Wunderlicher Abschied nach 3 Jahren Work-Work-Balance
Arbeitsatmosphäre
Das Team ist miteinander toll, das Verhältnis mit der Geschäftsführung schwierig.
Image
Nach außen hin ist das Image super, intern gibt es schon einige Spannungen, aber niemand spricht es an. Fehlverhalten seitens der Geschäftsführung wird einfach schweigend ertragen und hingenommen.
Work-Life-Balance
Immer erreichbar sein und alles über das private Handy machen, ob am Wochenende oder während des Urlaubs.
Karriere/Weiterbildung
Wurde versprochen, gab es aber nie. Auch mein Vorschlag mir Zeit zu nehmen, um neueste KI-basierte Funktionen der Adobe Cloud anzuschauen und die den Nutzen für unsere Arbeit zu erforschen und mir sinnvolle Skills anzueignen wurde mir im Rahmen meiner Arbeitszeit untersagt.
Gehalt/Benefits
An sich ein gutes Gehalt. Bei Vertragsverhandlung hieß es, dass ich dieses Gehalt „erstmal“ bekomme. Nach 2 Jahren wurde meine Bitte um ein Gespräch zur Gehaltsverhandlung abgelehnt. Ich habe also nie eine Gehaltserhöhung bekommen, obwohl sich mein Aufgabenbereich um einige Punkte erweitert hatte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurde (bis vor kurzem) immer mit inklusive Arbeitsplätzen geworben, die Wunderle im Unternehmen geschaffen hat. Leider stellte sich heraus, dass diese Arbeitsplätze gar nicht inklusiv sind, sondern Leiharbeiter*innen einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Sozialbewusstsein dementsprechend eher aus wirtschaftlichen und marketingtechnischen Zwecken. Das Unternehmen versucht nachhaltig zu arbeiten und nachhaltige Produkte herzustellen, vieles kommt aber (aus finanziellen Gründen) aus China.
Vorgesetztenverhalten
Schwach. Von oben herab, Manipulation und Gaslighting sind an der Tagesordnung.
Arbeitsbedingungen
Vor Ort war es im Winter schon kalt.
Kommunikation
Hauptsächlich via WhatsApp, auch am Wochenende und während des Urlaubs. Sprachnachrichten die A sagen aber F meinen und statt klarer Briefings alles schnell schnell nebenbei kommuniziert. Nach der Kündigung wurden ohne eine Info alle Zugänge und Passwörter geändert und ich wurde geghostet. Nach mehrfachem Nachfragen wurde ich dann unter falschen Vorwänden ins Büro bestellt (es war eine Remote Stelle und ich bin extra 250 km weit angereist) und dann versetzt. Die Geschäftsführung hat mir dann über eine dritte Person eine neue Kündigung und andere Unterlagen überreichen lassen, weil diese falsch ausgestellt wurde. Schwach.
Gleichberechtigung
Es arbeiten fast nur weiblich gelesene Personen im Unternehmen. Vom Thema gendern distanziert man sich trotzdem und äußert sich abwertend darüber. „Wir gendern bewusst nicht.“
Interessante Aufgaben
Die Arbeit an sich und die Aufgaben waren toll!