
Sozialbewusstsein = das wird im Unternehmen wohnvoll mit Unternehmenseintritt abgelegt ... :-(
Kollegenzusammenhalt
"Jeder ist sich selbst der Nächste!" wird von der Geschäftsleitung und Vorgesetzten vorgegeben und im Unternehmen gelebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt keinen Unterschied im Umgang zwischen Kollegen verschiedener Jahrgänge.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte geben den Druck der Geschäftsführung unvermittelt weiter.
Es wird immer auf der persönlichen Ebene kommuniziert bzw. bewertet.
Die Sachebene ist den Verantwortlichen im Unternehmen fremd.
Es gilt: "Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein als scheinen!"
Arbeitsbedingungen
In der Unternehmenszentrale herrscht ein eisernes Regiment und eisige Grundstimmung.
Das Umfeld ist geprägt von der Angst um den eigenen Arbeitsplatz u.a. aufgrund der unsicheren Unternehmenssituation.
Kommunikation
Es gibt seitens der Geschäftsleitung und dem Investor keine Kommunikation nach unten zu den Mitarbeitenden.
Man ist auf Netzwerke unter den Kollegen angewiesen, um nicht den Kommunikationstraffic zu verpassen.
Gleichberechtigung
Es herrscht eine Gleichberechtigung.
Das Verhalten männlicher Führungskräfte gegenüber weiblichen Mitarbeitenden ist bisweilen grenzwertig.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabenvielfalt ist groß und man kann sich in der eigenen Arbeit entfalten.
Allerdings wird nicht toleriert, wenn man durch sein fachliches Know-how die Aufgaben versiert und zielgerichtet erledigt.